Keine Einsicht. Nirgends

Stellen wir uns ein­mal vor: In der Stadt bricht ein gro­ßer Brand aus. Die anrücken­den Feuerwehrleute kon­trol­lie­ren die Umstehenden, ob sie Streichhölzer oder Feuerzeuge dabei haben. Ist dies der Fall, orga­ni­sie­ren sie eine Quarantäne für die Betroffenen. Ferner erstel­len sie Listen zur Nachverfolgung des Erwerbs der poten­ti­el­len Feuererreger. Unterdessen stür­zen sich Menschen aus Verzweiflung aus den bren­nen­den Häusern. Als end­lich gelöscht wird – zuvor muß­te wegen des Qualms eine Maskenpflicht durch­ge­setzt wer­den, man hat­te also alle Hände voll zu tun – waren eini­ge Opfer mit schwe­ren Verbrennungen zu beklagen.

Würde man sagen, dafür sei in erster Linie das Feuer ver­ant­wort­lich? Genau so argu­men­tiert die ehe­ma­li­ge lin­ke Berliner Sozialsenatorin Katja Kipping in ihrem Vortrag vor der Corona-Enquete-Kommission am 16.6.26. Sie sprach dort für den Paritätischen Gesamtverband, deren Funktionärin sie inzwi­schen ist. „Keine Einsicht. Nirgends“ wei­ter­le­sen

junge Seuchen-Welt

Daß die "jun­ge Welt" häu­fig und posi­tiv über Protestaktionen des Gesundheitspersonals im bewußt her­un­ter­ge­wirt­schaf­te­ten System der BRD berich­tet, unter­schei­det sie bei­spiels­wei­se von der "SZ". Was den blin­den Glauben an den kari­ta­ti­ven Charakter von Vakzinen (vor­nehm­lich aus US-Produktion) angeht sowie die Gefolgschaft bei allen Regierungsmaßnahmen bis heu­te, steht sie ihr in nichts nach.

„jun­ge Seuchen-Welt“ wei­ter­le­sen

Die kantsche Prämisse geht dem Verzeckungsverbot voraus. Wir sind ja nicht beim Militär

Zugegeben: Ganz sau­ber ist es nicht, hier aus der Rezension eines Buches zu zitie­ren, das ich nicht gele­sen habe (aber die Webseite stu­diert, s.u.). Es geht um den Titel "Die ver­dräng­te Pandemie: Linke Stimmen gegen den Pandemierevisionismus" von Frédéric Valin & Paul Schuberth (Hg.) aus dem Unrast-Verlag Münster (978–3‑89771–001‑6). Es ist bei Amazon, Dussmann, Thalia und ande­ren system­kri­ti­schen Vertreibern erhält­lich. Bei Amazon sieht man:

In der Rezension des Wieners Andreas Urban heißt es zur "im Buch entfaltete[n] Kritik an 'Wissenschaft als Ideologie'":

„Die kant­sche Prämisse geht dem Verzeckungsverbot vor­aus. Wir sind ja nicht beim Militär“ wei­ter­le­sen

Wie André Hahn von der Linkspartei den Krieg vorbereitet

Hahn gehör­te bis zur letz­ten Bundestagswahl den par­la­men­ta­ri­schen Kontrollgremien an, die die Geheimdienste des Inneren und Äußeren über­wa­chen sol­len. Er steht für die Integrationskraft des poli­ti­schen Systems wie für die Anpassungsbereitschaft von Menschen, die als Linke gestar­tet und bei "Vaterlandsverteidigung" sowie der damit ein­her­ge­hen­den Militarisierung im Inland gelan­det sind.

Der Kontrolleur der Dienste ist Herausgeber eines Werkes, von des­sen 18 Mitwirkenden vier vom Wirtschaftsprüfungskonzern PricewaterhouseCoopers abge­sandt wur­den. Neben zahl­rei­chen Skandalen um die Firma mit gewal­ti­gen Schäden (Stichworte "Hypo Real Estate", "Luxemburg-Leaks", " Evergrande") und meh­re­ren Großrazzien wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung hat ein Fall einen Bezug zu Hahn:

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Ramelow will religiöses Leben in seiner ganzen Vielfalt schützen

rp​-online​.de (22.8.25)

