Anfang April 2020 nimmt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf Anfrage des Ministeriums Stellung zu einem Papier des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH). Mit einigen Einschränkungen folgt das weisungsgebundene Institut den Ideen der Industrie zum Abbau von Prüfungs- und Zulassungsmechanismen.
Es ist kein Aprilscherz, den sich der Präsident des BfArM mit seinem Schreiben an das Gesundheitsministerium 2020 leistet, sondern Ausdruck des wissenschaftlichen Niveaus der Behörde. Bezeichnend ist auch hier, daß das Institut wie auch das RKI im Ministerium anfragen muß, ob es eine Veröffentlichung vornehmen darf. Einen Tag später stimmt die Spahn-Behörde zu. Scheiße übertrifft sogar den "Goldstandard":
Nur eines von tausenden Dokumenten, die hier einsehbar sind.
Sabine Stebel ist es gelungen, Dokumente des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zur Coronapolitik zu bekommen. Auf tausenden Seiten wird nachvollziehbar, wie planvoll wissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert und unterschlagen wurden. Dazu gehört das Wissen um die Untauglichkeit von niemals validierten bzw. standardisierten PCR-Tests zur Erkennung einer Infektion bei gleichzeitiger Nutzung der damit erhobenen "Inzidenzen" als Argumente für Lockdowns, Impfzwang und ‑propaganda sowie die Einschränkung von Grundrechten. Ein weiterer Baustein, nicht ganz so wirkungsvoll, aber vermutlich 650 Millionen Euro teuer, war der Hype um das Mittel Paxlovid, das die Firma Pfizer anbot, nachdem ihre Spritzen sich als wenig wirkungsvoll erwiesen. In den Dokumenten wird bestätigt, daß auch dieses Medikament keinerlei Nutzen hatte: