Wer schlägt sich und verträgt sich?

faz​.net (22.9.24)

»… Der ame­ri­ka­ni­sche Atlantic Council deko­riert die ita­lie­ni­sche Ministerpräsidentin an die­sem Montag in New York mit dem „Global Citizen“-Preis…

Im ver­gan­ge­nen Jahr bekam Olaf Scholz die Auszeichnung und er durf­te sich, wie üblich, aus­su­chen, wer sie über­reicht. Der Bundeskanzler wähl­te die WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala. Meloni hat indes eine kon­tro­ver­se­re Wahl getrof­fen: Elon Musk wird nach ihrem Wunsch den Preis ver­lei­hen… „Wer schlägt sich und ver­trägt sich?“ weiterlesen

Wieder russische Einmischung in Wahlkampf

han​dels​blatt​.com (22.9.24)

»Düsseldorf. Tesla-Werksleiter André Thierig hat vor der Landtagswahl in Brandenburg an sei­ne Belegschaft appel­liert, für eine Tesla-freund­li­che Partei zu stim­men. Es gebe Parteien, die „ganz offen­sicht­lich gegen uns sind. Die sagen, die Tesla-Ansiedlung ist falsch, die Tesla-Ansiedlung ist schlecht, Tesla soll­te ver­staat­licht wer­den, Tesla gehört nicht nach Brandenburg“, sag­te Thierig bei einer Betriebsversammlung am ver­gan­ge­nen Donnerstag. „Wieder rus­si­sche Einmischung in Wahlkampf“ weiterlesen

"Masken sind aus dem öffentlichen Leben nahezu verschwunden, was eigentlich schade ist"

Der stell­ver­tre­ten­de Leiter der Redaktion Wissen trau­ert am 20.9.24 in einem Kommentar auf sued​deut​sche​.de der guten, alten Corona-Zeit nach. Hinter der Bezahlschranke meint er:

»… Nicht falsch ver­ste­hen: Die Corona-Jahre waren für vie­le Menschen schreck­lich, es gab Tote, Schwerkranke, über­füll­te Intensivstationen und erschöpf­tes Personal in den Kliniken, viel Leid auf vie­len Seiten. Da gibt es nichts schönzureden.

Masken sind aus dem öffent­li­chen Leben nahe­zu ver­schwun­den, scha­de eigentlich
Doch gleich­zei­tig schwapp­ten damals nicht nur Infektionswellen durch das Land, son­dern auch Wellen des Aufbruchs. Plötzlich konn­te man, nach Jahren des Merkel-Stillstands, als Gesellschaft in Deutschland inno­va­tiv sein, Dinge schnell und effi­zi­ent zum Besseren bewe­gen… „"Masken sind aus dem öffent­li­chen Leben nahe­zu ver­schwun­den, was eigent­lich scha­de ist"“ weiterlesen

Frankreich: Brandmauer gegen Links steht

»Paris. Zweieinhalb Monate nach der Parlamentswahl hat Frankreich eine neue Regierung. Nach schwie­ri­gen Verhandlungen man­gels kla­rer Mehrheitsverhältnisse im Parlament gab der Stabschef von Präsident Emmanuel Macron, Alexis Kohler, am Sonntag die von Mitte-Rechts-Politikern gepräg­te Ministerriege von Regierungschef Michel Barnier (73) bekannt…

Als eine der pro­fi­lier­te­sten Figuren im neu­en Kabinett gilt Innenminister Bruno Retailleau (63). Der kon­ser­va­ti­ve Hardliner war eine trei­ben­de Kraft hin­ter dem Rechtsruck der Republikanischen Partei. Er tritt für eine Verschärfung der Migrationspolitik und ein här­te­res Vorgehen gegen für den Klimaschutz Demonstrierende ein. „Frankreich: Brandmauer gegen Links steht“ weiterlesen

Tierarzt: Höhere Impfdichte gegen Blauzungenkrankheit nötig. Impfstoff nicht zugelassen

Er heißt zwar auch Lothar, aber mit Nachnamen Hoffmann. Es geht bei der dpa-Meldung unter genann­ter Überschrift (nur der erste Satz) um die Impfung von Schafen…

»Auch in Thüringen wur­den Fälle der Blauzungenkrankheit nach­ge­wie­sen. Der Chef der Landestierärztekammer hat eine kla­re Botschaft an Tierhalter.

