
»… Prinzipiell kann jeder, der einmal Windpocken hatte, an Gürtelrose erkranken…
Für Risikogruppen galt die Empfehlung bislang erst ab 50. Der Impfstoff wird in zwei Dosen im Abstand von zwei bis sechs Monaten verabreicht. Die Stiko hat die Impfempfehlungen eigenen Angaben zufolge nun angepasst, um die Häufigkeit von Gürtelrose zu verringern sowie Komplikationen und Folgeerkrankungen zu verhindern.«
Diese Begründung ist merkwürdig. Die Stiko weist selbst darauf hin, daß die EMA schon 2020 eine entsprechende Zulassung erteilt hat (rki.de, 6.11.25). Ein seitdem erhöhtes Risiko wird behauptet, aber nicht belegt. Die angebliche Wirksamkeit von 68,2 % ist wie das "möglicherweise geringgradig erhöhte Risiko eines Guillain-Barré-Syndroms (GBS)" nicht unbedingt ein Verkaufsargument. Beim Paul-Ehrlich-Institut ist man noch nicht auf der Höhe der Zeitenwende. Auf seiner entsprechenden Internetseite heißt es zum einzigen zugelassenen Impfstoff von GlaxoSmithKline: "Verwendung ab einem Lebensalter von 50 Jahren".










