Papa Panik Lauterbach übernimmt gleich eine Anlehnung an das Viruslogo in seinem Tweet (eigentlich wollten SPD, Linke und Grüne den Dienst von Elon Musk verlassen und sich auf anderen Konzernplattformen tummeln). Ehrlicherweise hat er seinen stieren Blick persistiert.
»Da die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Nominierungsverfahren für den nächsten Generaldirektor offiziell eröffnet hat, scheint es laut Insidern in Berlin nun wahrscheinlich, dass Deutschland Helge Braun, den Stabschef in der Regierung der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel, vorschlagen wird…
Die mediale Sauregurkenzeit setzt dieses Jahr früh ein. Völlig innovative Tips unterstreichen die Kompetenz des ehemaligen Gesundheitsministers. Bedauerlich ist, daß er dem die Demenz verhütenden Kraftsport wenig huldigen kann:
Wie beim Krisenstab des RKI begeistert man sich auch in Berlin für Rankings aller Art. Laut Protokoll der "Tagl. Früh-Telko" vom 10.11.20 liegt Berlin inzidenztechnisch auf Platz 2 hinter Bremen, "die Bezirke Neukölln, Tempelhof-Schöneberg und Mitte sind federführend". Man befindet sich in einem Zielkonflikt. Auf der einen Seite hat man gerade gelockdowned und hätte gerne Erfolge diesbezüglich vorzuweisen. Andererseits lautete das langfristige unausgesprochene, aber konsequent verfolgte Ziel, mit einer gewaltigen Testoffensive steigende "Inzidenzen" zu generieren. Nur auf diesem Wege sind die veranschlagten und teilweise ausgegebenen Milliarden für "Impfstoffe" zu rechtfertigen (deren Umfang bis heute geheim ist) und die Zeit bis zu ihrer Einführung zu überbrücken.
Irgendwer wird an einem anderen Punkt stutzig, ohne daß dies Weiterungen irgendeiner Art mit sich bringt:
Sie müssen nur dick genug aufgetragen werden, um geglaubt zu werden. Eine einzige Aussage Lauterbachs in der Sitzung der Enquete-Kommission vom 19.3.26 trifft zu: Der Fremdschutz durch die "Impfung" war bei Omikron "weitestgehend weg" – zu einem Zeitpunkt, als dessen Behauptung der Hauptgrund für die Einführung der berufsbezogenen Impfpflicht war (Min. 4:42 des zweiten und 0:45 des dritten Videoausschnitts).
Gestern noch berichtete der Deutschlandfunk (s. letzten Beitrag), daß der Mann des CDU-Abgeordneten Hendrik Streeck ebenso wie Lauterbach im Gespräch ist als Kandidat für den WHO-Vorsitz. In Berlin vergeht kein Monat ohne Berichte über persönliche Bereicherungen von MandatsträgerInnen der Senatsfraktionen. Nun also die AfD. Soll uns das wundern? Der Selbstbedienungsladen des Parlamentarismus macht vor niemandem Halt. Wo große Geldsummen locken, liegen wie bei den Testzentren der Coronazeit Vergehen und Verbrechen nahe. Dabei stehen bei weitem nicht die Summen in Rede, die durch "Impfstoff"- und Maskenhandel oftmals sogar legal "dem Wähler" aus der Tasche geleiert wurden.
Eigentlich müßte das Kungeln und Klüngeln dem Image der AfD schaden, die sich doch gerne als Partei der Saubermänner inszeniert, die so ganz anders als die "Systemparteien" sei.
»Die Vorschriften für Maßnahmen zum Schutz vor einer Übertragung von SARS-CoV‑2 variieren weltweit stark, wobei in Deutschland sehr strenge Vorschriften gelten, wo Atemschutzmasken (Filtermasken FFP2 oder vergleichbar) oft vorgeschrieben sind. Die Wirksamkeit von Atemschutzmasken hängt jedoch im Wesentlichen davon ab, dass sie eng am Gesicht anliegen, damit keine kontaminierte Luft durch Lücken zwischen Maske und Gesicht des Trägers entweichen kann.
Der letzte Absatz in dem Artikel, den Lauterbach wieder nicht gelesen hat, lautet:
»In einer großen Kohorte von US-Veteranen war die Covid-19-Impfung mit einem zusätzlichen Schutz vor schweren klinischen Folgeerkrankungen bis zu 6 Monate nach der Verabreichung verbunden. Die absoluten Unterschiede in den Ergebnissen zwischen Teilnehmern, die eine Covid-19-Impfung erhalten hatten, und denen, die keine Impfung erhalten hatten, waren gering. Die Erkenntnisse könnten zu den laufenden Diskussionen über den Wert von Covid-19-Impfstoffen in der aktuellen epidemiologischen Lage beitragen.«