Unter dem Titel "Warum sich die Bundesregierung jetzt sicher ist" bringt der "ARD-Terrorismusexperte" das Eingeständnis: Die Drohne 2 hat es in Leipzig nie gegeben. Neben allerlei Mutmaßungen über Drohne 3 ist zu lesen:

Unter dem Titel "Warum sich die Bundesregierung jetzt sicher ist" bringt der "ARD-Terrorismusexperte" das Eingeständnis: Die Drohne 2 hat es in Leipzig nie gegeben. Neben allerlei Mutmaßungen über Drohne 3 ist zu lesen:


»… Die ukrainische Armee setzt westliche Kampfpanzer an der Front kaum noch ein. Leopard 2, M1 Abrams und Challenger 2 stehen meist weit hinter den Frontlinien, weil Drohnen den Einsatz der Panzer zu gefährlich machen.
„Tankports für "verschwundene Panzer"“ weiterlesenSie haben schon ein feines Gespür für historische Daten. 87 Jahre nach dem fingierten Überfall "polnischer Partisanen" auf den deutschen Sender Gleiwitz und Hitlers Ankündigung, seit 5:45 Uhr werde zurückgeschossen, präsentiert die Bundesregierung einen noch durchschaubareren Fake.

Asow sei Dank.

Ich habe diese Angaben aus Wikipedia nicht überprüft, abwegig klingen sie nicht:
„Die Ostfront steht“ weiterlesenDobrindt droht weiter mit hysterischen Eingriffen, in gekonnter leichter Sprache.

Zur unterstrichenen neuen Bedrohungslage gehört endlich ein echter Geheimdienst. Laut mit dem Gegenstand befaßten Quellen soll er den Namen "Generelle Stabile Polizei" tragen. Womit aber die fremden Mächte noch nicht erledigt sind, was dem Minister fast nächtlich oder nächtlich Alpträume verschafft. Doch ein wehrmachter Staat kann die notwendigen Entscheidungen treffen:
„Fast täglich oder täglich wehrhaft. Bald gibt's richtige Geheimdienste“ weiterlesenDer Kinderwunschspruch wie das Plüschtier passen ausgezeichnet zur neuen konjunktivitischen Story der eingebetteten Journalisten. "Nun aber wird Kabelsketal zur Bühne eines der bislang perfidesten Anschlagsversuche auf Deutschlands Infrastruktur".

Eins muß man den Diensten lassen: Der Name des Schauplatzes für das Stück knüpft geschickt an andere Kindergeschichten an (Bullerbü, Lummerland, Panama). Die Story greift zudem das Kanon-Prinzip auf.
„Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht der Putin vor der Tür“ weiterlesenUnd in welcher Tradition steht diese?

»... „Bei all seinen Plänen bezüglich der Ukraine hat sich Putin im Wesentlichen geirrt“, sagte Selenskyj. Der Präsident und die Russen hätten unterschätzt, wie entschlossen die Ukrainer um ihre Unabhängigkeit kämpfen. „Unsere Hartnäckigkeit ist für sie eine Nummer zu groß.“ Putin habe Russland groß machen wollen, heute gebe es lange Schlangen an den Tankstellen. Seine Soldaten würden von Kiews Armee auf dem Schlachtfeld „zu Dünger“ gemacht…«
Es ist leider kein Ballerspiel, das Rheinmetall hochprofessionell als "Drohnenabwehr-Toolbox" bewirbt. Die Drohnenleger im Spot kommen mir eher wie urdeutsche VS-Agenten vor als Wegwerfagenten aus Wladiwostok. Es hat was von Kanonen und Spatzen, ist aber ein Riesengeschäft.
War da nicht was mit einem bösartigen Sprengstoffdrohnenfund am Flughafen? An dessen Aufklärung Behörden und Dienste mit Hochdruck arbeiten? Es gibt dazu schier nichts. Der aktuelle Stand ist ablesbar an den Ausführungen des wohl stupidesten Bundesministers, seitdem Karl Lauterbach aus dem Amt schied.
»"Russland macht es einem sehr, sehr leicht, aktuell einen Verdacht zu haben. Aber es macht es einem auch sehr, sehr schwer, den Beweis zu führen", sagte der CSU-Politiker am Mittwoch am Rande seiner Sommerreise auf der Wartburg bei Eisenach…
"Die Beweisführung, die Kette, die muss schlüssig sein", erklärte der Minister. "Und danach müssen dann aber auch die Konsequenzen so eindeutig sein, dass wir nicht in der Situation kommen, dass diese Öffentlichkeit zu dem Ergebnis kommt: Aber wir wissen, was ist, aber wir machen nicht wirklich was draus."…
Man arbeite mit Hochdruck an der Aufklärung. "Wir sind mit einem enormen Aufgebot auch aus den Diensten heraus an diesem Thema dran", sagte er. Man dürfe jedoch laufende Maßnahmen nicht gefährden. Er gehe davon aus, "dass wir da im Bereich von Maßnahmen, die wir gerade durchführen, auch Resultate haben, die uns weiterhelfen". Er werde die Öffentlichkeit "zum gegebenen Zeitpunkt" über alle Erkenntnisse informieren…«
n‑tv.de (19.8.26)
Vor zwei Tagen erwähnte ich einen Gastkommentar der "FAZ", der hinter der Superbezahlschranke stand ("FAZ" spielt schon mal den Rußlandfeldzug durch). Ein Leser hat den Text auf archive.is gefunden. Darin erörtert der Kriegsvölkerrechtler Klemens Fischer die Möglichkeiten, den NATO-Bündnisfall auszurufen. Wir lesen:
»Seit dem Beginn des Ukrainekriegs passieren sogenannte Drohnenvorfälle an Europas Flughäfen oder anderen Orten mit kritischer Infrastruktur. Jeder für sich genommen liegt jedenfalls unter der Erheblichkeitsschwelle, die das Völkerrecht für einen Kriegsfall auslösenden Angriff verlangt. Nach dem Leipziger Vorfall wird aber nun – vor allem in der öffentlichen Debatte – die Frage gestellt, ob nicht jetzt die rote Linie überschritten sei…
Ein wesentlicher Teil dieses Dilemmas ist die Frage der Täterschaft. Nahezu in allen erwähnten Fällen gibt es nur Vermutungen, es fehlt eine geschlossene Beweiskette…
„FAZke: Nicht überhastet und unvorbereitet in den Krieg ziehen“ weiterlesen