"Aufgrund der außergewöhnlich hohen Arbeitsbelastung" konnte das Fachgebiet Pharmakovigilanz des PEI in der Zeit vom 20.2.20 bis zum 19.6.23 seine Arbeit leider nicht dokumentieren. Ausführlich dazu in:
Und darüber, wer sich gegen die Solidargemeinschaft stellt. "Norbert Grundei leitet beim NDR den Bereich, der für Innovation, Produktentwicklung und das Content-Portfolio verantwortlich ist". Diesen Auszug aus einem Podcast, der in Gänze nicht mehr auffindbar ist*, twitterte er am 13.8.21:
Kekulé ist alles andere als ein Impfgegner, schon einmal gar nicht der "Corona-Impfungen". Wenn er hier "Vier folgenschwere Fehler… bei Studie zu Nebenwirkungen" auflistet, dann ist das von Gewicht. Er zitiert aus der Vorstellung der Safe-Vac-App:
Das letzte der freigegebenen Protokolle des "Erweiterten Externen Krisenstabs" des PEI ist zugleich das erschütterndste. Nach einer Serie von Myokarditis-Fällen bei jungen Männern beschließt die Behörde, die für die Sicherheit von Arzneimitteln zuständig ist, am 18.2.22 die Freigabe von Boostern für Kinder ab 12 Jahren ohne die Vorlage von Daten des Herstellers. Eine Modellierung ("Interpolation") reicht aus, um alle Bedenken in den Wind zu schlagen:
Dokument 6 der von nius.de veröffentlichten Texte. Gesamtdownload hier.
Um den Hintergrund zu verstehen, sind einige Abkürzungen zu entschlüsseln.
Elke Bodderas äußert sich zurückhaltend und rechnet die aus der Safevac-App entstandenen Zahlen nicht um auf die 65 Millionen mindestens einmal "Geimpften". Täte man dies, käme man auf mehr als 300.000* Verdachtsfälle.
»Die Zahl aus dem Paul-Ehrlich-Institut klingt für Experten furchterregend – wenn sie denn zutreffen sollte: Mindestens 3506 deutsche Verdachtsfälle auf schwere Corona-Impfnebenwirkungen hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) an die Europäische Arzneimittel Agentur EMA in Brüssel gemeldet.
Der "Erweiterte Externe Krisenstab" des PEI beschäftigte sich am 15.11.21 nicht nur mit "Kinder-Impfungen" (s. hier), sondern auch mit der "Datenlage zur Sicherheit und Effektivität Boosterimpfungen /Impfdurchbrüche":
Dokument 5 der von nius.de veröffentlichten Texte. Gesamtdownload hier.
Abnehmende Immunantwort, vor allem bei älteren Personen mit wachsender Zahl von Impfdurchbrüchen, eine Risikoreduktion von 2,5 % bei Jüngeren nach Boosterung – dennoch wurde wenig später die einrichtungsbezogene Impfpflicht beschlossen und ein allgemeiner Impfzwang popularisiert.
Wie wirkt sich dies auf die Diskussion im PEI-Stab aus?
Auch wer sich nach der Lektüre der Protokolle von RKI und diversen Krisenstäben mit allen Wassern gewaschen glaubt, wird entsetzt sein vom Vorgehen des Paul-Ehrlich-Instituts in der Frage der "Kinder-Impfungen". Am 15.11.21 berät dessen externer Krisenstab, wer immer dazu gehört haben mag, in folgender Weise:
Aus dem vierten jetzt freigegebenen Dokument des PEI vom 21.12.20 ergibt sich, mit welch leichter Schulter Cichutek und sein Institut an die Freigabe der Chargen gingen:
Dokument 4 der von nius.de veröffentlichten Texte. Gesamtdownload hier.
Mit Wohlwollen läßt sich eine zweistellige Zahl hinter der Schwärzung vermuten. Wer die Prüfung laut der schlampigen Formulierung vorgenommen hat, wird verschwiegen. Der Hersteller darf sich nämlich ein beliebiges EU-Land dafür aussuchen. Das bestätigt das PEI in einem Artikel, den fünf seiner MitarbeiterInnen im Oktober 2022 verfaßten: