Wie sich die Gewerkschaften ausgetrickst haben

Die "FAZ" trau­ert den Zeiten des Beginns von Corona und des Ukrainekriegs hin­ter­her. Damals hat­ten sich die Gewerkschaften ein­re­den las­sen, die Krisen trä­fen arm und reich glei­cher­ma­ßen und man müs­se ihnen soli­da­risch unter­ge­hakt begeg­nen. Das Ergebnis waren Tarifabschlüsse mit Reallohnverlusten. Anschließend konn­ten die Ergebnisse nach­ge­bes­sert wer­den. In letz­ter Zeit schie­ßen sich die Gewerkschaften vor allem mit irr­sin­nig lan­gen Laufzeiten der Tarifverträge ins eige­ne Knie.

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"Ich muss aber schon sagen, ich bin da jemand, der sicherlich die Sache sehr neutral betrachtet."

Christian Drosten hat vor­erst gewon­nen. Das Hamburger Landgericht hat am Freitag dem Physiker Roland Wiesendanger unter­sagt, Drosten eine Täuschung der Öffentlichkeit vor­zu­wer­fen. Es geht um die inter­es­san­te, für die Corona-Hysterie aber neben­säch­li­che Frage, ob das Virus einem chi­ne­si­schen Labor ent­sprun­gen ist oder eine natür­li­che Ursache hat. Insbesondere urteil­te das Gericht, das berühm­te Lancet-Statement vom 7.3.20 sei nicht zu bean­stan­den. Es war von Peter Daszak initi­iert und u.a. von Drosten unter­zeich­net wor­den. Pikant ist, daß Daszaks Eco Health Alliance das Labor in Wuhan mit­fi­nan­zier­te. Die Kernaussage des Papiers zu die­sem sehr frü­hen Zeitpunkt lau­te­te: "Wir ste­hen gemein­sam dafür ein, Verschwörungstheorien, wonach COVID-19 kei­nen natür­li­chen Ursprung habe, ent­schie­den zu ver­ur­tei­len".

Das Gericht bezieht sich auch auf Podcasts mit Drosten. Schauen wir nach, was er dort geäu­ßert hat. Etwa am 9.6.21 in der Folge 92 "Coronavirus-Update: Woher stammt das Virus?": „"Ich muss aber schon sagen, ich bin da jemand, der sicher­lich die Sache sehr neu­tral betrach­tet."“ weiterlesen

Europäische Kolonialmächte abgehängt

Sie alle haben erheb­li­che Probleme zu Hause und alle ste­hen für eine mehr oder weni­ger lan­ge ver­bre­che­ri­sche Kolonialvergangenheit. Was sie nicht begrif­fen haben: Ihre Zeit ist so was von vor­bei. Und dann stiehlt ihnen der Iran auch noch die Show mit der Ankündigung der Öffnung der Straße von Hormuz. Damit sind wir auf dem Stand vor dem "völ­ker­rechts­wid­ri­gen Angriffskrieg" der USA und Israels, nur mit einem inter­na­tio­nal gestär­ken Iran. Und einer desa­strös kom­pro­mit­tier­ten Rolle der Angreifer. Wieder ein­mal zeigt sich: Diese Witzfiguren kön­nen erheb­li­che Schäden anrich­ten, über Gestaltungsmöglichkeiten ver­fü­gen inzwi­schen andere.

Übrigens: Der Panamakanal mit sei­nen Mautgebühren soll nicht mehr durch die USA besetzt wer­den, wie von Trump ange­droht, son­dern geht an Blackrock, Herr Merz.

Ist der Wal-depuhl noch zu retten?

Kaum etwas beschäf­tigt Deutschland mehr als der gestran­de­te Wal. Weitaus weni­ger Aufmerksamkeit hat die Ehrung aus Litauen zurück­ge­kehr­ter SoldatInnen nicht etwa durch Pistorius, son­dern den offen­bar Beschäftigung suchen­den Außenminister, erhal­ten. Womöglich woll­te Pistorius mit der flop­pen­den Aufstellung der Brigade für Litauen gera­de nicht auch noch in Verbindung gebracht wer­den. Videoquelle für den Schützenaufmarsch in Pasewalk: ndr​-pro​gres​si​ve​.ard​-mcdn​.de (17.4.26)

Das ging flott: EU-Alters-App gehackt

Es wird der Sicherheitsberater Paul Moore zitiert:

»… Laut Moore spei­chert die App eine ver­schlüs­sel­te PIN lokal, doch ent­schei­dend ist, dass die Verschlüsselung nicht mit dem Identitätsspeicher des Nutzers ver­knüpft ist, in dem sen­si­ble Verifizierungsdaten auf­be­wahrt werden.

Das öff­net die Tür für eine über­ra­schend ein­fa­che Umgehung. Durch das Löschen bestimm­ter, mit der PIN ver­knüpf­ter Werte aus den Konfigurationsdateien der App und deren Neustart kann ein Angreifer eine neue PIN fest­le­gen und behält den­noch Zugriff auf die unter dem vor­he­ri­gen Profil erstell­ten Zugangsdaten.

