Neues von der #Faktenflucht. Psychische Erkrankungen und verminderte Impfbereitschaft

Für die Klientel der "#Faktenfuchs-Redaktion des BR reicht eigent­lich die Überschrift, die zudem selbst­er­klä­rend ist. Was ein "AfD-Sachverständiger" behaup­tet, kann nur falsch sein.

Sophie Rohrmeier, die einen gan­zen Stapel neben­wir­kungs­leug­nen­der Beiträge ver­ant­wor­tet, gibt sich den­noch den Anschein, als set­ze sie sich mit Argumenten aus­ein­an­der. Das geht so:

»Die AfD hat­te für die Corona-Enquete-Kommission des Bundestages, die sich mit der Aufarbeitung der Pandemie beschäf­tigt, einen Sachverständigen vor­ge­schla­gen: Helmut Sterz, Toxikologe im Ruhestand und ehe­ma­li­ger Mitarbeiter von Pfizer. In der öffent­li­chen Anhörung vor die­sem Gremium am 19. März 2026 stell­te er eine irre­füh­ren­de Rechnung an. Dabei führ­te er einer­seits offi­zi­el­le Zahlen an, inter­pre­tier­te sie aber falsch – und ande­rer­seits rech­ne­te er mit einem unbe­leg­ten Faktor. Seine Schlussfolgerung: "Für Deutschland ent­sprä­che das 60.000 Todesfällen durch die Impfung." Er bezog sich dabei auf den Covid-Impfstoff Comirnaty von Biontech/​Pfizer. Die Behauptung ist Experten, Studien und offi­zi­el­len Zahlen zufol­ge nicht halt­bar. Eine Anfrage des #Faktenfuchs ließ Sterz unbe­ant­wor­tet.«

Wir wer­den sehen, wel­che Experten, Studien und offi­zi­el­le Zahlen ange­führt wer­den. Zunächst läßt sich die Füchsin aber dar­über aus, daß die Aussage von Sterz anfangs "nicht viel Resonanz" erfuhr. Was dar­an lie­gen mag, daß Medien lie­ber breit über die Rechtfertigungen des "Grünen-Sachverständigen" Drosten und des "SPD-Sachverständigen" Lauterbach* berichten.

Dann aber ver­brei­te­te "Nius" die Darstellung, es folg­te ein "ein schwe­di­scher Influencer mit knapp einer Million Followern, der mit Falschinformation und ras­si­sti­schen Äußerungen im Sinne einer 'wei­ßen Herrenrasse' auf­fällt" und zu schlech­ter Letzt Elon Musk, der "mit sei­ner Weiterverbreitung des Posts rund 60 Millionen User" erreicht. Damit ist der Ton gesetzt. Denn was von Rechten der­art breit publi­ziert wird, kann nur falsch sein.

Nun kom­men die Experten ins Spiel. Als da sind: zunächst das Paul-Ehrlich-Institut:

»Die Rechnung von Sterz verzerrt die Aussagen von offiziellen Daten

Die Zahl, die Sterz in der Anhörung nann­te, ist dabei nicht belast­bar. Als Grundlage sei­ner Schätzung nimmt er eine Zahl, die das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ver­öf­fent­lich­te: 2.133 Verdachtsfälle mit töd­li­chem Ausgang, die auf dem Meldesystem für Impf-Nebenwirkungen beru­hen – aber kei­ne Rückschlüsse dar­auf zulas­sen, ob sie tat­säch­lich von der Impfung her­rüh­ren. Sterz rech­net mit die­sen rund 2.000 Verdachtsfällen und mul­ti­pli­ziert die­se mit einem unbe­leg­ten Underreporting-Faktor von 30. Sterz behaup­tet, das sei der Faktor, mit dem man die Dunkelziffer an nicht berich­te­ten Fällen aus­glei­chen kön­ne. So kommt er auf 30 Mal mehr ver­meint­li­che Todesopfer: auf etwa 60.000.

Als Grundlage nahm Sterz zwar eine offi­zi­el­le Zahl, die jedoch als Grundlage für sei­ne Berechnung nicht taugt. Das PEI ist für die Arzneimittelsicherheit und deren Überwachung (genannt Pharmakovigilanz) in Deutschland zustän­dig. Im aktu­ell­sten Bericht zur Anwendung der COVID-19-Impfstoffe vom März 2025 steht: In den Jahren 2020 bis 2024 wur­den dem PEI in Bezug auf den Impfstoff Comirnaty 2.133 Verdachtsfälle mit töd­li­chem Ausgang gemel­det. Ein Verdachtsfall heißt, dass der Tod in zeit­li­chem Zusammenhang mit der Impfung auf­tritt. Das bedeu­tet nicht auto­ma­tisch, dass der Impfstoff die Ursache für den Tod war. Ein kau­sa­ler Zusammenhang ist damit noch nicht belegt.«

Gleich zwei Vorwürfe wer­den hier erho­ben. Der Underreporting-Faktor sei unbe­legt (dazu spä­ter) und, mehr­fach erwähnt, Verdachtsfälle stell­ten noch kei­nen kau­sa­len Zusammenhang dar. Das Zweite ist unstrit­tig. Allerdings stellt Rohrmeier nicht die Frage, ob denn das PEI der Kausalität jemals ernst­haft nach­ge­gan­gen ist. Immerhin ist in dem aktu­ell­sten Bericht, der vom 31.12.2024 stammt, die Rede von 63.909 Fällen. die "ent­spre­chend der Kriterien im Deutschen Arzneimittelgesetz (§4 [13] AMG) als schwer­wie­gend defi­niert" wer­den. Insgesamt lagen zu die­sem Zeitpunkt 350.868 Verdachtsfälle vor, der ganz über­wie­gen­de Teil im Zusammenhang mit Biontech-Produkten. Weniger als 40 Prozent der Fälle wer­den als "wie­der­her­ge­stellt" oder "Besserung" klas­si­fi­ziert. Siehe dazu WHO-Datenbank: Mehr als 5,8 Millionen "Unerwünschte Arzneimittelwirkungen" bei Covid-19-"Impfstoffen". 14.337 bei Masern-Impfung und

Auftritt einer weiteren Expertin

»Die gemel­de­ten Verdachtsfälle "sind kei­ne bestä­tig­ten Impftodesfälle", sagt Linda Sanftenberg. Sie ist kli­ni­sche Versorgungsforscherin am LMU-Klinikum in München, unter­sucht also die gesund­heit­li­che Versorgung der Bevölkerung, und ist stell­ver­tre­ten­de Vorsitzende des Nationalen Aktionsbündnisses Impfen (NABI). Wenn jemand zwei Tage nach einer Impfung an einem Herzinfarkt stirbt, wer­de das gemel­det.«

Was pas­siert am drit­ten Tag?

