RKI-Protokolle, nächste Runde (96): Seroepidemiologische Studien: "Ergebnisse sind fragmentarisch, nicht gut abrufbar"

"Rückläufiger Trend setzt sich fort, Abnahme der Inzidenz von 160 auf 101 im letz­ten Monat", heißt es am 27.1.21. Wieder fin­det sich das "Schwurblerargument": "Um Weihnachten her­um wur­de deut­lich weni­ger gete­stet, stimmt mit gerin­gen Fallzahlen über­ein". Und auch hier blitzt kurz so etwas wie Logik auf: "Nicht nur die Tests gehen leicht zurück, son­dern auch die Positivenrate. Dies lässt ver­mu­ten, dass die Fälle abneh­men". Wir haben also mit "4‑Tage‑R=0,76;7‑Tage‑R=0,87" und abneh­men­den Fallzahlen eine ent­spann­te Lage. Was läßt sich dage­gen unter­neh­men? "BMG Entscheidung ist gefal­len, Heimtests wer­den ein­ge­führt".

Das Ziel ist klar, wie auch aus dem Umfeld des "Ausbruchs in Humboldt-KH" (s. letz­ten Beitrag) her­vor­geht: "Es gibt Familien, in denen die Kontakte noch nicht posi­tiv sind, hier sol­len regel­mä­ßi­ge Abstriche nach Protokoll von [immer noch schwarz, AA] ent­nom­men wer­den".

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RKI-Protokolle, nächste Runde (95): "Auch die Grenze von 50/100.000 wurde nicht auf Basis von RKI Daten bzw. durch das RKI gewählt"

Eigentlich ist bei der Lage in D am 25.1.21 alles wie immer. "7‑Tage-Inzidenz-Gesamtdeutschland mit 111/100.000 deut­lich nied­ri­ger als Ende Dezember… Hinweis zur Erfassung der 217 Verstorbenen: Angegeben wer­den die­je­ni­gen, von denen das RKI in den letz­ten 24h Kenntnis erhal­ten hat, das Sterbedatum kann schon wei­ter zurück­lie­gen". Man erin­nert sich an die vor zehn Tagen, damals noch als Warnung aus­ge­spro­che­ne Feststellung: "Nachträgliche Eingabe von Fällen bie­tet eine Möglichkeit die 7‑Tage-Inzidenz zu mani­pu­lie­ren" (s. hier) und meint (ent­schwärzt) in TOP 1:

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RKI-Protokolle, nächste Runde (94): Astra Zeneca: "STIKO sieht Wirksamkeit im höheren Alter als Problem"

So kann man sich irren. Ich habe es immer für aus­ge­schlos­sen gehal­ten, daß es irgend­ei­nen Menschen gibt, der die Protokolle des Krisenstabs damals gele­sen hat­te. Mit dem vom 22.1.21 muß ich ein­ge­ste­hen, daß ich falsch lag. In TOP 1 lesen wir:

Die rosa­far­be­ne Markierung führt zu die­sem Kommentar:

So weit ich es über­blicke, han­delt es sich hier um den ein­zi­gen Fall, in dem offen­kun­di­ge Widersprüche bemerkt und doku­men­tiert wurden.

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RKI-Protokolle, nächste Runde (91): Und wieder: "Eine generelle FFP‑2 Maskenpflicht wird als nicht sinnvoll erachtet"

Vermutlich der Wirrheit wegen waren am 13.1.21 meh­re­re Punkte zur Lage "National" geschwärzt. Man fin­det dort etwa "Übermittlungsprobleme in diver­sen LK" und "Stärkste Zunahme im LK Stadtverband Saarbrücken, ver­mut­lich Datenartefakt". Frei les­bar war: "Zum Teil wer­den jedoch auch 2–3 Wochen zurück­lie­gen­de Todesfälle gemel­det". Schwarz war zu Antigentests: "Es gibt nicht wirk­lich belast­ba­re Daten aus Meldewesen". Die Positivquote kann gar nicht sein (frei lesbar):

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RKI-Protokolle, nächste Runde (90): "Ursache für die steigenden Zahlen der saisonale Effekt (Winter)"

