Maskewiki: Hunderttausende Dollar für die Revolution

Während sich bei uns nur noch beson­ders Verstörte bei lin­ken Demos und Veranstaltungen ver­mum­men, scheint das in den USA noch weit­ge­hend zur kar­ne­va­li­sti­schen Folklore zu gehören.

Die Veranstalter tei­len mit:

»Covid-19-Vorsichtsmaßnahmen

Richtlinien und Vorgaben kön­nen sich ändern und wer­den den ange­mel­de­ten Teilnehmern mit­ge­teilt, sobald Änderungen vor­ge­nom­men werden.

Masken: Die Teilnehmer sind ver­pflich­tet, in den Innenräumen der Konferenz eine Maske (N95 oder K95) über Mund und Nase zu tra­gen. Für die­je­ni­gen, die kei­ne Maske haben, wer­den Masken zur Verfügung gestellt. Bitte beach­ten Sie: Diese Vorschrift gilt nur für offi­zi­el­le Konferenzräume und Sitzungen – Teilnehmer soll­ten sich bewusst sein, dass ande­re Teilnehmer an ande­ren Orten im Konferenzhotel (oder außer­halb), an denen sie sich infor­mell ver­sam­meln, mög­li­cher­wei­se kei­ne Maske tragen.

Referenten: Die ein­zi­ge Ausnahme von der oben genann­ten Maskenpflicht gilt für Referenten, die ihre Maske nur wäh­rend ihres Vortrags vor­ne im Sitzungsraum abneh­men dür­fen. Wir emp­feh­len drin­gend, dass Referenten, die pla­nen, wäh­rend ihrer Vorträge die Maske abzu­neh­men, sich am Registrierungsschalter einen kosten­lo­sen Schnelltest abho­len und sich 4–6 Stunden vor ihrer Sitzung testen.

Tests: Den Teilnehmern wird emp­foh­len, sich vor der Anreise zur Konferenz auf COVID-19 testen zu las­sen. Kostenlose Tests ste­hen auch vor Ort zur Verfügung, und Teilnehmer soll­ten sich iso­lie­ren und sich an die Konferenzorganisatoren wen­den, um einen Test zu erhal­ten, falls sie wäh­rend der Teilnahme an der Konferenz mög­li­che COVID-19-Symptome verspüren.

Abstandsregeln und Außenbereiche: Das Konferenzprogramm bie­tet den Teilnehmern reich­lich Gelegenheit, in den Pausen zwi­schen den Vorträgen an die fri­sche Luft zu gehen. Wir emp­feh­len den Teilnehmern, Gruppentreffen und Zusammenkünfte im Freien abzu­hal­ten, um das Risiko einer Ansteckung mit COVID-19 zu mini­mie­ren. Obwohl dies nicht vor­ge­schrie­ben ist, wird den Teilnehmern emp­foh­len, auch im Freien Masken zu tra­gen, ins­be­son­de­re in größeren/​dichter besetz­ten Gruppen, da die­se das Übertragungsrisiko auch im Freien erhöhen.

Bitte beach­ten Sie wei­ter­hin aktu­el­le Informationen zum Gesundheitsschutz und zu Vorsichtsmaßnahmen.«

Salonsozialismus

Nicht bekannt ist, ob die Veranstaltung von Pfizer oder Moderna gespon­sert wird. Irgendwo wer­den die Mittel für den luxu­riö­sen Tagungsort herkommen:

»In die­sem Jahr fin­det die Sozialismus-Konferenz im Hotel Hyatt Regency McCormick Place statt…

Leider ist das Hyatt Regency McCormick Place wäh­rend der Veranstaltungszeiträume der Socialism 2026 bereits ausgebucht.

