Aktuelles aus den Tollhäusern (26.2.26)

Nur ein win­zi­ger Auszug von tages​schau​.de.

Hatte nicht ein ehe­ma­li­ger Bellevue-Insasse "Frieren für die Freiheit" vor­ge­schla­gen (nicht vor­ge­lebt)? Ist Digitalisierung nicht die Zukunft (für wen)? Sind wir nicht die ver­tei­di­gens­wer­te Demokratie, in der sogar auf Kulturfesten offen gespro­chen wer­den darf (sogar über Völkermord)? Und dann schon wie­der ein Drama um Bergamo…

Aktuelles aus den Tollhäusern (13.1.26)

Heute aus der "Berliner Morgenpost" des "Funke"-Konzerns. Aufmacher sind ein Foto eines merk­wür­dig ver­klei­de­ten Kanzlers in Indien und die Schlagzeile "Berlins Innensenatorin warnt vor wei­te­ren Anschlägen". Vermutlich ist sie dicht an der Quelle. Auf Seite 2 fin­den wir einen gro­ßen Bericht über die über­schweng­li­che Freude von Wadepuhl (M.) und Klingbeil (L.), sich end­lich ein­mal zu treffen:


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Aktuelles aus den Tollhäusern

Spätestens seit Corona schü­ren die "DPA-News aus Gesundheitswesen" Angst und Panik. Sie sind erfor­der­lich, um eine Gesellschaft kriegs­taug­lich zu machen. Überschriften von Freitag, dem 14.11.25:

Wenigstens hat Kretschmann nur einen grip­pa­len Effekt. Nicht aus­zu­den­ken, wenn es Corona wäre!

Aktuelles aus den Tollhäusern (17.10.25)

Heute aus der "FAZ".

"Etwas Ruhe nach dem Wehrpflichtsturm", lau­tet die Überschrift in der Druckausgabe. Dort und auch online heißt es: "Kurz vor sei­ner Regierungserklärung spricht Merz mit einer SPD-Politikerin". Nicht nur das: Er "plau­dert. Mit einer Frau, die alle­mal weni­ge Minuten vor Sitzungsbeginn dort [auf der Regierungsbank, AA] nicht unbe­dingt hin­ge­hört und nicht ein­mal eine Parteifreundin des christ­de­mo­kra­ti­schen Kanzlers ist". Im Ergebnis wird Siemtje Möller, stell­ver­tre­ten­de Vorsitzende der SPD-Fraktion, im Plenum eine Lobrede auf Merz und Pistorius hal­ten. Auch das passiert:

»Als er [Merz, AA] sein Mantra wie­der­holt, „wir wol­len uns ver­tei­di­gen kön­nen, damit wir uns nicht ver­tei­di­gen müs­sen“, erhält er von der einen und dem ande­ren SPD-Abgeordneten Beifall, den als fre­ne­tisch zu bezeich­nen aller­dings eine maß­lo­se Übertreibung wäre. Überhaupt klatscht wäh­rend der Rede von Merz über­wie­gend das sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Führungspersonal, das damit wohl gute Koalitionsstimmung machen will.« „Aktuelles aus den Tollhäusern (17.10.25)“ weiterlesen

Aktuelles aus den Tollhäusern (24./25.10.24)

Stets aufs Neue sind die "DPA-News aus Gesundheitswesen" eine Quelle, die je nach Gemüt zum Schmunzeln oder Haareausraufen einladen.

"Erster deut­scher Mpox-Patient hat­te Sex in Ruanda
Berlin (dpa) – Der erste deut­sche Patient mit der neu­en Variante des Mpox-Virus hat­te vor sei­ner Erkrankung hete­ro­se­xu­el­len Sex in Ruanda… 

[Es] wur­de das Mpox-Virus der soge­nann­ten Klade Ib in Köln
nach­ge­wie­sen. «Der Patient wird im Krankenhaus unter Einhaltung der emp­foh­le­nen Isolationsmaßnahmen medi­zi­nisch ver­sorgt und befin­det sich auf dem Weg der Besserung», so das RKI…"
kran​ken​kas​sen​.de (24.10.24)

Sex ist ein­fach gefähr­lich, mit Ruanderinnen sowie­so. Oder jeden­falls in Ruanda. Da müs­sen die Flüchtlinge, die dort­hin abge­scho­ben wer­den sol­len, halt vor­sich­tig sein. Eine Sterilisierung zu ihrem Schutz wird bis­lang noch nicht diskutiert.

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"Der Bundeskanzler blickt auch auf diese Entwicklung mit einem sehr freudigen Blick"

Nicht alle Medien über­neh­men die­ses ulki­ge Zitat eines Regierungssprechers aus der dpa-Meldung "Bericht: Sanofi plant Milliarden-Investition in Frankfurt" vom 1.7.24. In dem Bericht des "Handelsblatts", auf den sich dpa bezieht, heißt es dage­gen ähn­lich schön:

»„Das ist das, was jetzt an neu­en zusätz­li­chen Investments mil­li­ar­den­schwer in unse­rem Land statt­fin­det“, sag­te Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bei einer Veranstaltung am Mittwoch in Berlin. Um das zu ver­ste­ti­gen, brau­che es aber eine noch bes­se­re Sicht auf den Standort«

t‑online.de bezieht sich auf Reuters und kennt die­se Mutante aus dem Mund von Sprecher Hebestreit: "Der Bundeskanzler trägt auch auf die­se Entwicklung einen sehr freu­di­gen Blick". faz​.net weiß nichts von Blicken, aber von einem Subventionswettbewerb zwi­schen Frankreich und Deutschland: „"Der Bundeskanzler blickt auch auf die­se Entwicklung mit einem sehr freu­di­gen Blick"“ weiterlesen