Wer wäre kom­pe­ten­ter, die Schwurbeleien zu wider­le­gen? Das Bündnis emp­fängt BesucherInnen sei­ner Webseite mit die­ser Information:

Frau Sanftenberg hat am 3.10.25 eine bemer­kens­wer­te Arbeit mit dem Titel "Associations bet­ween com­mon men­tal dis­or­ders and vac­ci­na­ti­on rea­di­ness against sea­so­nal influ­en­za and Covid-19 of chro­ni­cal­ly ill adult pati­ents in pri­ma­ry care – a syste­ma­tic review" vor­ge­legt. In deren Abstract heißt es:

»… Chronisch Kranke [wei­sen] eine erhöh­te Prävalenz von kom­or­bi­den psy­chi­schen Störungen (CMDs) wie Depressionen, Angststörungen und somat­ofor­men Störungen auf. Da die Impfquoten bei die­sen gefähr­de­ten Patienten nach wie vor unzu­rei­chend sind, geht die bis­he­ri­ge Forschung von einem Zusammenhang zwi­schen CMDs und der Impfbereitschaft aus…

Von 9820 iden­ti­fi­zier­ten Studien erfüll­ten sie­ben Beobachtungsstudien die Einschlusskriterien. In Bezug auf Covid-19 konn­ten drei Studien zei­gen, dass psychi­sche Erkrankungen zu einer ver­min­der­ten Impfbereitschaft bei Erwachsenen füh­ren könn­ten. In Bezug auf die sai­so­na­le Grippe zeig­te sich kein signi­fi­kan­ter Zusammenhang zwi­schen Impfbereitschaft und psy­chi­schen Erkrankungen. Hinsichtlich der Impfquoten konn­te kein signi­fi­kan­ter Zusammenhang zwi­schen Impfungen gegen Covid-19 und psy­chi­schen Erkrankungen fest­ge­stellt wer­den…«

Das ist so offen­kun­dig pseu­do­wis­sen­schaftlcher Mumpitz, ist aber für schlich­te Gemüter als Bestätigung des Wortes der gro­ßen Sozialdemokratin Saskie Esken über die "Covidioten" zu lesen.


Des Langen und Breiten wird von der Faktenfüchsin die vor­bild­li­che Arbeit des PEI gelobt. Sie gip­felt in die­ser Beschreibung:

»… Das PEI schreibt in sei­nem Bericht dazu: "Ein Großteil der gemel­de­ten Verdachtsfälle mag in zeit­li­cher Nähe mit einer COVID-19-Impfung auf­ge­tre­ten sein, aller­dings lässt sich in vie­len Verdachtsfällen das auf­ge­tre­te­ne Ereignis durch ande­re Faktoren, wie vor­lie­gen­de Vor- oder Begleiterkrankungen oder Begleitmedikationen erklä­ren." Zudem lägen bei einer erheb­li­chen Anzahl von Verdachtsfällen nur begrenz­te Informationen vor, was eine end­gül­ti­ge Bewertung nicht ermöglicht.

Die gemel­de­ten Verdachtsfälle bewer­tet das PEI nach den Kriterien der Kausalitätsbewertung der WHO für Impfstoffe. Die Weltgesundheitsorganisation hat die­se Kriterien fest­ge­legt, damit Verdachtsfall-Meldungen nach einer Impfung syste­ma­tisch und stan­dar­di­siert bewer­tet wer­den kön­nen. Dazu gehört, dass es nicht nur einen zeit­li­chen Zusammenhang geben muss, son­dern dass es bio­lo­gisch plau­si­bel sein muss, dass der Impfstoff den Tod im betref­fen­den Fall ver­ur­sacht hat, und dass es einen klini­schen Nachweis gibt, etwa Laborwerte.

Wenn ein Fall mit töd­li­chem Ausgang die­se Kriterien erfüllt, sei ein kau­sa­ler Zusammenhang zwi­schen Impfung und Todesfall "mög­lich oder wahr­schein­lich", schreibt das PEI. Die Behörde führt gemäß die­ser Bewertung 28 Todesfälle nach einer Impfung mit "Comirnaty" auf…«

Schon die zeit­li­che Nähe der gemel­de­ten Fälle zur "Impfung" wird in Frage gestellt und selbst ein kli­ni­scher Nachweis ver­an­laßt die Behörde ledig­lich dazu, den Zusammenhang mit der "Impfung" als mög­lich oder wahr­schein­lich dar­zu­stel­len. Läßt sich das Mißverhältnis zur Benennung von Todesursachen der "Corona-Verstorbenen" schrei­en­der benen­nen? War da jemals die Rede von begrenz­ten Informationen oder vor­lie­gen­den Vor- oder Begleiterkrankungen oder Begleitmedikationen?

Die zweite Fachfrau

Eine zwei­te Expertin wird auf­ge­fah­ren, und damit sind dann alle einig:

»… Martina Prelog, Immunologin am Uniklinikum Würzburg, sagt dem #Faktenfuchs: "In den wenig­sten Fällen kann man tat­säch­lich die­se Kausalitätskriterien als erfüllt anse­hen." Prelog ist auch Impfstoff-Expertin. "Das PEI ist hier sehr strikt, und das fin­de ich auch sehr gut: dass eben nur dann, wenn wirk­lich Kausalität ange­nom­men wer­den kann, die­se Fälle der Impfung zuge­ord­net wer­den. Da erge­ben sich am Ende klei­ne Fallzahlen mit wahr­schein­li­chen Zusammenhängen."

