Ich bin nichts, ich kann nichts, gebt mir ein Ministerium

Eigentlich ist der alte Schmähspruch der Autonomen auf die Polizei gemünzt ("gebt mir eine Uniform"). Und womög­lich ist es frau­en­feind­lich, unter all den Nieten im Kabinett Frau Reiche herauszugreifen.

»… Ein Ministeriumssprecher erklär­te dem "Spiegel", man wol­le das Ministerium ange­sichts mul­ti­pler Krisen "bes­ser und agi­ler auf­zu­stel­len"…« (t‑online.de, 5.4.26). Die Privatisierung staat­li­cher Aufgaben ist nicht son­der­lich ori­gi­nell. Doch je unter­ir­di­scher die Zustimmungswerte für die Regierung wer­den, desto ver­bis­se­ner hal­ten die Reiches und Klingbeile an ihren neo­li­be­ra­len Glaubenssätzen fest. Daß Reiche mal eben ihr Personal des­avou­iert, gehört zur Arroganz der Blase.

Aber bitte ohne Salz!

Diesmal will Klabauterlach die Gene mit Fleisch aus­trick­sen. Von den an der "Studie" Beteiligten war dies­mal nur eine Person von der Pharmaindustrie geschmiert.

x.com (30.3.26)

It's Raining Men

Schon Anfang März waren meh­re­re US-Kampfflugzeuge in Kuwait "abge­stürzt". Etwas spä­ter wur­de offen­bar ein als unver­wund­bar gel­ten­der F35-Jet vom Himmel geholt. Aktuell sind es zwei abge­schos­se­ne Flieger, von deren Piloten einer noch als ver­mißt gilt. Den groß­mäu­li­gen Bekundungen des Machthabers im Weißen Haus zum Trotz erwei­sen sich der Iran und sei­ne Verbündeten kei­nes­wegs als so geschwächt, wie vom Westen erhofft. Wenn dies auch kein Grund zum Jubeln ist – zu vie­le Menschen fal­len die­sem Krieg zum Opfer, als Getötete wie als Vertriebene – so zeigt es doch: Die USA und Israel sind in der Lage, uner­meß­li­che Zerstörungen zu bewir­ken; dabei sind auch Atomanlagen und Universitäten, Krankenhäuser und Schulen "legi­ti­me Ziele". Doch erst­mals in der Geschichte erle­ben das Imperium und sein Statthalter Gegenwehr nicht nur in Form von Partisanenkriegen und Terroranschlägen, wenn sie einen "regime chan­ge" auf die Tagesordnung set­zen. Trotz all ihrer mili­tä­ri­schen Übermacht sind sie ver­wund­bar und noch nie waren sie der­art iso­liert. „It's Raining Men“ weiterlesen