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Papperlamab

"… «Einen Zusatznutzen konn­ten wir auf Basis der vor­lie­gen­den Daten auch bei Donanemab, dem zwei­ten neu­en Wirkstoff gegen die frü­he Alzheimer-Krankheit, nicht fest­stel­len – lei­der, das sage ich ganz aus­drück­lich», beton­te der G‑BA-Vorsitzende Josef Hecken. «Denn auch hier waren die Erwartungen von Betroffenen, ihren Familien und der Ärzteschaft selbst­ver­ständ­lich groß.»…"

Verordnet wer­den dür­fen die untaug­li­chen Medikamente weiterhin.

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Charité: "Die PCR (engl.: polymerase chain reaction) selbst kann keine Infektiosität nachweisen"

Das war bis zum 28.12.22 auf der Seite der Charité zu lesen…

»Wie wird eine SARS-CoV-2-Infektion diagnostiziert?

Grundsätzlich ist zu unter­schei­den zwi­schen einem rohen PCR (engl.: poly­me­ra­se chain reac­tion)- Testergebnis und einer medi­zi­ni­schen Diagnosestellung („Befundung“). Die Erstellung eines Befunds obliegt in der Regel Ärztinnen und Ärzten. Sie berück­sich­ti­gen für die Diagnosestellung in jedem ein­zel­nen Fall nicht nur das jewei­li­ge PCR (engl.: poly­me­ra­se chain reaction)-Ergebnis, son­dern auch indi­vi­du­el­le Begleitumstände wie die Patientenanamnese, die Probennahme und den Transport…

Das Ergebnis eines PCR (engl.: poly­me­ra­se chain reaction)-Tests ist des­halb nicht mit einer Diagnose gleich­zu­set­zen

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LG Berlin II: juristische Klatsche für correctiv

lto​.de beschäf­tigt sich am 14.4.26 aus­führ­lich und dif­fe­ren­ziert mit der (noch nicht rechts­gül­ti­gen) juri­sti­schen Klatsche für das "Recherche-Portal".

»In der Vergangenheit ging es in Urteilen zum Correctiv-Bericht zum Potsdamer Treffen oft nur um Nebensächlichkeiten. Das Urteil des Landgerichts (LG) Berlin vom 17. März 2026 (27 O 379/​25) betrifft aller­dings das zen­tra­le, wirk­mäch­ti­ge Resümee der Recherche. So zen­tral, dass zahl­rei­che Medien die Aussage in den Vordergrund stell­ten. Derart ent­schei­dend, dass Correctiv sei­ne ver­fas­sungs­recht­li­che Einstufung des Potsdamer "Geheimplans" genau an die­sem Satz anschloss, näm­lich die Aussage:

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Berlins großes Herz für Rüstungs-Startups und ein kleines für Klinikbeschäftigte

tages​spie​gel​.de (15.4.26)

»… Verdi mobi­li­sier­te bereits im Winter zu Warnstreiks, nun soll es einen unbe­grenz­ten Ausstand geben – einen „Erzwingungsstreik“, heißt es im Aufruf der Gewerkschaft. Verdi for­dert ein neu­es Angebot, um alle der cir­ca 2200 Beschäftigten in den Tochterfirmen voll­stän­dig in den Tarifvertrag des öffent­li­chen Dienstes (TVöD) zu über­füh­ren. Am Mittwoch sol­len die Streikenden zur Kundgebung vor dem Kreuzberger Urban-Krankenhaus zusammenkommen.

Der TVöD gilt in den Vivantes-Stammhäusern, etwa für Pflegekräfte. In den Tochterfirmen hin­ge­gen gel­ten Haustarifverträge der jewei­li­gen Branchen. Je nach Einstufung bekä­me das Personal der Töchter nach vol­lem TVöD-Niveau bis zu 500 Euro mehr im Monat… „Berlins gro­ßes Herz für Rüstungs-Startups und ein klei­nes für Klinikbeschäftigte“ weiterlesen

Die Akte: 7 Prozent der ePA-User sehen viermal in der Woche hinein

Da, wo ihre Nutzung real frei­wil­lig ist, floppt die ePA noch mehr:

»Knapp 73 Millionen der gut 74 Millionen gesetz­lich Versicherten haben den neu­en Daten zufol­ge eine ePA von der Krankenkasse ange­legt bekom­men, was man für sich auch ableh­nen kann. Für Privatpatienten, deren Versicherungen frei­wil­lig eine ePA anbie­ten kön­nen, wur­den dem­nach 300.000 angelegt…

Nach den neu­en Gematik-Daten von Mitte April haben inzwi­schen 5,1 Millionen Versicherte eine GesundheitsID, die ihnen Zugriff auf ihre ePA ermög­licht…«

Wie vie­le von ihnen ent­setzt sind nach die­sem Einblick, wird nicht mitgeteilt.