Die vom #Faktenfuchs befrag­ten Experten sind sich einig: Verdachtsfälle sind für eine Schätzung wie die von Sterz kei­ne Berechnungsgrundlage. "Aus der rei­nen Anzahl sol­cher Meldungen kann kei­ne tat­säch­li­che Häufigkeit von Nebenwirkungen berech­net wer­den", sagt Sanftenberg…«

Auch Frau Prolog ist eine Meisterin der vak­zi­ni­sti­schen Scharlatanerie. In einem Brief an die Herausgeber der "National Library of Medicine" vom 15.2.23 beklag­te sie, daß erst nach der fünf­ten "Impfung" spür­ba­re Erfolge auf­ge­tre­ten seien:

»An den Herausgeber: Auffrischungsimpfungen mit biva­len­ten mRNA-Impfstoffen, die die Spike-Sequenzen des ursprüng­li­chen schwe­ren aku­ten respi­ra­to­ri­schen Syndroms Coronavirus 2 (SARS-CoV‑2) sowie der Omikron-Variante B.1.1.529 (BA.4 und BA.5) ent­hal­ten, wer­den für Personen, bei denen das Risiko schwe­rer Folgeerkrankungen der Coronavirus-Krankheit 2019 (Covid-19) besteht, nach­drück­lich emp­foh­len. Patienten unter Hämodialyse zeig­ten trotz der Verabreichung von vier mon­o­va­len­ten Impfdosen eine gerin­ge­re humo­ra­le Immunität gegen Varianten.

In die­ser Fallserie wur­den 55 Hämodialysepatienten, die zuvor vier SARS-CoV-2-Impfungen erhal­ten hat­ten, 6 und 2 Wochen vor sowie 2 und 4 Wochen nach einer fünf­ten Impfung mit einem biva­len­ten mRNA-Impfstoff beob­ach­tet (sie­he den ergän­zen­den Anhang, der zusam­men mit dem Volltext die­ses Briefes auf NEJM​.org ver­füg­bar ist). Vor der fünf­ten Impfung hat­ten 18 Patienten eine durch Polymerase-Kettenreaktionstests bestä­tig­te Omikron-Durchbruchsinfektion, wäh­rend 37 Patienten kei­ne sol­che Infektion hat­ten.
…
Die Ergebnisse stim­men mit den Ergebnissen kli­ni­scher Studien zu biva­len­ten mRNA-Impfstoffen bei gesun­den Personen über­ein, die einen signi­fi­kan­ten Anstieg der Anti-Spike-IgG-Konzentrationen zeig­ten. Insbesondere Patienten, die zuvor kei­ne Durchbruchsinfektion hat­ten, pro­fi­tier­ten immu­no­lo­gisch von einer biva­len­ten mRNA-Auffrischungsimpfung: Obwohl sie vor der fünf­ten Impfung nied­ri­ge­re Anti-Spike-IgG-Konzentrationen auf­wie­sen, kam es nach der fünf­ten Impfung zu einem signi­fi­kan­ten Anstieg, sodass ihre Konzentrationen denen von Personen mit hybri­der Immunität auf­grund einer Omikron-Durchbruchsinfektion ent­spra­chen. Die hohe Abhängigkeit der Neutralisationsaktivität gegen Omikron BA.4 und BA.5 von den Ausgangs-Anti-Spike-IgG-Konzentrationen und der Bindungsaktivität vor der Auffrischungsimpfung unter­mau­ert das Konzept, dass Antikörper durch regel­mä­ßi­ge Impfungen auf einem hohen Niveau gehal­ten wer­den soll­ten. Die Ergebnisse könn­ten für Personen mit einem Risiko für schwe­re Erkrankungen, wie bei­spiels­wei­se Hämodialysepatienten, von beson­de­rer Bedeutung sein und stüt­zen die Empfehlung, dass die­se Patienten Auffrischungsdosen biva­len­ter mRNA-Impfstoffe erhal­ten soll­ten, ins­be­son­de­re wenn sie kei­ne Hybridimmunität auf­grund einer Omikron-Durchbruchsinfektion auf­wei­sen.«

Eine sol­che Frau wird den Teufel tun, schäd­li­che Auswirkungen ihrer Empfehlung zu bestätigen.


Darauf verweist auch Pfizer

Der Artikel benennt "rund 148,5 Millionen Dosen 'Comirnaty'", die in der BRD ver­ab­reicht wur­den, und will damit den Eindruck erwecken, daß die paar Impfschäden doch läp­pisch sei­en. Mit die­ser Argumentation hät­te Contergan nie vom Markt genom­men wer­den dürfen.

Doch auch von Pfizer zuge­ge­be­ne Tote in der Zulassungsstudie wer­den relativiert:

»Mit einer wei­te­ren Zahl, die Sterz in der Anhörung in dem Zusammenhang erwähnt, geht er ähn­lich um: Er zitier­te aus einem Pfizer-Bericht zu Comirnaty von 2021, den die U.S. Food and Drug Administration (FDA) ver­öf­fent­lich­te, die Zulassungsbehörde in den USA. Daraus zog er die Zahl von 1.223 Todesfällen. Er lässt aber auch hier uner­wähnt, dass es sich auch hier ledig­lich um berich­te­te Fälle mit zeit­li­chem Zusammenhang han­delt – das heißt, es sind gemel­de­te Todesfälle bei Personen, die den Impfstoff damals erhal­ten hat­ten. Es sind kei­ne nach­weis­lich durch die Impfung ver­ur­sach­ten Todesfälle. In den USA kur­sier­te die fal­sche Interpretation der Zahl bereits 2022 und wur­de damals schon wider­legt.

Darauf ver­weist auch Pfizer in einer schrift­li­chen Antwort an den #Faktenfuchs.«

Frau Rohrmeier könn­te auch die Heroin-Banden befra­gen, ob sich womög­lich, wenn auch ganz unwahr­schein­lich, Tote unter ihren KundInnen fin­den lie­ßen. Die ver­link­te "Widerlegung" zitiert zwei "Experten", die sagen: Kann gar nicht.

