Lowlights vor vier Jahren. "Auch für Zwischenrufe gilt die Maskenpflicht"

Kurze Zeit, nach­dem der dama­li­ge Justizminister das "abso­lu­te Ende aller Maßnahmen" für den 20. März 2022 ange­kün­digt hat­te, beschloß der Bundestag mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes das genaue Gegenteil. Man mag kaum noch glau­ben, daß es sol­che Szenen am 18.3.22 wirk­lich gege­ben hat (you​tube​.com):

10 Paletten Corona-Schnelltest-Kits im Speisesaal. Berliner Protokolle (18)

Im letz­ten Beitrag die­ser Reihe wur­de vom Widerstand der Gesundheitsämter gegen die Politik des Krisenstabs und ihrer Forderung eines Strategiewechsels berich­tet. Am 22.10.20 froh­lockt der Stab aus­weis­lich des Protokolls "Tagl. Früh-Telko" und droht zugleich:

(Die Berichte hier sind zeit­lich etwas wirr, was dar­an liegt, daß es drei ver­schie­de­ne Protokolle des Stabs gibt. Ich bit­te dar­um, Überschneidungen zu verzeihen.)

Wie stets wird abge­stellt auf die stei­gen­de Zahl der "Neuinfektionen"; über Erkrankungen wird nicht berich­tet. Es wird alles unter­nom­men, um eine stei­gen­de Inzidenz zu generieren:

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Merz voll auf Koks

x.com (28.3.26)

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»… Zunächst erfolgt das High, bei dem Euphorie, Leistungsfähigkeit und gege­be­nen­falls auch Halluzinationen auf­tre­ten. Mit dem Eintritt in die zwei­te Phase, klingt das Hoch ab und macht Platz für nega­ti­ve Emotionen, zu denen Ängste, aber auch para­no­ide Gedanken und Gefühle gehö­ren. In der drit­ten Phase kommt es in der Folge schließ­lich zu gro­ßer Niedergeschlagenheit, Erschöpfungszuständen und teil­wei­se sogar zu Suizidgedanken…«
das​sucht​por​tal​.de (Abruf 28.3.26)

Heute nicht in der Presse

Das seit Corona sedier­te Gutmenschentum hat Wichtigeres zu tun. Wieder wird Solidarität ver­wan­delt in den Ruf nach schär­fe­ren Maßnahmen. Die täg­lich mit KI spie­len, erschrecken ob deren mon­strö­sen Gefahren. Zusammenhänge? Machtfragen? Wen inter­es­siert das bei der tol­len Selbstbeweihräucherung schon?

Langzeitfolgen von Post-Vac-Erkrankungen

Eine aktu­el­le Studie aus Japan beschreibt die schwe­ren Folgen, die aus der "prak­tisch neben­wir­kungs­frei­en Imfpung" her­rüh­ren konn­ten, was Karl Lauterbach bis heu­te leug­net (s. den letz­ten Beitrag). Es han­delt sich um ein vor­läu­fi­ges Manuskript, des­sen Abstract ins Deutsche über­setzt so lautet:

»Das Post-COVID-19-Impfungssyndrom (PCVS) bezeich­net anhal­ten­de, meh­re­re Organsysteme betref­fen­de Symptome, die nach einer SARS-CoV-2-Impfung auf­tre­ten. Wir haben ein lan­des­wei­tes Register in 14 japa­ni­schen Ambulanzen ein­ge­rich­tet und 179 „kli­nisch ein­deu­ti­ge“ Fälle von ins­ge­samt 279 regi­strier­ten Patienten ana­ly­siert (Dezember 2020–August 2023). Alle uner­wünsch­ten Ereignisse (UE) wur­den unter Verwendung der MedDRA/​J‑Präferenzbegriffe und Systemorganklassen kodiert; der Schweregrad folg­te NCI-CTCAE V5.0. In der Kohorte (66,5 % weib­lich; Durchschnittsalter 59 Jahre) tra­ten 493 UE auf (Median 2 pro Patient, Spannweite 1–29). Drei Systemorganklassen – Allgemeine Störungen (29,2 %), Störungen des Nervensystems (22,3 %) und Störungen des Bewegungsapparats (10,1 %) – mach­ten 61,7 % der Ereignisse aus; Müdigkeit, Brain Fog, Schwindel und Schmerzen in den Extremitäten über­wo­gen. „Langzeitfolgen von Post-Vac-Erkrankungen“ weiterlesen