Nichts kriegt die Bundesregierung (außer Milliarden für die Rüstung zu verpulvern) auf die Kette. Ein Spitzentreffen jagt das nächste, ohne greifbare Ergebnisse. Die Panik vor dem Wahlsonntag sorgt für teure Geschenke aus der Gießkanne. Zwei zentrale Fragen bleiben unberührt. Daß die Konzerne wie in der "Pandemie" ungerührt Superprofite aus der Krise ziehen, ist das eine Tabu. Das andere ist das weitgehende Ausblenden der Ursache für die immensen Teuerungen. Es ist der Krieg, den die engen Verbündeten der Bundesregierung vom Zaun gebrochen haben. Ohne den Angriff der USA und Israels auf den Iran, dessen Logistik ungehindert in Deutschland koordiniert wird, sähen die Preisschilder an den Zapfsäulen anders aus. Auch der erstaunlich kritische Kommentar der "FAZ" spart diese Umstände aus:

»… Wer viel Sprit verbraucht, bekommt viel Rabatt – unabhängig davon, ob er in den Urlaub oder auf die Arbeit fährt, ob es ihm finanziell gut oder schlecht geht. „Nur“ die Pendlerpauschale zu erhöhen, trauten sich Union und SPD nicht. Die Kosten dieser Politik dürfen nun alle Steuerzahler gemeinsam tragen: 2,5 Milliarden Euro bis Jahresende, Fortsetzung nicht ausgeschlossen…«
Das ist eine mutige Aussage im Autoland BRD. Dabei stimmt ja, daß alle Fahrrad- und BahnfahrerInnen für den privaten Pkw-Verkehr zahlen müssen, während der ÖPNV stetig teurer und schlechter wird.
»… Aber was, wenn das nicht gelingt? Kommt vor den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen dann der XXL-Tankrabatt?
Es bleibt zu hoffen, dass die Regierung nun wirklich Ernst macht mit einem Vorhaben, über das seit dem Beginn der Coronakrise geredet wird und das Union und SPD spätestens seit April mit Hochdruck hätten vorantreiben müssen: direkte Zahlungen für Haushalte mit geringem Einkommen.
Dies, und nur dies, wäre die richtige Krisenhilfe. Doch der Nachteil dieser Methode ist, dass sich damit nur kleine Wählergruppen beglücken lassen.«
Die Wahlgeschenke werden kaum ein Desaster am Sonntag verhindern können. Die Mineralölkonzerne werden wie nach dem letzten "Tankrabatt" und dem albernen Nur-einmal-am-Tag-Preis-Erhöhen ihre Schnitte machen. Völlig absurd ist es, daß die Steuermichel damit auch noch den Krieg Trumps mitfinanzieren. Vielleicht liegt es aber doch in der Logik deutscher Politik, im Rahmen der Kriegsvorbereitung die amerikanischen Freunde bei Laune zu halten. Das noch viel teurere Vorgehen gegen den Krieg Rußlands steht in einem eklatanten Widerspruch dazu.

Benzin im Hirn? Bei den Preisen? Und vor allem muss man ja auch ein Hirn haben 😉
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/802/umfrage/zusammensetzung-verbraucherpreis-fuer-superbenzin/
"Insgesamt 55,4 Prozent entfielen beim Verbraucherpreis von Superbenzin (E10) im Jahr 2026 auf Steuern und Abgaben. Dies würde bei einem Verbraucherpreis von 2,06 Euro pro Liter (Durchschnittspreis des Jahres 2026) etwa 1,14 Euro entsprechen."
Somit dürfte allein durch die hohen Preise der Staat Mehreinnahmen (im Vgl zum Vorjahr) eingenommen, denn sehr viel weniger wurde wohl nicht verbraucht.
