Heiße Kartoffel

Was haben sie ihn alle gerühmt über die Jahre! Er war der erfolg­rei­che Coronamanager, selbst bei den Milliarden-Deals mit Masken hielt sei­ne Fraktion fest zu ihm. Nun wird er fal­len­ge­las­sen wegen Popelskrams wie der anrü­chi­gen Leihmutterschaft und angeb­lich geschwänz­ter Sitzungen eines Abnickerausschusses im Bundestag. Zur Teufeldämmerung gehö­ren dann auch unvor­teil­haf­te Fotos, wie man sie frü­her nur von Wolfgang Wodarg zu sehen bekam.

Siehe auch:

„Heiße Kartoffel“ wei­ter­le­sen

Das könnte nach hinten losgehen

Einerseits: Es ist wahr­haft gru­se­lig, was die­ser Überblick über die US-Überwachungstechnik ver­mit­telt, die längst nicht nur die Migration im Visier hat. 20 Milliarden ein­ge­scann­te Nummernschilder monat­lich betref­fen nicht in erster Linie die­se Zielgruppe; sie wer­den laut "Tagesspiegel" auch genutzt, um nach abtrei­ben­den Frauen zu fahnden.

Es gehe dar­um, "ihr gesam­tes Netzwerk auf­zu­zeich­nen: Freund:innen, Familienmitglieder, Standorte, Bekannte".

„Das könn­te nach hin­ten los­ge­hen“ wei­ter­le­sen

Pflege deinen Wadenpool!

Ich wer­de dies­mal nicht näher auf die Inhalte ein­ge­hen, die die Pharmainfluencerin ver­brei­tet. Aufschlußreicher fin­de ich die Anzeige, die in die­sem und ande­ren Artikeln ein­ge­bet­tet ist:

Sie kommt exper­ten­haft daher, mit Fußnoten und Infokästen. Selbst ein leib­haf­ti­ger Professor hat sich verdingt:

„Pflege dei­nen Wadenpool!“ wei­ter­le­sen

"Die Reichen wollen Krieg, die Jugend eine Zukunft"

Zehntausende Jugendliche waren bun­des­weit auf den Straßen gegen die Wehrpflicht. Wie üblich ergeht sich der RBB an angeb­lich "straf­recht­lich rele­van­ten" Sprechchören, ver­liert aber kein ein­zi­ges Wort über das Anliegen.

Noch mehr Zustrom ver­zeich­ne­ten die Gewerkschaftsdemos am 26.9. Anders, als von der DGB-Führung erwünscht, stan­den sie zumin­dest in Berlin eben­falls deut­lich Im Zeichen der Proteste gegen Kriegstreiberei und Rüstungswahnsinn. Die ent­spre­chen­den unüber­seh­ba­ren Plakate und Transparente waren in der "Tagesschau" kein Thema. Dafür kamen aus­führ­lichst "Experten" zu Wort, die Rentenkürzungen und län­ge­re Arbeitszeiten pro­pa­gier­ten. Die Meinungsmaschine ist bestens geölt seit Corona und funk­tio­niert zuver­läs­sig. Ob zur Ukraine, zu Gaza oder beim Sozialen. Es ist schön zu sehen, daß sie immer weni­ger verfängt.

KNN NX DFR

Die KI-Branche schreibt tief­ro­te Zahlen und gilt nur bei den Buchmachern der Anleger und Hütchenspieler der Börsen als wert­voll. Da zählt die Devise: Besser grot­ten­schlech­te Nachrichten als gar kei­ne. Sie kön­nen nix dafür, für das Ausspionieren von Regierungs- und ande­ren Behörden. Macht alles die KI, völ­lig auto­nom. Ein wah­rer PR-Gag ist das Flehen "Bitte, bit­te, regu­liert uns!". China ver­sucht das mas­siv ("Unternehmen müs­sen den Behörden ihre Algorithmen offen­le­gen", die KP hat "den erklär­ten Willen, den Verlust von Arbeitsplätzen durch KI zu begren­zen"), aber das ist kom­mu­ni­sti­sche Diktatur (tages​schau​.de, 19.9.26).

Voll mega!

Die Orientierung auf die Zielgruppe der Besoffenen und nicht Zurechnungsfähigen zahlt sich aus:

Wenn jetzt noch die "Toten Lederhosen" auf­tre­ten und ihr belieb­tes "Blau, blau, blau glüht der Vakzian" schmet­tern, gibt es kein Halten mehr. Gut, gemes­sen an der hier genann­ten Zahl gibt es noch Nachholbedarf: "Erstes Oktoberfest-Wochenende: eine Million Besucher und vira­le Luxus-Toiletten". Unter die­sem Titel lesen wir (kein Fake!) bei Euronews, daß das Oktoberfest "heu­te so digi­tal wie nie zuvor" ist und Telefónica Deutschland "ein bes­se­res Netzerlebnis" mit "rund 50.000 Gigabyte Daten" ermög­licht. Und ein fesches Dirndl zeigt über 80.000 Followern auf Insta die tol­len Klos.

Aber beim Kinderkrankengeld kürzen

Im letz­ten Beitrag hat­te ich auf die Informationen zur RKI-Ruanda-Connection hin­ge­wie­sen. Die Reihe ende­te mit der Rede der dama­li­gen Außenministerin Baerbock bei der Eröffnung einer Biontech-Produktionsstätte in Ruanda. "Ich bin stolz, dass Deutschland dazu bei­getra­gen hat, ein trag­fä­hi­ges wirt­schaft­li­ches Umfeld für die Investition von BioNTech hier in Ruanda zu schaf­fen", ver­kün­de­te sie unge­schminkt. Eine Leserin hat die­sen Artikel aus dem April 2026 gefunden:

Der Zuschuß aus Steuergeldern ist ein erstes Taschengeld. Er stammt aus dem EU-Projekt Global Gateway, das ins­ge­samt bis zu 300 Milliarden Euro umfaßt. Von den 1,2 Milliarden, die der­art bis 2027 als "Investitionen in die Infrastruktur von Entwicklungsländern" flie­ßen sol­len, ent­fal­len 550 Millionen* auf die BRD (s. aerz​te​blatt​.de. (18.12.23)

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