Die Modellierer und Testzentren haben gan­ze Arbeit gelei­stet. Am 11.1.21 wird von "4‑Tage-R-Wert=1,32; 7‑Tage-R-Wert=1,14" berich­tet. Das ist "kei­ne durch­schla­gen­de Lockdown-Wirkung". Daß auch Tests und "Impfungen" wenig durch­schla­gen, ist dem ent­schwärz­ten Text (rot gerahmt) aus TOP 1 zu entnehmen:

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Robert R. Redfield (CDC-Direktor bis Januar 2021): Impfpflicht war größter Fehler

Dr. Robert R. Redfield war von 2018–2021 der 18. Direktor der Centers for Disease Control and Prevention wäh­rend der Trump-Regierung. In der Senatsanhörung vom 11.7.24 erklär­te er u.a. (hsgac​.sena​te​.gov): "Impfschäden" wur­den bewußt unte­r­er­faßt, mRNA-Produkte ver­hin­der­ten kei­ne Infektionen und hat­ten Nebenwirkungen. Siehe auch sei­ne schrift­li­che Stellungnahme zu Gain-of-func­tion-Forschung (hsgac​.sena​te​.gov).

RKI-Protokolle, nächste Runde (83): "Negatives Testergebnis als Schutz missverstanden" "Positivenquoten (PCR-bestätigt) lagen zwischen 0,14% bis 0,5%"

Nur in klei­ner Besetzung und ohne Chefs tagt der Krisenstab am 11.12.20. Die inter­na­tio­na­le Lage wird gar nicht, die natio­na­le Lage nur kurz bespro­chen. Zwar nimmt man zur Kenntnis: "In EUROMOMO Mortalitätssurveillance gibt es aktu­ell EU-weit kei­ne rele­van­te Übersterblichkeit", weiß aber (woher?): "Übersterblichkeit kann ohne prä­ven­ti­ve Maßnahmen wie im Frühjahr extrem hoch sein". In TOP 5 "Kommunikation" frönt man dem Wahn:

(Ich kom­me nicht mehr drauf, was die­ses AHA‑L sagen soll­te. Aluhut auf­set­zen – Lachen?)

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Als Lothar Wieler einmal die Wahrheit sagte

Es ist der 5.3.2020, "Prof. Lothar H. Wieler (Präs. Robert Koch Institut) infor­miert über den aktu­el­len Sachstand der #Coronavirus-Epidemie welt­weit und in Deutschland" (phoe­nix, you­tube). Nach der Information über 324 schwe­re Krankheitsverläufe in Europa geht er lie­ber zu den "Fallzahlen" über. 349 davon gibt es in Deutschland. Später erwähnt er 119.280 labor­be­stä­tig­te Influenzafälle. Bei Corona bekom­men Infizierte "irgend­wel­che Symptome, die Mehrheit sind ja mil­de Symptome einer grip­pe­ähn­li­chen, äh, und eines Schnupfens".

RKI-Protokolle, nächste Runde (76): "Atemwegserkrankungen deutlich unter Vorjahresniveau mit sinkendem Trend"

Was die inter­na­tio­na­le Lage angeht, ist der Bericht am 18.11.20 wenig ergie­big. Bezüglich der medi­al kol­por­tier­ten expo­nen­ti­el­len Entwicklung in D wird für die "Inzidenz" berich­tet: "Abflachung ist wei­ter sicht­bar", kein Wunder: "4‑Tage‑R=0,88;7‑Tage‑R=0,95". Allerdings steigt die Zahl der an und mit Corona behan­del­ten IntensivpatientInnen.

In bester Tradition der Paradoxie liest man unge­schwärzt in TOP 1:

Der letz­te Punkt ist sicher der bedeutsamere.

Das Dokument gibt es hier. Gelbe Hervorhebungen stam­men von mir. Hier geht es nur um die bis­lang geschwärz­ten und gera­de frei­ge­ge­be­nen Stellen der Protokolle des Krisenstabs. Die Auswertungen der "1. Staffel" gibt es nach­zu­le­sen über die Kategorie _​Zu den RKI-Papers (Krisenstab-Protokolle) _​.

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