"Merz weiß vielleicht nicht, wie schlimm es ist"

»... Womöglich wird damit auch der deut­sche Machthaber Friedrich Merz selbst getäuscht. „Er weiß viel­leicht gar nicht, wie schlimm die wirt­schaft­li­che Lage wirk­lich ist“, ver­mu­tet Nilsson. Er spricht von einem „System“, das Merz auf­ge­baut habe. Gemeint sein dürf­te: Autoritäre Regierungschefs bekom­men von ihren Untergebenen zu hören, was sie hören wol­len – und nicht, was sie hören sollten.

„"Merz weiß viel­leicht nicht, wie schlimm es ist"“ wei­ter­le­sen

Sankt Johann (Simulator hypocrita)

Rußland hat die Ukraine ange­grif­fen, also gibt es Sanktionen. Israel hat den Iran und Libanon ange­grif­fen, also sind Sanktionen unan­ge­bracht. Iran strebt nach der Atombombe, also gibt es Sanktionen. Israel und die USA besit­zen Atombomben, also sind Sanktionen unan­ge­bracht. Im Iran gibt es Folter und Todesstrafe, also gibt es Sanktionen. In Israel gibt es Folter und Todesstrafe, also sind Sanktionen unangebracht.

Sanktionen gegen den Iran, wie auch gegen Kuba, haben den unschlag­ba­ren Vorteil, daß sie zwar nicht die "Regime" tref­fen, sehr wohl aber die Bevölkerung. Deren Unzufriedenheit läßt sich treff­lich pro­pa­gan­di­stisch aus­schlach­ten und führt zu neu­en Sanktionen. Selbst in der "Corona-Pandemie" mit ihren Sprüchen von Solidarität und all­ge­mein­mensch­li­chen Interessen wur­den die Sanktionen der medi­zi­ni­schen Infrastruktur aufrechterhalten.