"Der Drosten macht halt wieder die Leute wuschig". Aus dem freigeklagten Schriftwechsel zwischen BMG und RKI (15)

Immer wie­der ist der Schriftwechsel zwi­schen Jens Spahn und Lothar Wieler ein Born der Erkenntnis wie der Verlustierung. So ist fast schon bedau­er­lich, daß ich nun mit den 366 Seiten durch bin. Aber es kommt ja noch der Teil von Lauterbach.

Am 2.9.21 bedankt sich Spahn bei Wieler für die Antwort auf eine Anfrage so:

Warum den­ke ich, daß die Schwärzung so auf­ge­löst wer­den sollte?

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"Nicht die Kinder treiben die Erwachsenen vor sich her, sondern eher umgekehrt". Aus dem freigeklagten Schriftwechsel zwischen BMG und RKI (7)

Diese geheim gehal­te­ne Erkenntnis von Lothar Wieler ist zu lesen in einer Erwiderung vom 20.11.20 (!) auf Vorschläge, die offen­bar von Christian Drosten stammen.

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Drosten auf Drostens Spuren. Biontech ist auch schon da

dpa mel­det am 4.11.25:

»… Drosten besuch­te zusam­men mit Steinmeier in Ghanas zweit­größ­ter Stadt Kumasi das Zentrum für gemein­schaft­li­che Forschung in der Tropenmedizin. Dort wer­den unter ande­rem neue Impfstoffe ent­wickelt. Das Zentrum gilt als Vorzeigeobjekt deutsch-gha­nai­scher Zusammenarbeit in der Wissenschaft…«

Das zum Beispiel auf sol­che Investitionen zurück­blicken kann:

»KCCR erhält 650.000 Euro Zuschuss von der deut­schen Regierung zur Kapazitätssteigerung
20. April 2020
… „Als Sofortmaßnahme zur Bekämpfung der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie in Ghana hat die deut­sche Regierung einen Zuschuss in Höhe von 650.000 Euro bereit­ge­stellt, um das Kumasi Centre for Collaborative Research in Tropical Medicine (KCCR) bei der Modernisierung sei­ner tech­ni­schen Einrichtungen und der Anschaffung von Verbrauchsmaterialien und Reagenzien für mehr Tests bei poten­zi­el­len COVID-19-Fällen zu unter­stüt­zen“, erklär­te die Botschaft am Freitag in einem Facebook-Beitrag. „Drosten auf Drostens Spuren. Biontech ist auch schon da“ weiterlesen

Ghän! Steinmeier und Drosten bei einem König

Darüber berich­tet dpa am 3.11.25:

Der bun­des­weit Bekannte wird wohl sei­ne Ghain-of-func­tion-Forschung vor­stel­len. Ob auch er den "König der Aschanti, Otumfuo Osei Tutu II." tref­fen wird, ist unbe­kannt. Der ist, "obwohl Ghana eine Demokratie ist, noch immer ein ein­fluss­rei­cher regio­na­ler Herrscher". Also so was wie Drosten, wenn man die BRD als Demokratie anse­hen mag.

Breites Spektrum. Harm follows (gain of) function

"»Die Pandemie ist in einem chi­ne­si­schen Labor ent­stan­den, durch Gain-of-func­tion-Forschung.« Das ist kei­nes­wegs eine wis­sen­schaft­lich fun­dier­te Erkenntnis zum Ursprung von Covid-19, son­dern eine Hypothese, die in den Vereinigten Staaten zur ver­meint­lich festen poli­ti­schen Gewissheit gewor­den ist. So fest, dass sogar Erlässe des Präsidenten damit begrün­det wer­den. Es gibt bis heu­te aber kei­nen öffent­lich ein­seh­ba­ren, wis­sen­schaft­lich belast­ba­ren Beleg dafür. Gleichwohl ist die Laborhypothese nicht aus­zu­schlie­ßen, denn die tech­ni­schen Möglichkeiten dafür bestehen. Solange wir kei­nen Beweis dafür haben, dass der Pandemie-Erreger aus Tieren stammt, wird die Debatte weitergehen…

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Seitenweise Schwärze zu Kritik an Drosten. Aus dem freigeklagten Schriftwechsel zwischen BMG und RKI (2)

Eine beson­ders alber­ne Schwärzung betrifft die Seiten 43–50, die so aussehen:

Sie beinhal­ten einen Aufsatz vom 21.5.20 mit dem Titel "A Critical Assessment of Some Recent Work on COVID-19", der unschwer im Internet zu fin­den ist. Der Text stammt von dem Statistiker Jörg Stoye, der an der pri­va­ten Cornell University in den USA lehrt. Er beschäf­tigt sich kri­tisch mit Arbeiten von Christian Drosten (Jones et al.) und Hendrik Streeck.

Das Spannende ist, daß Jens Spahn den (hier geschwärz­ten) Text und eine Mail Stoyes (?) an Lothar Wieler weiterleitet:

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Suizid-Prävention mit Stiftungen

Es geht bei die­ser dpa-Meldung nicht um eine Selbstkritik des Berufsstandes, der über­wie­gend ohne einen ein­zi­gen Blick in die Beipackzettel der "Impfstoffe" bestens dotier­te Spritzen verabreichte.

faz​.net (1.9.25)

»Ärzte bekla­gen man­geln­des Gesundheitswissen in der Bevölkerung – und Krankenkassen ver­su­chen auch in Hessen, mit Kursangeboten die Lücken zu schlie­ßen. So star­tet die AOK Hessen im September eine neue Reihe mit nahe­zu 300 Angeboten in 60 Städten, maxi­mal 3.600 Menschen kön­nen teilnehmen…

Laut Barmer wird bei rund jedem vier­ten Heranwachsenden zwi­schen 10 und 19 Jahren eine psy­chi­sche Erkrankung dia­gno­sti­ziert. «Man lernt, die kom­pli­zier­te­sten Gleichungen zu lösen, aber nicht, wie man see­lisch gesund bleibt oder eine gute Beziehung führt», kri­ti­sier­te bei ihrem Amtsantritt an der Uni Frankfurt/​Main die ein­zi­ge deut­sche Lehrstuhlinhaberin für Suizid-Prävention, Ute Lewitzka…«

Diese Information irri­tiert in die­sem Kontext.

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