Das muß die Welt wissen (2): Merz zahlt "ziemlich viel"

»… Er habe das "gro­ße Glück", dass bei­de noch leb­ten, sag­te Merz. Sein Vater ist schon über 100 Jahre alt, sei­ne Mutter fast 100. Beide sei­en im Pflegeheim.

Angesprochen auf eine Pflegereform sag­te der Kanzler, sei­ne Regierung wol­le dafür sor­gen, dass die­je­ni­gen, die Pflege brauch­ten, sie auch bekom­men und das Ganze in einem men­schen­wür­di­gen Umfeld statt­fin­de. "Ich weiß aus der eige­nen Familie, wor­über ich da spreche."…

Auf die Frage, was er im Monat für den Heimplatz zah­le, woll­te der Kanzler nicht ant­wor­ten. Das mache er nicht öffent­lich, ant­wor­te­te er, ver­riet aber: "Im Monat ziem­lich viel."«

Hoho!

Bastian Brinkmann ("Mit pro­jekt­ver­ant­wort­lich bei gro­ßen Investigativ-Recherchen wie den Panama Papers. Ausgezeichnet mit dem Helmut-Schmidt-Journalistenpreis") gibt ein schö­nes Beispiel dafür, wie in einer weit­ge­hend gleich­ge­rich­te­ten Medienlandschaft auch mal geäu­ßert wer­den darf, was sich vor­der­grün­dig als Kritik ver­ste­hen läßt.

Brinkmann ist erzürnt. Über den Schwindel von Lars Klingbeil mit dem Bürgergeld und der GKV:

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Angstträume der SPD

Auf ihrem Weg in die Bedeutungslosigkeit haben die Sozialdemokraten nicht nur in NRW immer noch nicht gemerkt: Mit "Law and Order"-Parolen stärkt man die "Law and Order"-Parteien, aber nicht sich selbst. Der ver­zwei­fel­te Versuch, den sozia­len Krieg gegen die eige­ne Wählerschaft mit Feindbildern zu kaschie­ren (Russen, Vandalen und Säufer), wird nicht auf­ge­hen. Da sind die Originale Reul und Dobrindt alle­mal gewief­ter und erfah­ren. Von den Angstkampagnen der AfD ganz zu schweigen.

Auch die­se eigent­lich gute Nachricht wird das Wahlvolk eher verärgern:

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