Der Präsident der Landestierärztekammer Lothar Hoffmann ruft zur ver­stärk­ten Impfung gegen die für ver­schie­de­ne Tierarten gefähr­li­che Blauzungenkrankheit auf. Bisher lie­ge die Impfdichte in Thüringen bei Schafen bei etwa 40 Prozent, so Hoffmann. «Ziel wäre es, min­de­stens 70 bis 80 Prozent aller Schafe zu imp­fen, um einen guten flä­chen­decken­den Schutz gegen die Krankheit zu haben.» Bei Rindern sei die Impfdichte noch gerin­ger als bei Schafen… „Tierarzt: Höhere Impfdichte gegen Blauzungenkrankheit nötig. Impfstoff nicht zuge­las­sen“ weiterlesen

Organspende-Kultur: "Man muss die Neutralität erkennen"

In aller Regel wird auch der größ­te Mumpitz von dpa in den Medien ver­brei­tet. Am 21.9.24 pas­siert das unter der Überschrift "Digitale Datenbank bringt das Thema Organspende kaum vor­an". Die Leiterin des Westdeutschen Zentrums für Organtransplantation ver­kün­det dort: "Allein mit Aufklärungsarbeit blei­be es schwer, genü­gend Spenderorgane für tot­kran­ke Patienten zu bekom­men" [sic].

»In dem vor einem hal­ben Jahr gestar­te­ten digi­ta­len Organspenderegister hät­ten bun­des­weit bis­lang 150.000 Menschen ihre Entscheidung für oder gegen eine Organspende nach ihrem Tod hin­ter­legt. Bezogen auf die Zahl der Bevölkerung sei­en das viel zu wenige…«

Das kor­re­liert nicht so ganz mit einer Modellierung der aus den RKI-Protokollen berüch­tig­ten BZgA: „Organspende-Kultur: "Man muss die Neutralität erken­nen"“ weiterlesen

Gerechtigkeit muß man sich leisten können

mz​.de (20.9.24)

»Göttingen – Nach der ille­ga­len Abriegelung eines Göttinger Wohnblocks wäh­rend der Corona-Pandemie wird es kei­nen Prozess über Schmerzensgeldforderungen geben. Die mög­li­chen Kläger hät­ten sich zurück­ge­zo­gen, teil­te das Landgericht Göttingen mit. Zuvor hat­te der Rechtsanwalt Sven Adam mit­ge­teilt, dass das finan­zi­el­le Risiko für die Gerichtsprozesse zu groß sei, nach­dem Anträge auf Prozesskostenhilfe abge­lehnt wur­den. „Gerechtigkeit muß man sich lei­sten kön­nen“ weiterlesen

Langzeitfolgen, die es gar nicht gibt

Der eine Bericht stammt vom 25.10.21, der ande­re vom 21.9.24.

Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie:

»Was offen­sicht­lich vie­le Menschen unter Langzeitfolgen ver­ste­hen, näm­lich dass ich heu­te geimpft wer­de und näch­stes Jahr eine Nebenwirkung auf­tritt, das gibt es nicht, hat es noch nie gege­ben und wird auch bei der Covid-19 Impfung nicht auf­tre­ten.«
n‑tv.de (24.10.21)

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Bundesrechnungshof: Seit Oktober 2020 sinkt die Zahl der Intensivbetten stetig

Und das, obwohl "dafür mehr als 680 Millionen Euro aus Mitteln der gesetz­li­chen Krankenversicherung" an die Länder gezahlt und die Krankenhausunternehmen wei­ter­ge­lei­tet wur­den. Das mel­det am 18.9.24 t‑online.de. Dem Portal liegt ein ent­spre­chen­der Bericht des Rechnungshofs vor, der am Mittwoch an den Haushaltsausschuss des Bundestags ging. Selbstverständlich sind das Dokument und der Beitrag ein­ge­ord­net in die Sorge um die "näch­ste Pandemie":

»… Demnach kann das zustän­di­ge Bundesgesundheits­ministerium unter Karl Lauterbach (SPD) "die Zahl der phy­sisch vor­han­de­nen Intensivbetten nicht bezif­fern, obwohl dies nach eige­ner Aussage essen­zi­ell für die Vorbereitung auf wei­te­re Pandemien ist", bemän­gelt der Rechnungshof…

„Bundesrechnungshof: Seit Oktober 2020 sinkt die Zahl der Intensivbetten ste­tig“ weiterlesen