"Mehr gemeldete Fällen, als es tatsächlich gibt"

»Die Rolle von nicht-berichteten Impf-Nebenwirkungen

Dennoch mul­ti­pli­zier­te Sterz die Zahl der 2.133 Verdachtsfälle mit dem Faktor 30, um auf die Zahl der 60.000 behaup­te­ten Todesopfer zu kom­men. Warum mit die­sem Faktor? Sterz ver­weist in der Anhörung auf das Phänomen des Underreporting: dass also tat­säch­li­che Nebenwirkungen etwa eines Impfstoffs nicht gemel­det wer­den, was zu einer Dunkelziffer an nicht regi­strier­ten Nebenwirkungen füh­ren kann. Sterz behaup­te­te, in den USA gehe man von einem Underreporting-Faktor von 30 aus. Dann über­trug er die­sen Wert auf Deutschland.

Das ist Experten zufol­ge kei­ne seriö­se Schätzmethode. Linda Sanftenberg vom LMU Klinikum sagt: "Nein, in den USA gibt es kei­nen all­ge­mein aner­kann­ten Under-Reporting-Faktor von 30 für Impfnebenwirkungen oder gar Todesfälle." Und das PEI schreibt dazu: "Das genaue Ausmaß des 'Underreporting' lässt sich nicht exakt bezif­fern." Schwerwiegende Nebenwirkungen wer­den aber offen­bar, so die Behörde, häu­fi­ger gemel­det als nicht schwer­wie­gen­de Nebenwirkungen…

Ärzte und Apotheker sind ver­pflich­tet, schwe­re Ereignisse zu mel­den. Und auch Hersteller sei­en das, so Sanftenberg. Todesfälle wür­den außer­dem medi­zi­nisch unter­sucht. "Daher ist die Meldequote bei Todesfällen typi­scher­wei­se rela­tiv hoch."

Ein pau­scha­ler Faktor 30 für Todesfälle gel­te in der Pharmakovigilanz nicht als Standardannahme, sagt Sanftenberg. Weder in den USA noch in Deutschland…«

Man kann sich über die Größe des Faktors strei­ten. Nicht aus­zu­schlie­ßen ist, daß der als "Pfizer-Insider" gehan­del­te Sterz (hier hat der #Faktenfuchs einen Punkt: Das ist er seit Jahrzehnten nicht mehr), der so wenig unab­hän­gig ist wie alle ande­ren Sachverständigen, den Wert mit Kalkül beson­ders hoch gewählt hat. Daß die Zahl der gemel­de­ten Nebenwirkungen nicht das gan­ze Ausmaß dar­stellt, ist aber sogar dem PEI klar. Vor dem genann­ten Zitat lesen wir die unter­schla­ge­ne Passage:

»Ein Nachteil der Erfassung von Verdachtsmeldungen zu Impfkomplikationen bzw. Nebenwirkungen ist es, dass Aussagen zur tat­säch­li­chen Häufigkeit der Nebenwirkungen nicht mög­lich sind. Bekanntermaßen wer­den nicht alle Nebenwirkungen gemel­det. Dieses soge­nann­te "under­re­port­ing" hat zahl­rei­che Gründe, z. B. der Patient mel­det sich nicht beim Arzt oder der Arzt stellt den Zusammenhang mit einer statt­ge­fun­de­nen Impfung nicht her (z.B. weil die Symptome einer Grunderkrankung zuge­ord­net wer­den).«

Daß die Zahl von Sterz nicht völ­lig aus der Luft gegrif­fen ist, bestä­tigt das PEI selbst:

Frau Prolog hin­ge­gen: "'Ich gehe eher von Overreporting aus.' Also von mehr gemel­de­ten Fällen, als es tat­säch­lich gibt". Man liest es und ist fas­sungs­los. Doch auch Frau Sanftenberg setzt noch einen drauf:

»Der Vergleich mit tat­säch­li­chen Daten wider­spre­che der Schätzung, sagt Sanftenberg: "Wenn 60.000 Impftote real wären, müss­te man eine mas­si­ve Übersterblichkeit direkt nach der Impfkampagne sehen, eine Konzentration in bestimm­ten Altersgruppen oder Chargen sowie deut­li­che Signale in den inter­na­tio­na­len Daten. Solche Signale wur­den in gro­ßen Datensätzen aus meh­re­ren Ländern nicht gefun­den."«

Selbst die "Tagesschau" ver­mel­de­te bei einem Versuch, eine Studie von Reitzner und Kuhbandner zu wider­le­gen, am 20.6.23:

»2022 starben mehr Menschen als in den Vorjahren

Dass die Übersterblichkeit in vie­len Monaten in den Jahren 2021 und 2022 höher lag als im ersten Pandemiejahr 2020, ist kei­ne neue Erkenntnis. Übersterblichkeit bedeu­tet, dass mehr Menschen ster­ben, als es anhand von sta­ti­sti­schen Berechnungen erwar­tet wor­den wäre. Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat seit der Corona-Pandemie die Übersterblichkeit für die ein­zel­nen Wochen und Monate aus­ge­wie­sen, so dass bereits Ende des Jahres 2022 fest­stand, wie sich die Übersterblichkeit im Verlauf der Pandemie ent­wickelt hat­te.«

Näheres dazu und die Quelle fin­den sich im Beitrag "Inverse Korrelation" von Impfquote und Sterblichkeit, in dem auch die­se Grafik der "Tagesschau" gezeigt wird. Das "Pandemiejahr" 2020 in blau erscheint hier ver­gleichs­wei­se harmlos.

Sterz wird wei­ter vorgehalten:

»... In der Anhörung erwähn­te er sein Buch, für das Sucharit Bhakdi und Wolfgang Wodarg Vorworte geschrie­ben haben – zwei zen­tra­le Protagonisten der Corona-Desinformation in Deutschland…

Fazit

Auf Basis der Fälle, die dem Paul-Ehrlich-Institut gemel­det und von der Behörde unter­sucht wur­den, lässt sich sagen: Der Covid-Impfstoff von Biontech/​Pfizer war in Deutschland bis­lang laut PEI nach Kausalitätskriterien der WHO "wahr­schein­lich" für 28 Todesfälle ver­ant­wort­lich. Der Impfstoff wur­de laut Pfizer welt­weit mil­li­ar­den­fach ein­ge­setzt und von zahl­rei­chen Kontrollbehörden als sicher eingestuft.