Der Rabatt ist eine Stuersenkung. Steuern die womöglich ebenfalls nicht den Bedürftigen und der Infrastruktur (wünschenswert wären massive Investitionen in Bahn, Radwege, Schulen…) zugute. Ich weiß nicht, warum sich alle so darüber aufregen, dass der Staat auf Einnahmen verzichtet, die so hoch sind, wie in kaum einem anderen Land. Dass es schlauere und gerechtere Wege gegeben hätte steht auf einem anderen Blatt.
sry für den Lückentext.
https://www.t‑online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_101443654/tankrabatt-oekonomin-grimm-nennt-entscheidung-zynisch-.html
Was es alles so gibt! Ich kenne viele junge Männer und Frauen hier in der Region, die gern Verbrennermodelle fahren. Von welcher "Jugend" redet diese Ökonomin? Das Tanken ist für alle teuer. Darum wechseln diese Verbrennermodellnutzer auch oft auf das Fahrrad oder den E‑Scooter. Da könnte ich wieder ein langes Plädoyer halten, wie schön das jetzt auch im Herbstwind ist, so frei mit dem Rad durch die Landschaft zu fahren, ich will mich aber nicht ständig wiederholen.
Aber nehmen wir eine alleinerziehende Mama mit zwei oder drei Kindern – warum kann sie nicht mittels QR-Code, Download bei ihrem Autohändler oder gleich beim Hersteller, an allen Tankstellen gratis oder für ein Drittel des Preises tanken? Es ist sehr schwierig, eine vierköpfige Familie nur mit dem Fahrrad oder zu Fuß mit Lebensmitteln zu versorgen. Ich bin also für Tankrabatt für alle, doch für Familien mit Kindern noch mal zusätzlich doppelt reduziert. Mehr als 1,50 pro Liter darf das Tanken in dem Fall nicht kosten.
Heute ist übrigens Weltkindertag in Deutschland. Ich grüße alle un"geimpften" Kinder überall und freue mich, dass Ihr besonnene und kluge Eltern habt, die Euch *nicht* den "Covidschutz"- Giftspritzen ausgesetzt haben!!
https://de.wikipedia.org/wiki/Kindertag
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Zu dem Krieg gegen den Iran als Ursache, kommen noch die gezielten Luftangriffe der Ukraine auf Raffinerien in Russland. Umweltverbrechen allemal. Russland ruinieren lautet immer noch das Ziel, koste es was es wolle.
https://www.agrarheute.com/markt/diesel/russland-exportiert-kein-diesel-mehr-dieselpreise-steigen-heftig-fuer-landwirte-641712
Die geäußerte Perspektive geht davon aus, dass eine finanzielle Entlastung des Stimmviehs erfolgen sollte. Dies entspricht kaum der Zielsetzung des herrschenden Systems. Das Nullsummenspiel auf Ebene des Stimmviehs ist daher eine dem System immanente Logik und verdeckt nett die Tatsachen. In gleicher Weise, wie dies z.B. für Impfschäden mittels Staatshaftung und/oder Freistellung der Impfstoffkonzerne erfolgt.
Entscheidend aus Sicht der Mineralölkonzerne bzw. deren ultimativen Eignern ist nicht, was der Einzelne zahlt, sondern dass insgesamt der Profit insgesamt steigt. Die Preiskomponente ändert sich nicht, sondern dürfte aufgrund der (echten/herbeigebombten/angenommenen) Knappheit noch steigen. Und die Gesamtnachfrage dürfte sich ebenfalls mit dem gewählten Mittel nicht wesentlich verändern. Goldene Zeiten. (Einzig neoliberale Marktfetischisten mögen enttäuscht sein, da es eben nicht der pure "freie" Markt ist.)
Bezahlen werden es selbstverständlich vor allem die Bevölkerungsteile, denen wiederum Sozialleistungen gekürzt werden. Oder mittels Steuererhöhungen an anderer Stelle. Für die Zinsen , die als "Bonus" obendrauf an das Finanzkapital gezahlt werden.