Die Reaktionen auf einen Beitrag vom 2.9.20 auf corodok.de unter diesem Titel waren typisch für diese Zeit. Eine Auseinandersetzung mit den Positionen Ballwegs fand eher nicht statt, sondern wurde mit dem Totschlag-Argument der "Kontaktschuld" zurückgewiesen. Der Reichsbürger-Ansatz, der sich bei Ballweg in der Folge verstetigen sollte, wurde eher wollwollend zur Kenntnis genommen. Bis heute wird Kritik an Ballweg abgewehrt, weil die (politisch motivierte und zu verurteilende) neunmonatige U‑Haft ihn sakrosankt erscheinen läßt. 2020 war zu lesen und zu sehen:
Es ist gut, daß Michael Ballweg seine Positionen verdeutlicht. Es ist ehrlich, daß er dies in unmißverständlichem Kontext mit eindeutig Rechtsextremen tut.
Seine weiteren Pläne erklärt er heute in einem äußerst freundschaftlichen Interview mit Martin Lejeune. Der hatte in den letzten Tagen ebenso zugewandte Gespräche mit der "Reichstags-Stürmerin" Tamara Kirschbaum, dem Holocaust-Leugner Nikolai Nerling und den AfD-Funktionären Stefan Bauer und Andreas Wild (Links über die Fotos*).
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