Der von der AfD vor­ge­schla­ge­ne Sachverständige Helmut Sterz hin­ge­gen ver­wen­de­te in einer öffent­li­chen Anhörung der Enquete-Kommission zur Corona-Pandemie eine hohe Zahl von ver­meint­li­chen Todesopfern des Impfstoffs, für die es jedoch kei­ne belast­ba­re Berechnungsgrundlage gibt.«

Mein Fazit: So treibt man der AfD wei­ter Stimmvieh zu. Nach wie vor wird Kritik an "Impfkampagnen" wie Maßnahmen von obsku­ren "ExpertInnen" fak­ten­frei nie­der­ge­macht und die AfD kann sich als Aufklärungspartei sti­li­sie­ren. Die ver­ständ­li­che Wut über die Mißachtung von Erfahrungen, Wissen und Gefühlen durch sämt­li­che ande­ren Parteien ver­lei­tet so man­che dazu, ihr Kreuz bei den Blauen zu machen, selbst wenn sie mit ihren frem­den­feind­li­chen Parolen, der Zustimmung zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Überwachung über Kreuz lie­gen. Es ist ein Kreuz…

(Hervorhebungen in blau nicht im Original.)

Da habe ich unge­nau for­mu­liert: Drosten und Lauterbach sind kei­ne Sachverständigen.

17 Antworten auf „Neues von der #Faktenflucht. Psychische Erkrankungen und verminderte Impfbereitschaft“

  1. Diese Thematik betref­fend, ver­wei­se ich hier­mit noch­mals dar­auf, dass selbst unter Nichteinbeziehung (!) einer nach­weis­lich weit ver­brei­te­ten mas­si­ven Unterfassung von (schwe­ren) Nebenwirkungen (1) die Covid-19-Injektionen im Vergleich zu ande­ren Medikamenten und "Impfstoffen" frü­he­re Rückrufgrenzen auf­grund von Todesfällen (Verdachtsfällen) um ein VIELFACHES (!!!) über­trof­fen haben.

    Siehe dazu auch >>> https://kodoroc.de/2026/03/18/who‑5–8‑millionen-nebenwirkungen/#comment-24925

    (1) Under-report­ing of adver­se drug reac­tions : a syste­ma­tic review >>> https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16689555/#affiliation‑1

    (2) Pharmaceutical pro­duct recall and edu­ca­ted hesi­tan­cy towards new drugs and novel vac­ci­nes >>> https://​jour​nals​.sage​pub​.com/​d​o​i​/​1​0​.​1​1​7​7​/​0​9​2​4​6​4​7​9​2​4​1​2​9​2​008

  2. Die wer­den nicht auf­hö­ren zu lügen. Das macht aber nichts. Wenn immer mehr Impfopfer mit ihren Schäden sicht­bar wer­den, lässt es sich immer schwe­rer weg­lü­gen. Das genügt.

  3. Zitat:

    "…Man kann sich über die Größe des Faktors strei­ten. Nicht aus­zu­schlie­ßen ist, daß der als "Pfizer-Insider" gehan­del­te Sterz (hier hat der #Faktenfuchs einen Punkt: Das ist er seit Jahrzehnten nicht mehr)…"

    Zur Vita von Helmut Sterz;

    "Dr. med. Helmut Sterz Geb. 1946, begann sei­ne wis­sen­schaft­li­che Karriere nach dem vete­ri­när­me­di­zi­ni­schen Studium 1971 mit einer Promotion in Virologie. Von 1974 bis 1988 lei­te­te er bei Boehringer Mannheim die Abteilung für Reproduktionstoxikologie. Er ver­bes­ser­te die Techniken zur Erfassung von Toxizität bei träch­ti­gen Labortieren und ihren Nachkommen. Seit 1981 Fachtierarzt für Pharmakologie und Toxikologie. Von 1988 bis 1995 Leitung des Toxikologie-Zentrums von Servier im fran­zö­si­schen Orléans. Von 1995 bis 2001 Leitung des Toxikologie-Zentrums in Basel und schließ­lich der gesam­ten prä­kli­ni­schen Toxikologie der Firma F. Hoffmann-La Roche. 2001 von Pfizer zum Leiter der bei­den euro­päi­schen Toxikologie-Zentren im fran­zö­si­schen Amboise und bri­ti­schen Sandwich beru­fen. Seit 2008 im Ruhestand." (1)

    Also ganz unab­hän­gig davon, ob Herr Sterz sich nun seit cir­ca 18 Jahren im Ruhestand befin­det, so las­sen sei­ne bis­he­ri­gen Funktionen bzw. Tätigkeitsbereiche kei­ner­lei Zweifel dar­an auf­kom­men, dass die­ser auch noch heu­te Kenntnisse dar­über hat, wel­che im "Normalfall" unab­ding­ba­ren Forschungsarbeiten in Bezug auf die "Entwicklung" der Covid-19-Injektionen ein­fach weg­ge­las­sen wur­den. Auch was die Untererfassungsrate (an gemel­de­ten UAW`s bzw. Todesfällen) anbe­trifft ver­weist Sterz nur auf die dies­be­züg­lich exi­stie­ren­de umfang­rei­che Fachliteratur, auf die sich eben­so die von ihm zitier­ten ame­ri­ka­ni­schen Forscher beziehen.

    Ich sehe also auch hier kei­nen "(Angriffs)Punkt" für den BR bzw. den #Faktenfurz.

    (1) >>> https://​www​.buch​kom​pli​zen​.de/​h​e​l​m​u​t​-​s​t​e​r​z​.​h​tml

  4. Stimmt. Mit Zahlen kann die­ser Staat beson­ders gut umge­hen. Es hat sich immer als rich­tig erwie­sen, daß Zahlen untrüg­li­che Beweise sind. Vor allem die Fallzahlen.