Es gibt vie­le ande­re Hotels in der Umgebung oder sol­che, die mit öffent­li­chen Verkehrsmitteln gut erreich­bar sind, aller­dings gibt es lei­der nir­gend­wo sonst einen Sonderpreis für Konferenzteilnehmer. Zu den Hotels in unmit­tel­ba­rer Nähe gehö­ren unter ande­rem: das Marriott Marquis, das Hilton Garden Inn und das Hampton Inn.«

Ich habe die Preise in den genann­ten Hotels nicht über­prüft. Das Tagungshotel bie­tet durch­weg sol­che Zimmer an:

»Bitte beach­ten Sie: Haymarket Books ist bestrebt, die Sozialismus-Konferenz so erschwing­lich wie mög­lich zu gestal­ten, und aus die­sem Grund hal­ten wir unse­re Preise so nied­rig wie mög­lich. Allerdings kostet die Konferenz jedes Jahr Hunderttausende Dollar und wird fast aus­schließ­lich aus den Anmeldegebühren finan­ziert.«

Zu den unter­stüt­zen­den Organisationen gehört die Rosa-Luxemburg-Stiftung. Zu Hause hat sie weni­ger mit Sozialismus am Hut als mit "unse­rer Demokratie".

12 Antworten auf „Maskewiki: Hunderttausende Dollar für die Revolution“

  1. «Nicht bekannt ist, ob die Veranstaltung von Pfizer oder Moderna gespon­sert wird.» Wohl nicht. Sonst hät­te man von Impfangeboten in der Hotellobby gelesen…

  2. Anmeldegebühr ver­mut­lich 155 Dollar, Parken 28 Dollar.…

    …fehlt nur noch dass sie die Army bit­ten ein Testzelt auf­zu­bau­en und Menschen mit posi­ti­vem Test auf eine ein­sa­me Insel flie­gen lassen…

    Ich könn­te ja ver­ste­hen wenn sie den visu­el­len Profilern und den Systemschützern das Leben erschwe­ren woll­ten, doch dann hät­ten sie kein Facebook Konto und kei­nen YT Kanal. 

    Wer so weit oben in sei­ner regen­bo­gen­far­be­nen Seifenblase über der Wirklichkeit schwebt, soll­te sich über die Erfolglosigkeit nicht wundern

  3. Verloren in voll­ende­ter Selbstverblendung.

    Jedoch noch deut­lich mehr als die­se auf vie­len Ebenen zutiefst ver­strahl­ten Menschen tun mir deren poten­zi­ell vor­han­de­nen Kinder leid.

  4. Warum wer­den Masken beim Socialism Conference getragen

    🎭 Habe die Maskenpflicht-Gründe für die Sozialismus-Konferenz 2026 recherchiert.

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    Bei der Socialism 2026-Konferenz in Chicago (September 2026) ist das Tragen von N‑95- oder K‑95-Masken für alle Teilnehmenden ver­pflich­tend – die Organisatoren stel­len sie für alle bereit, die kei­ne haben.
    Die offi­zi­el­le Begründung von Organisator Sean Larson (Haymarket Books) lau­tet: Es hand­le sich um einen „com­pas­sio­na­te and coll­ec­ti­ve approach" (mit­füh­len­der, kol­lek­ti­ver Ansatz), um Teilnehmende vor COVID-19 und ande­ren Infektionen zu schützen.
    Die Maskenpflicht ist Teil eines „com­mu­ni­ty safety"-Plans, der laut Organisatoren nötig sei, um eine gro­ße lin­ke Konferenz „ohne car­ce­ral means" (ohne polizeiliche/​abschreckende Mittel) abhal­ten zu können.
    Ausnahmen gel­ten nur, wäh­rend eine Rede aktiv gehal­ten wird.

    !
    https://www.wsws.org/en/articles/2026/09/11/ynuf-s11.html#:~:text=Piker%20forderte%20die,Krieg%20finanziert%20hat.

  5. Zitat:
    "Wir emp­feh­len den Teilnehmern, Gruppentreffen und Zusammenkünfte im Freien abzu­hal­ten, um das Risiko einer Ansteckung mit COVID-19 zu mini­mie­ren. Obwohl dies nicht vor­ge­schrie­ben ist, wird den Teilnehmern emp­foh­len, auch im Freien Masken zu tra­gen, ins­be­son­de­re in größeren/​dichter besetz­ten Gruppen, da die­se das Übertragungsrisiko auch im Freien erhöhen".

    Das SARS-Cov-2-Virus scheint ja nach wie vor ein ganz schlim­mer Finger zu sein. Und das schon im Spätsommer!
    Woher das wohl kommt?
    Oder wis­sen die Organisatoren der "Socialism con­fe­rence" schon mehr als wir?

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