Klitzekleine Brödtchen

Wir haben hier ein bered­tes Beispiel dafür, daß von Menschen ver­faß­te Texte durch die KI noch unsin­ni­ger werden:

Frau Berndt (mehr zu ihr hier) schreibt:

»Wie alt wer­de ich wohl wer­den? Die Frage stel­len sich Menschen natür­lich immer mal wie­der und blicken dann auf ihre Eltern und Großeltern: Wenn die­se ein hohes Lebensalter erreicht haben, glaubt man sich auf ähn­lich vie­le Jahre freu­en zu kön­nen. Doch die­se Hoffnung haben Studien immer wie­der zunich­te­ge­macht. Die Lebenserwartung sei nur zu 20 bis 25 Prozent erb­lich, lau­te­te lan­ge die Faustregel. Und vor etwa einem Jahr berech­ne­ten Wissenschaftler aus Oxford gar, der Einfluss der Gene auf die Lebenserwartung betra­ge nur mick­ri­ge zwei Prozent. Die Forschenden hat­ten die Daten von fast 500 000 Personen aus der bri­ti­schen Biobank aus­ge­wer­tet. Der Lebensstil sei ent­schei­dend, beton­ten sie nach ihrer Analyse, nicht das elter­li­che Erbe.

Nun aber macht ein inter­na­tio­na­les Forscherteam aus Israel, Schweden, China und den Niederlanden Menschen mit lang­le­bi­gen Verwandten neue Hoffnung: Der Einfluss der Gene sei viel grö­ßer als gedacht, kon­sta­tie­ren sie in einer aktu­el­len Publikation im Fachmagazin Science. Die Gene könn­ten zu mehr als der Hälfte erklä­ren, wie lan­ge ein Mensch lebt.

Ja, was denn nun?

Das Besondere an der neu­en Studie ist, dass die Forschenden die Daten von fast 14 000 Zwillingspaaren aus dem schwe­di­schen Zwillingsregister aus­ge­wer­tet und mathe­ma­tisch model­liert haben. Die Idee dahin­ter: Eineiige Zwillinge sind gene­tisch qua­si iden­tisch. Wenn sie ähn­lich alt wer­den, belegt dies den Einfluss der Gene, auch wenn Zwillinge – selbst wenn sie getrennt auf­wach­sen – zumin­dest im Mutterleib gemein­sa­me Zeit ver­bracht haben und dadurch in einer wich­ti­gen Phase ihres Lebens den­sel­ben Umweltfaktoren aus­ge­setzt waren…

Anders als die Wissenschaftler aus Oxford ver­such­te die neue Studie zudem alle Todesfälle her­aus­zu­rech­nen, deren Ursache vor­nehm­lich von außen kommt und eher wenig mit gene­ti­schen Eigenschaften zu tun hat: Verkehrsunfälle zum Beispiel oder Infektionskrankheiten. Solche extrin­si­schen Todesursachen wür­den den Effekt der Gene ver­dün­nen, sag­te Erstautor Ben Shenhar vom Weizmann-Institut im israe­li­schen Rehovot..«

Der weiß auch, sagt Frau Berndt:

»Das ste­he auch im Einklang mit Tierexperimenten, wo etwa die Lebensspanne von Labormäusen, die alle in der­sel­ben Umgebung leben, erkenn­bar erb­lich sei und schon seit Langem auf etwa 50 Prozent geschätzt wer­de.«

Ich ver­mu­te stark, der Mann hat nicht davon gespro­chen, daß die Lebensspanne von Labormäusen auf etwa 50 Prozent geschätzt wer­de. Sicherheitshalber wird aber auch ein Biostatistiker zitiert, für den es nicht über­ra­schend ist, "dass die Erblichkeit der Lebenserwartung stei­ge, wenn man Unfälle und Infektionskrankheiten aus der Statistik her­aus­nimmt". So arbei­ten Modellierer halt…

Wieder Berndt:

»So kann man durch­aus mit gutem Grund auf ein lan­ges Leben hof­fen, wenn man Eltern hat, die alt wur­den. Aber man muss sich auch nicht von ver­meint­lich schlech­ten Genen irri­tie­ren las­sen, wenn die eige­nen Eltern oder Großeltern jung gestor­ben sind: Die ererb­ten gene­ti­schen Risiken las­sen sich durch gesun­des Verhalten rela­ti­vie­ren…«

Auch wenn Oma und Opa früh star­ben, kann man sein eige­nes Leben durch Impfungen ver­län­gern. Sagt Frau Berndt nicht.

Zum Glück ist gar nichts dran

Hätten wir nicht die "Süddeutsche Zeitung", wer weiß: Vielleicht wür­den wir noch dem Glauben auf­sit­zen, ÄrztInnen sei­en dafür bestraft wor­den, daß sie nicht jeden Winkelzug der Corona-Politik mit­mach­ten. Aber zum Glück gibt es das Brodt zum Schutz von Freiheit, Demokratie, Gesundheit und frei­es Pharmatum. Aus dem Podcast (im Original ohne das Bild):

sued​deut​sche​.de (12.1.26)

"Dass die Schulen im Frühjahr 2020 geschlossen waren, hat viele, viele Leben gerettet"

Links im Bild Anthony Jekyll , rechts Anthony Hyde. Passend zum gest­ri­gen Beitrag über Faucis Empfehlung für die Doppelmaske hat die von mir hoch­ver­ehr­te Christina Berndt ein Interview mit dem Wiedergänger geführt. Unterstützt wur­de sie von einer Kollegin, die gera­de unter dem Titel "Es muss weh­tun" für noch schär­fe­re Einschnitte in das Gesundheitswesen als "bloß" ein Eintrittsgeld zur Praxis warb.

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Geschäftsmodell Depression

Vermutlich mehr noch als in der Medizin geht es in die­sem Bereich nicht dar­um, (gesell­schaft­li­che) Ursachen zu ana­ly­sie­ren und zu bekämp­fen, son­dern um Individualisierung und den Absatz von (Psycho-)Pharmaka. Ganz vor­ne dabei bei dem Schüren von Ängsten und deren Verrmarktung sind wie­der ein­mal Christina Berndt und ihr Team von der "SZ". Die Zeiten sind bestens geeig­net dafür.

Wo ist der Skandal?

So könn­te man mit Christina Berndt fra­gen, der das zu den RKI-Protokollen ein­fiel. Schließlich ist es Sinn des "Sondervermögens", der Industrie Geld in die Kassen zu spü­len und eine Kriegsstimmung zu erzeu­gen (wobei der der "Tagesspiegel" hef­tig mit­wirkt). Auch ist es voll demo­kra­tisch, hat doch eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag der unbe­schränk­ten Schuldenmacherei zuge­stimmt. Gut, daß fast die Hälfte für neu­es Tarnfleck aus­ge­ge­ben wird, ist ein wenig provozierend.

tages​spie​gel​.de (13.12.25, Bezahlschranke)

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Unser tägliches Brodt

»…Gegen sol­che Mutmaßungen und Verschwörungs­erzählungen setzt eine Studie aus Frankreich im Fachblatt Jama Network Open nun einen wich­ti­gen Kontrapunkt: Die Covid-19-Impfungen, die im Dezember 2020 began­nen, stei­ger­ten kei­nes­wegs die Sterblichkeit. Das ist das Fazit einer umfas­sen­den Datenanalyse. Vielmehr lag das Sterberisiko für Geimpfte deut­lich nied­ri­ger als für Ungeimpfte.

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