"Ich muss aber schon sagen, ich bin da jemand, der sicherlich die Sache sehr neutral betrachtet."

Christian Drosten hat vor­erst gewon­nen. Das Hamburger Landgericht hat am Freitag dem Physiker Roland Wiesendanger unter­sagt, Drosten eine Täuschung der Öffentlichkeit vor­zu­wer­fen. Es geht um die inter­es­san­te, für die Corona-Hysterie aber neben­säch­li­che Frage, ob das Virus einem chi­ne­si­schen Labor ent­sprun­gen ist oder eine natür­li­che Ursache hat. Insbesondere urteil­te das Gericht, das berühm­te Lancet-Statement vom 7.3.20 sei nicht zu bean­stan­den. Es war von Peter Daszak initi­iert und u.a. von Drosten unter­zeich­net wor­den. Pikant ist, daß Daszaks Eco Health Alliance das Labor in Wuhan mit­fi­nan­zier­te. Die Kernaussage des Papiers zu die­sem sehr frü­hen Zeitpunkt lau­te­te: "Wir ste­hen gemein­sam dafür ein, Verschwörungstheorien, wonach COVID-19 kei­nen natür­li­chen Ursprung habe, ent­schie­den zu ver­ur­tei­len".

Das Gericht bezieht sich auch auf Podcasts mit Drosten. Schauen wir nach, was er dort geäu­ßert hat. Etwa am 9.6.21 in der Folge 92 "Coronavirus-Update: Woher stammt das Virus?": „"Ich muss aber schon sagen, ich bin da jemand, der sicher­lich die Sache sehr neu­tral betrach­tet."“ weiterlesen

Mehr als eine Milliarde Euro der Pensionskasse versenkt

Auf die­sen Weg will die Bundesregierung alle Menschen füh­ren. Die neu­er­li­che Privatisierung der Rente umfaßt "Altersvorsorgedepots". Das Klingbeil-Ministerium sagt dazu:

»Ein Altersvorsorgedepot ist ein Vertrag, den Sie mit einem Anbieter von Altersvorsorgeprodukten abschlie­ßen und bei dem auf Garantien ver­zich­tet wird, um chan­cen- und ren­di­te­ori­en­tier­te Anlageformen zu ermög­li­chen. Das Geld, das Sie auf das Altersvorsorgedepot ein­zah­len, wird vom Anbieter ange­legt und vom Staat geför­dert. Sie kön­nen über das Altersvorsorgedepot auch in Fonds wie ETFs ein­zah­len.«

Genau dar­auf haben 11.000 Mitglieder des Versorgungswerks der Zahnärztekammer Berlin gesetzt:

„Mehr als eine Milliarde Euro der Pensionskasse ver­senkt“ weiterlesen

Europäische Kolonialmächte abgehängt

Sie alle haben erheb­li­che Probleme zu Hause und alle ste­hen für eine mehr oder weni­ger lan­ge ver­bre­che­ri­sche Kolonialvergangenheit. Was sie nicht begrif­fen haben: Ihre Zeit ist so was von vor­bei. Und dann stiehlt ihnen der Iran auch noch die Show mit der Ankündigung der Öffnung der Straße von Hormuz. Damit sind wir auf dem Stand vor dem "völ­ker­rechts­wid­ri­gen Angriffskrieg" der USA und Israels, nur mit einem inter­na­tio­nal gestär­ken Iran. Und einer desa­strös kom­pro­mit­tier­ten Rolle der Angreifer. Wieder ein­mal zeigt sich: Diese Witzfiguren kön­nen erheb­li­che Schäden anrich­ten, über Gestaltungsmöglichkeiten ver­fü­gen inzwi­schen andere.

Übrigens: Der Panamakanal mit sei­nen Mautgebühren soll nicht mehr durch die USA besetzt wer­den, wie von Trump ange­droht, son­dern geht an Blackrock, Herr Merz.