    1. @Erfordia:

      "Mit Zahlen kann die­ser Staat beson­ders gut umgehen"

      Sie benut­zen Ironie. Das scheo­int mir recht selten. 😀

      Dieser Staat glaubt einer­seits sei­ne "Bürger" sind mehr­heit­lich völ­lig plem-plem, ande­rer­seits sei­en es wohl Duckmäuser und/​oder Arschkriecher. Was übrig bleibt sind eine oppo­si­tio­nel­le Minderheit der sowie­so kei­ner was glaubt – sie­he dar­über – und die "Komplizen". (So nennt man das wohl unter "Kriminellen", ver­mu­te ich mal) Was soll ihm also pas­sie­ren, dem "Staat". – "Glaub die Zahlen oder lass es sein, es ändert sowie­so nichts" wohl sein Motto?

      Es gab 2020 kei­ne Übersterblichkeit. – Bloß die neue­sten Modelle aus der Schneiderei für Kaisers neue Kleider. 😀

      1. Die kol­lek­ti­ve Pathologisietung der Bürger*innen ist nicht von den Staaten, son­dern schon vor lan­ger Zeit von Wissenschaft ausgegangen. 

        Wer hät­te schon gedacht, dass just die DACH-Region ver­ges­sen hat, was dabei raus­kom­men kann und raus­kommt, wenn evo­lu­tio­när den­ken­den Psychiater die Politik, also die Fragen zur Gestaltung der Zukunft über­neh­men und erneut ein gesell­schaft­li­ches Heil in die Zukunft setzt.

        Die Medikalisierung des Lebens ist weit vor­an geschrit­ten und auf bei­den Seiten der sog. Pole war nie­mand nach 2013, der/​die gesagt hät­te: Moment, das machen wir nicht wieder.

  5. Ja, bei­de Seiten fah­ren ihre Geschütze auf (Faktenfuchs u. Staatsfunk vs. Toxikologe u. Influencer) und bewer­fen sich mit Daten und Studien.

    Interessant fin­de ich auch die o.a. Arbeit der Versorgungsforscherin vom Aktionsbündnis Impfen, das sich so artig bei der Pharmaindustrie bedankt. ("Associations bet­ween com­mon men­tal dis­or­ders …") Dort wird anschei­nend ver­sucht, die Ablehung der Corona-Spritzen zu patho­lo­gi­sie­ren. Das hat ein ganz übles Geschmäckle …

  6. " … hat Berechnungen zufolge … "

    Artikel br​.de: Das glei­che angeb­li­che "Problem". Was wol­len sie den – Feststellen Wer glaub­haf­ter lügt, oder was?
    Meiner Auffassung zufol­ge lügen die "Corona-Kritiker" deut­lich weni­ger, und wer­den deut­lich benach­tei­ligt und kate­go­risch, undif­fe­ren­ziert difa­miert. Das beob­ach­te ich jetzt bereits sechs Jahre lang so. Welche Schlüße soll­te ich wohl groß­ar­tig zie­hen. Und ihre Bratwurst kön­nen sie behal­ten. Die zah­le ich in dem Fall ger­ne selber!

    Gratis-Senf reicht vollkommen! 😀

  7. "Giftige Saat"), ein gut gemach­ter, sehr span­nen­der fran­zö­si­scher Mehrteiler über die Machenschaften der Industrie und ihrer Lobbyisten, hier am Beispiel von Spritzmitteln für den Acker. Sehr schön wird auch gezeigt, wel­che Rolle sog. "Experten" in die­sem Spiel inne­ha­ben, und wie mit ihnen ver­fah­ren wird.

    Früher oder spä­ter dürf­te es wie­der in der Mediathek auf­tau­chen. Wer die Möglichkeit hat, über Streaming oder per DVD dar­an zu kom­men, und an halb-lega­len und nicht-lega­len Machenschaften der Industrie im Umfeld von Politik, Medien und den Geschädigten inter­es­siert ist, soll­te zugreifen.

    1. @Filmgucker

      Mir reicht es schon wenn mir einer "gif­ti­gen Salat" und "bepansch­te Getränke" beschert. Das Fliesenzählen auf'm Klo ist mir mitt­ler­wei­le ent­schie­den zuviel gewor­den. Und von Schlimmerem mal ganz abgesehen!

  8. Danke für die Weiterrecherche über die Kronzeuginnen der Faktenfähe!
    Deren eige­ne Interessenkonflikte (ange­sichts der immer noch bru­talst­mög­lich "herr­schen­den Meinung" ist es kaum vor­stell­bar, dass sie irgend­et­was beim br oder ande­ren ÖR-Medien ver­öf­fent­li­chen könn­te, wenn sie dar­in auch nicht-oppor­tu­ne "Fakten" auf­füh­ren wür­de) sind lei­der ähn­lich zu bewer­ten wie die der bei­den "Expertinnen" – oder gar die von Pfizer et al.
    Das han­dels­üb­li­ches Artikel-Gepöbel – von wegen "Querdenker", "AfD", "Musk" und ande­ren Finsterlingen – ist dem­ge­gen­über fast vernachlässigbar.
    Den groß­zü­gi­gen "Punkt" – von wegen, ob Sterz jetzt seit 2007 oder 2011 Jahren raus aus dem Geschäft war – bekä­me sie von mir nicht! Denn wo genau das mit dem "Insider" (einer der, na, 2019ff, bei Pfizer Leute mit "smo­king guns", Verschwörungsgrinsen o.ä. gesich­tet haben könn­te?) für sei­ne Argumente rele­vant ist, erschließt sich mir nicht.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass ein mut­maß­lich gut situ­ier­ter ü80-Pensionär ähn­lich Übles im Schilde füh­ren könn­te wie eine auf­stei­gen­de, mit­tel­al­te Pharmalobbyistin oder irgend­ein gel­tungs­süch­ti­ger Politiker (für den i.d.R. bereits das Zugeben eines Fehlers das Karriereende bedeu­tet) hal­te ich für ver­nach­läs­sig­bar gering (OK, wer jetzt "Trump" sagt oder denkt, kriegt'n Trostpreis).

    Ich hal­te ja die Zahl mit den 60000 auch für sehr gewagt – das ein­leuch­tend­ste Argument dafür wäre noch die (vom br natür­lich nicht erwähn­te) Reitzner/Kuhbandner-Studie, aber dage­gen, dass es sich um "Impfung"sbedingte Todesfälle han­delt, spricht, dass es in Schweden wäh­rend der rele­van­ten "Impf"-Jahre (trotz ähn­li­cher ‑quo­te) eben kei­ne wesent­li­che Übersterblichkeit gab.
    Das größ­te (und ‑imho- sehr wahr­schein­lich todes­ur­säch­li­che­re) Verbrechen der "Corona-Regimes" bestand in dem Stress, den man (im Gegensatz zu Schweden) auf einen sehr gro­ßen Teil der Bevölkerung aus­ge­übt hat: sei es durch wei­test­ge­hend sinn­lo­se und schäd­li­che "Maßnahmen", dümm­li­che Propaganda, Diskursverweigerung, Vertrauensverlust … .
    Für mei­ne These spricht auch, dass sie jetzt sogar von einem Zentralorgan der Rechtgläubigen gegen­über einem DER Protagonisten des Regimes und Experten für alle "Studien" erwähnt wird:
    https://​archi​ve​.is/​Z​l​HD7
    "SPIEGEL: Herr Lauterbach, was schät­zen Sie, wie vie­le Lebensjahre haben Sie Ihre Mitmenschen schon gekostet?
    Lauterbach: Wie kom­men Sie dar­auf, dass die­se Bilanz nega­tiv sein könnte?
    SPIEGEL: Kürzlich wur­de über eine Studie der Indiana University berich­tet, wonach Nervensägen ande­re Menschen Lebenszeit kosten. (…)"

    @aa: im Übrigen tei­le ich dein Fazit voll­um­fäng­lich – wür­de aller­dings noch hin­zu­fü­gen, dass es nicht nur frem­den­feind­li­che Parolen, Hochrüstung, Wehrpflicht und Überwachung sein wer­den, die unter einer poten­ti­el­len "AfD"-Regierung zu befürch­ten wären, son­dern – sobald deren Chefinnenetage selbst vom enor­men Macht- und Selbstbereicherungspotential der Pharmabranche pro­fi­tie­ren kön­nen – sich auf jener Linie wie­der­fin­den, die sie jetzt (angeb­lich wegen Wahrheitsfindung) noch bekämpfen.

  9. "Zudem lägen bei einer erheb­li­chen Anzahl von Verdachtsfällen nur begrenz­te Informationen vor, was eine end­gül­ti­ge Bewertung nicht ermöglicht."

    Die Nummer hat­ten wir schon mal (Kommt "spä­ter")

    Eine Blutuntersuchung wird als erstes beim Arzt oder im Krankenhaus gemacht – also:
    Wo sind die­se Unterlagen? Danach gesucht? Nicht gefunden?
    Wie prak­tisch, dann kann man die­se Fälle als „nicht beur­teil­bar“ ein­stu­fen , " da kein ursäch­li­cher Zusammenhang" bestä­tigt wird.
    Passt, richtig?

    Was sonst noch so ver­schwun­den ist

    https://search.brave.com/search?q=aus+der+EMA-Datenbank+Millionen+von+Nebenwirkungen+und+tausende+Todesf%C3%A4lle+%E2%80%9Everschwunden%E2%80%9C+&source=desktop&summary=1&conversation=09030fd0379303614d3823b78cb7ed2c3562#:~:text=Berichte%20und%20parlamentarische,hin%20zu%20validieren.

    Weiß Helmut Sterz, Toxikologe im Ruhestand und ehe­ma­li­ger Mitarbeiter von Pfizer das nicht? Er bemän­gelt das nicht?
    Der weiß auch nix von Hexavac? (Das ist: Kommt "spä­ter")
    Wem will er das jetzt erzählen?

    ""Ein Großteil der gemel­de­ten Verdachtsfälle mag in zeit­li­cher Nähe mit einer COVID-19-Impfung auf­ge­tre­ten sein, aller­dings lässt sich in vie­len Verdachtsfällen das auf­ge­tre­te­ne Ereignis durch ande­re Faktoren, wie vor­lie­gen­de Vor- oder Begleiterkrankungen oder Begleitmedikationen erklären"

    Jahrelang leb­ten die Menschen mit Vor- oder Begleiterkrankungen und den "Begleitmedikationen" , bekom­men die Impfung, und ster­ben – aber es liegt nicht an der Impfung, die ist ja "neben­wir­kungs­frei"

    Das sol­len die Menschen, spe­zi­ell die Angehörigen glauben?

    "damit Verdachtsfall-Meldungen nach einer Impfung syste­ma­tisch und stan­dar­di­siert bewer­tet wer­den können."

    "und dass es einen kli­ni­schen Nachweis gibt, etwa Laborwerte."

    Und wenn im Labor nur "stan­dard­mä­ßig" über­prüft wird,
    heißt das nicht!!!, dass "nix da" ist

    Und das weiß Helmut Sterz, Toxikologe im Ruhestand und ehe­ma­li­ger Mitarbeiter von Pfizer, auch nicht und bemän­gelt dies wie­der nicht?

    Keine detail­lier­ten! Laboruntersuchungen? Warum nicht?
    Auch nur "stand­ar­ti­sier­te" Obduktionen?
    Keine "umfas­sen­den" Obduktionen?

    Es kommt zu "zeit­na­hen" Todesfällen nach einer Impfung und dies wir nicht veranlasst?

    Damit hät­te man viel­leicht bewei­sen kön­nen, dass
    "es bio­lo­gisch plau­si­bel sein muss, dass der Impfstoff den Tod
    im betref­fen­den Fall ver­ur­sacht hat"

    Wollte man das nicht?

    Fällt das Helmut Sterz, Toxikologe im Ruhestand und ehe­ma­li­ger Mitarbeiter von Pfizer, nicht auf oder war­um weist er dar­auf nicht hin?

