
Alle naselang fliegen die StaatschefInnen und ihr umfangreiches Personal zu irgendwelchen Hornberger Gipfeln. Dann wundern sie sich, daß Kerosin knapp wird… Sie klagen und jammern über die Weltlage und sind nicht in der Lage, auch nur hypothetisch Diplomatie als Mittel zur Lösung von Krisen in Betracht zu ziehen.
Ihre Antwort auf jegliche Frage lautet: Schuldenberge errichten und die militärische Karte ziehen. Doch nicht nur die ist gezinkt. Ein 90 Milliarden schweres Geschenk an die Ukraine, von dem kein Mensch weiß, wie es finanziert werden soll, wird albernerweise Kredit genannt. Dabei steht fest, daß er nie zurückgezahlt werden wird. Die Annahme, Rußland werde nach einem verlorenen Krieg dafür in Haftung genommen werden, ist so absurd wie die Trumpschen Verlautbarungen über das völlig, endgültig und unwiderruflich vernichtete iranische Militär. Was bleibt, sind Konfusion und Handlungsunfähigkeit der Herrschenden und die Aussicht auf soziale Kahlschläge für die Unteren. Wachsweiche Stellungnahmen von Gewerkschaften und Sozialverbänden werden da wenig ausrichten. Nötig wäre eine Mobilisierung auf den Straßen und in den Betrieben, die den offenkundigen, aber verschämt ungenannten Zusammenhang zwischen Militarisierung, Überwachung und sozialer Verelendung benennt.