Ist der Wal-depuhl noch zu retten?

Kaum etwas beschäf­tigt Deutschland mehr als der gestran­de­te Wal. Weitaus weni­ger Aufmerksamkeit hat die Ehrung aus Litauen zurück­ge­kehr­ter SoldatInnen nicht etwa durch Pistorius, son­dern den offen­bar Beschäftigung suchen­den Außenminister, erhal­ten. Womöglich woll­te Pistorius mit der flop­pen­den Aufstellung der Brigade für Litauen gera­de nicht auch noch in Verbindung gebracht wer­den. Videoquelle für den Schützenaufmarsch in Pasewalk: ndr​-pro​gres​si​ve​.ard​-mcdn​.de (17.4.26)

Nachtrag

Das war mir glatt ent­gan­gen (dan­ke für den Hinweis in einem Kommentar). Was wie ein Aprilscherz klingt, ist schlich­te kapi­ta­li­sti­sche Realität. Lustig, daß heu­te in der "Tagesschau" aus­führ­lich über die "Kauf jetzt, zahl später"-Masche on Online-Anbietern geklagt wur­de. Hier dro­he eine Schuldenfalle…

"An der Börse stützt die Nachricht den aktu­el­len Aufwärtstrend. Die Aktie schloss gestern auf einem neu­en 52-Wochen-Hoch von 24,64 Euro und baut das Jahresplus damit auf beacht­li­che 14,6 Prozent aus." (ad​-hoc​-news​.de, 2.4.26)

Das ging flott: EU-Alters-App gehackt

Es wird der Sicherheitsberater Paul Moore zitiert:

»… Laut Moore spei­chert die App eine ver­schlüs­sel­te PIN lokal, doch ent­schei­dend ist, dass die Verschlüsselung nicht mit dem Identitätsspeicher des Nutzers ver­knüpft ist, in dem sen­si­ble Verifizierungsdaten auf­be­wahrt werden.

Das öff­net die Tür für eine über­ra­schend ein­fa­che Umgehung. Durch das Löschen bestimm­ter, mit der PIN ver­knüpf­ter Werte aus den Konfigurationsdateien der App und deren Neustart kann ein Angreifer eine neue PIN fest­le­gen und behält den­noch Zugriff auf die unter dem vor­he­ri­gen Profil erstell­ten Zugangsdaten.

„Das ging flott: EU-Alters-App gehackt“ weiterlesen

Verträge veröffentlicht: Moderna für 12 Jahre von jeglicher Haftung befreit

Bastian Barucker weist in einem Tweet vom 17.4.26 auf jetzt ver­öf­fent­lich­te Verträge mit der Schweiz hin. Die immer noch gehei­men deut­schen Abkommen dürf­ten ähn­lich lau­ten. Die ent­spre­chen­den Bestimmungen im Vertrag mit Pfizer blei­ben geschwärzt.

bag​.admin​.ch

Der gesam­te Passus lau­tet in deut­scher Übersetzung so:

»4. VERPFLICHTUNGEN DES KÄUFERS.

4.1 Freistellung der Moderna-Parteien. Der Käufer stellt jede der Moderna-Parteien von jeg­li­chen Verlusten, Verbindlichkeiten, Ansprüchen, Geldbußen, Schäden, Kosten und Aufwendungen jeg­li­cher Art frei (ein­schließ­lich aller Zinsen, Strafen und Rechtskosten (berech­net auf der Grundlage einer voll­stän­di­gen Entschädigung) sowie aller son­sti­gen pro­fes­sio­nel­len Kosten und Aufwendungen und ein­schließ­lich aller Kosten für die Untersuchung und Verteidigung gegen tat­säch­li­che oder dro­hen­de Forderungen. Anspruch, Klage oder Verfahren) („Verluste“ und jeweils ein „Verlust“): „Verträge ver­öf­fent­licht: Moderna für 12 Jahre von jeg­li­cher Haftung befreit“ weiterlesen