Das muß die Welt wissen (2): Merz zahlt "ziemlich viel"

»… Er habe das "gro­ße Glück", dass bei­de noch leb­ten, sag­te Merz. Sein Vater ist schon über 100 Jahre alt, sei­ne Mutter fast 100. Beide sei­en im Pflegeheim.

Angesprochen auf eine Pflegereform sag­te der Kanzler, sei­ne Regierung wol­le dafür sor­gen, dass die­je­ni­gen, die Pflege brauch­ten, sie auch bekom­men und das Ganze in einem men­schen­wür­di­gen Umfeld statt­fin­de. "Ich weiß aus der eige­nen Familie, wor­über ich da spreche."…

Auf die Frage, was er im Monat für den Heimplatz zah­le, woll­te der Kanzler nicht ant­wor­ten. Das mache er nicht öffent­lich, ant­wor­te­te er, ver­riet aber: "Im Monat ziem­lich viel."«

Hoho!

Bastian Brinkmann ("Mit pro­jekt­ver­ant­wort­lich bei gro­ßen Investigativ-Recherchen wie den Panama Papers. Ausgezeichnet mit dem Helmut-Schmidt-Journalistenpreis") gibt ein schö­nes Beispiel dafür, wie in einer weit­ge­hend gleich­ge­rich­te­ten Medienlandschaft auch mal geäu­ßert wer­den darf, was sich vor­der­grün­dig als Kritik ver­ste­hen läßt.

Brinkmann ist erzürnt. Über den Schwindel von Lars Klingbeil mit dem Bürgergeld und der GKV:

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Angstträume der SPD

Auf ihrem Weg in die Bedeutungslosigkeit haben die Sozialdemokraten nicht nur in NRW immer noch nicht gemerkt: Mit "Law and Order"-Parolen stärkt man die "Law and Order"-Parteien, aber nicht sich selbst. Der ver­zwei­fel­te Versuch, den sozia­len Krieg gegen die eige­ne Wählerschaft mit Feindbildern zu kaschie­ren (Russen, Vandalen und Säufer), wird nicht auf­ge­hen. Da sind die Originale Reul und Dobrindt alle­mal gewief­ter und erfah­ren. Von den Angstkampagnen der AfD ganz zu schweigen.

Auch die­se eigent­lich gute Nachricht wird das Wahlvolk eher verärgern:

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"Speziell entwickeltes Datenmodell" zeigt unfreiwillig Anstieg von Long Covid und ME/​CFS nach "Impfung"

Unter dem Titel "Die stei­gen­den Kosten von Long COVID und ME/​CFS in Deutschland – neu­er Bericht lie­fert Daten für 2025" des Modellierungsunternehmens Risklayer und der angeb­li­chen Stiftung ME/​CFS Research Foundation wer­den model­lier­te volks­wirt­schaft­li­che Kosten für bei­de Bereiche dar­ge­stellt. Dort fin­det sich die­se Grafik:

Während die Zahl der kla­rer defi­nier­ten ME/CFS-Fälle im "Pandemiejahr 2020" kaum und erst Ende 2021 deut­li­cher anwuchs, ist die der vagen Diagnose Long Covid mit den "Impfkampagnen" mas­siv angestiegen.

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"Wer in weißem Kittel, mit Doktortitel oder einem Prof. vor dem Namen auftritt, der kann erst einmal wie eine verlässliche Quelle wirken, eine vermeintliche Autorität im Diskurs"

Nur weni­ge Stunden brauch­te die Tagesschau, um einen Beitrag von #Faktenfurcht des BR wie­der­zu­käu­en. Neben den bei­den dort wie­der­ge­ge­be­nen frag­los neu­tra­len Expertinnen kommt hier eine wei­te­re ins Spiel. Ihr ver­dan­ken wir das Zitat aus der Überschrift, frei­lich aber nicht die Fotos.

Unter dem Titel "Falsche Zahlen zu angeb­li­chen Impf-Toten" tritt am 24.4.26 auch Lea Frühwirth, "Senior Researcherin beim Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS)" auf, um Ruhm und Ehre des Vakzinismus zu retten.

„"Wer in wei­ßem Kittel, mit Doktortitel oder einem Prof. vor dem Namen auf­tritt, der kann erst ein­mal wie eine ver­läss­li­che Quelle wir­ken, eine ver­meint­li­che Autorität im Diskurs"“ wei­ter­le­sen

Vom Sinn der Sache

Herausgefunden haben soll dies das unter­neh­mer­na­he ZEW Mannheim (Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung) gemein­sam mit dem Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie (DICE). Auf deren Webseiten habe ich dazu nichts fin­den können.

WHO bleibt auf Pharma-Kurs

Ihr Interesse an der Verbesserung der Lebensverhältnisse ist mar­gi­nal. Die WHO bleibt der Devise von Bill Gates ver­pflich­tet, Symptome zu bekämp­fen anstatt die Ursachen, und damit gutes Geld zu verdienen.

»… Das grü­ne Licht der WHO bedeu­tet, dass Länder das Medikament zulas­sen kön­nen, die selbst kei­ne Kapazität für auf­wen­di­ge Medikamentenprüfungen haben. Zudem kön­nen UN-Organisationen es ein­kau­fen und – mit Zustimmung der Länder – in betrof­fe­nen Ländern ein­set­zen.«

Der Vakzinismus/​Imperialismus steht im Zeichen des "Weltmalariatags" am 25. April, zu dem das "Deutsche Ärzteblatt" am 24.4.26 bei­zu­tra­gen weiß:

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