»… Insgesamt habe sich die Zahl der Fälle laut der Polizeilichen Kriminalstatistiken seit 2018 leicht erhöht, so die DBK. Dabei habe man schon zuvor eine „mas­si­ve Häufigkeit von Vandalismus­delikten in und an Kirchen“ beob­ach­tet. Allein in Nordrhein-Westfalen wur­den im ver­gan­ge­nen Jahr 374 Sachbeschädigungen an Kirchen gezählt, wie das Landes­kriminal­amt in Düsseldorf mit­teil­te. Das waren ähn­lich vie­le wie vor vier Jahren… „Ramelow will reli­giö­ses Leben in sei­ner gan­zen Vielfalt schüt­zen“ wei­ter­le­sen

Beste Fronde und Kopflangerschaft. Neues aus der Bartelsmann-Stiftung

Felix Bartels ist in der "jun­gen Welt" der Mann fürs ver­meint­lich lin­ke Intellektuelle und seit je Vorkämpfer gegen jede Art von Kritik an Coronamaßnahmen, lin­ker vor allem. Sein Feldzug ist noch lan­ge nicht am Ende. Am 2.7. bril­liert er mit die­sem Artikel:

Lassen wir sei­ne gewag­te histo­ri­sche Herleitung des Begriffs bei­sei­te, in deren Zusammenhang er erklärt, daß sich in Frankreich die bür­ger­li­che Revolution "mehr oder weni­ger kon­trol­liert" voll­zog, und schen­ken ihm die ent­lar­ven­de Bildunterschrift, wonach "das Parlament in Paris Revolte gegen Mazarin" mach­te. Auch die schlich­te Beschreibung der "Opposition der DDR", in der es "reak­tio­nä­re und hyper­pro­gres­si­ve Kräfte" gab, soll hier nicht Thema sein. Das Augenmerk liegt auf sei­ner Sicht der heu­ti­gen Opposition:

„Beste Fronde und Kopflangerschaft. Neues aus der Bartelsmann-Stiftung“ wei­ter­le­sen

Chance für die Linkspartei?

Es könn­te eine Win-win-Situation wer­den. Ramelow hät­te mehr Zeit für Candy Crush und müß­te sich nicht mit einer mög­li­chen Linkswende der Partei bela­sten, die­se wäre von einer der zahl­lo­sen Altlasten der Corona-Hysterie befreit.

t‑online.de (20.6.25)

Nachdem er den lin­ken Laden in Thüringen gehö­rig vor die Wand gefah­ren hat­te, wur­de er von sei­ner Partei mit dem Amt des Bundestagsvizepräsidenten belohnt. Und nicht nur das: „Chance für die Linkspartei?“ wei­ter­le­sen

Merkel muß weg!

Jan van Aken macht wie­der auf plum­pen Populismus. Mit "recht­schaf­fe­nen Abgeordneten" von SPD und CDU will er Merkels Lakaientum dem rus­si­schen Machthaber gegen­über aufklären.

spie​gel​.de (19.5.25)

"… Jan van Aken, Parteivorsitzender der Linken, sag­te dem SPIEGEL: »Die Abhängigkeit von rus­si­schem Gas, die uns die letz­te schwarz-rote Bundesregierung ein­ge­brockt hat, muss drin­gend par­la­men­ta­risch auf­ge­klärt wer­den. Wie auch die Milliardeninvestitionen der Ampelregierung für LNG-Terminals.« Van Aken spricht sich für einen Untersuchungsausschuss aus. »Natürlich nicht mit den Stimmen der AfD, aber viel­leicht fin­den sich ja auch in SPD und CDU eini­ge recht­schaf­fe­ne Abgeordnete mit Interesse an Aufklärung.«…"

Das paßt zur Rolle der Linkspartei bezüg­lich Corona. Auch da stand sie bis zum bit­te­ren Ende an der Seite der recht­schaf­fe­nen Demokratie­verächter und Förderer der Pharmakonzerne. Nun also wie­der ein brei­tes Bündnis mit Merzianern und Klingbeilisten, dies­mal gegen Putin, damals gegen ein fremd­ar­ti­ges Virus, dem Arm und Reich glei­cher­ma­ßen den Kampf anzu­sa­gen hat­ten. Schließlich, so ging die Rede, star­ben die Menschen, "unge­impft", wie sie waren in Scharen. Jedenfalls, wenn sie älter als 80 Jahre waren (Median der Corona-Toten) und mit einem Test, unge­ach­tet der Todesursache als sol­che galten.