    Wie sind die Menschen mit schwer­wie­gen­den Nebenwirkungen
    behan­delt worden?
    Auch "stan­dard­mä­ßig"?

    "Faktor 30"

    https://search.brave.com/search?q=underreporting+Faktor+des+PEI+Verdachtsf%C3%A4lle+Corona&source=web&summary=1&conversation=0902519dc61e0febb5410306f45011bd6ea2#:~:text=Das%20Paul%2DEhrlich,Bev%C3%B6lkerung%20geeignet%20ist

    Würfeln?

    "Verdachtsfälle sind für eine Schätzung wie die von Sterz kei­ne Berechnungsgrundlage.
    "Aus der rei­nen Anzahl sol­cher Meldungen .."

    https://search.brave.com/search?q=Verdachtsf%C3%A4lle+bei+Corona-Impfung++h%C3%A4ufiger+als+bei+anderen+Impfungen&source=web&summary=1&conversation=0902e76fbbca0143d736427b2e3d37eecf94#:~:text=Ja%2C%20die%20gemeldeten,anderen%20Impfstoffen%20erschwert

    Laut einem Bericht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) aus dem Jahr 2024 tre­ten ins­ge­samt 21-mal mehr und schwe­re Verdachtsfälle 10-mal mehr bei COVID-19-Impfstoffen auf 

    ! als bei allen ande­ren Impfstoffen zusammen !

    Und kommt mir nicht mit:
    "Am Anfang der Impfkampagne war das nicht der Fall"

    https://search.brave.com/search?q=Verdachtsf%C3%A4lle+bei+Corona-Impfung+auch+am+Anfang+der+Impfkampagne+h%C3%A4ufiger+als+bei+anderen+Impfungen&source=web&summary=1&conversation=09022800d97119dccfec73ffc3d5c30f1f3e#:~:text=Die%20Meldungsraten%20f%C3%BCr,Risiko%2DProfils%20rechtfertigen.

    Die Anzahl von Meldungen waren von Anfang an hoch
    Wie wur­de das gewertet?
    Als "Sensibiltät der Bevölkerung auf ein neu­es Verfahren zur Herstellung von Impfstoffen"?
    Sind die alle zum Arzt oder ins Krankenhaus gegangen,
    um den Angestellten mal eben "Hallo" zu sagen?

    Die hohen Melderaten bezüg­lich (schwer­wie­gen­der) Nebenwirkungen und zeit­na­hen Todesfällen waren kein Grund, die Impfungen zu stoppen? 

    Die genann­ten Punkte und die gesam­ten (schwer­wie­gen­den) Nebenwirkungen haben"die Experten" jetzt mit ihren Aussagen schön zu reden.

    Was ist die­se Corona-Enquete-Kommission eigentlich?
    Theaterstück?
    Schaulaufen?
    Scheindebatten, in der Fragen gestellt und "Fakten" dis­ku­tiert wer­den, die "nicht weh" tun?
    "Nebenkriegsschauplätze", die nur von sol­chen Punkten ablen­ken sollen?
    "Fässer auf­ma­chen" und über Wege kip­pen, die ins Nichts füh­ren? ("Zahlen kann man "falsch" oder "rich­tig" interpretieren")

    Ich fra­ge mich, ob die­se "Experten" manch­mal dar­an denken

    https://search.brave.com/search?q=Hypokratischer+Eid&source=newtab&summary=1&conversation=09028dace616cb9e0f585baa1cf332fa7405#:~:text=Der%20Hippokratische%20Eid,Gegebenheiten%20zu%20entsprechen

    In die Tonne gekloppt?
    "Der Wissenschaft" einen Dienst leisten?

    Das PEI mal wie­der rein­wa­schen? (Das ist jetzt: Kommt "spä­ter")

    https://search.brave.com/search?q=TOKEN-Studie+des+Robert+Koch-Instituts+%28RKI%29+&source=web&summary=1&conversation=090304affc621589a6e65309e9c2b8169657#:~:text=Die%20TOKEN%2DStudie,detailliert%20kritisiert%20wird.

    https://freie-impfentscheidung.de/69-tote-babys-nach-impfung/#:~:text=Hexavac%3A%20ein%20Impfstoff,nicht%20erh%C3%B6ht%20ist%E2%80%9C%3F

    Irgendwann kommt wie­der einer, der es nicht erträgt, was Ihr treibt und quatscht

    "Mein Fazit: So treibt man der AfD wei­ter Stimmvieh zu"
    Ja, und nicht wenig

    P.S.:"Eine sol­che Frau wird den Teufel tun, schäd­li­che Auswirkungen ihrer Empfehlung zu bestätigen."

    Ich wür­de mal hin­gucken, was sie macht -
    dann kann man drauf kom­men, um was es geht

    Sollte es wie­der ein Koreferat gewor­den sein …
    Asche auf mein Haupt und
    Schmutz und Dreck über mich und mei­ne Nachkommen

    —————————————————————————–
    Historische Impfstoffe

    In der Geschichte des Impfwesens gab es meh­re­re schwe­re Zwischenfälle, die zu Todesfällen führten:

    https://search.brave.com/search?q=+Welche+verschiedenen+Impfungen+f%C3%BChrten+zu+Todesf%C3%A4llen&source=web&summary=1&conversation=0903912a9c45dd4284c2eee6c774a1d4a933#:~:text=Historische%20Impfstoffe,verlaufende%20Infektionen%20hin

  10. TheRealTom™ – Trusted Flagger
    @tomdabassman
    7h
    "Es wird sicher­lich dar­auf ankom­men, wie die­se Impfpflicht aus­ge­stal­tet wird. Also, soll es Strafen geben, gibt es Berufsverbote? Da gibt es vie­le Aspekte, die noch bespro­chen wer­den müssen."

    https://​nit​ter​.net/​t​o​m​d​a​b​a​s​s​m​a​n​/​s​t​a​t​u​s​/​2​0​5​0​1​7​1​4​4​1​7​1​5​2​9​4​6​9​3#m

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