
»… Von den Kolleg:innen werden Verschlechterungen ihrer Arbeitsbedingungen per Tarifvertrag gefordert. Damit blockiert der Charité-Vorstand aktuell Fortschritte in den Verhandlungen.
Deshalb ruft ver.di ab nächster Woche zum Streik auf. Am Montag finden begrenzte Streikaktivitäten statt. Von Mittwoch bis Freitag (2.09.–4.09.), ruft ver.di zu umfassenden Streikmaßnahmen auf, die einer deutlichen Einschränkung im Krankenhausbetrieb führen können. ver.di stellt für den Zeitraum sicher, dass ausreichend Personal für die Behandlung von Notfällen bereit gestellt wird. Es ist mit deutlichen Einschränkungen bei planbaren Behandlungen zu rechnen.
Mit dem angekündigten Warnstreik erhöhen die Beschäftigten den Druck auf den Charité-Vorstand, die aktuelle Blockadehaltung zu überwinden. Seit Beginn der Tarifbewegung im März haben sich mehr als 400 Beschäftigte neu in ver.di organisiert.
Die Arbeitgeberseite begründet Ihre Verweigerung der Weiterentwicklung des Tarifvertrags und der Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Kolleg:innen mit der aktuell vom Bundestag beschlossenen Verschlechterungen der Krankenhausfinanzierung durch das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz und das Krankenhausanpassungsgesetz. Die aktuelle Koalition im Bund trägt damit direkt zum tariflichen Konflikt bei.
„Die Beschäftigten sind nicht bereit, die Krise der GKV-Finanzierung und die Kürzungspolitik der Bundesregierung mit ihrer Gesundheit und ihren Arbeitsbedingungen zu bezahlen. Wir fordern die Charité als Arbeitgeberin auf, gute und gesunde Arbeitsbedingungen über diesen Tarifvertrag weiterhin im erforderlichen Ausmaß abzusichern“, erklärt ver.di Verhandlungsführerin Gisela Neunhöffer…«
Gericht auch hier parteiisch
Laut rbb hat das Arbeitsgericht Berlin eine einstweilige Verfügung zugunsten des Charité-Managements erlassen. Dadurch soll die Notdienstregelung erheblich ausgeweitet werden.
»… Verdi spricht in einer Pressemitteilung von einer "skandalösen Einschränkung des Streikrechts". Aus Sicht der Gewerkschaft würde die von der Charité geforderte Notdienstbesetzung faktisch zu einer Aufrechterhaltung des Normalbetriebs führen.
An der Charité sind nach Angaben des Unternehmenssprechers etwa 7.000 Pflegekräfte tätig.«
Im Aufsichtsrat der Charité sitzen unter anderem Alena Buyx und der Spitzenkandidat der CDU zu den Abgeordnetenhauswahlen, Stefan Evers. Ebenfalls vertreten ist das Vorstandsmitglied der Bayer AG, Stefan Oelrich. Ihm verdanken wir die klaren Worte auf dem Berliner World Health Summit 2021:
»Ich sage immer gerne: Wenn wir vor zwei Jahren eine Umfrage in der Öffentlichkeit gemacht hätten – "Wären Sie bereit, eine Gen- oder Zelltherapie in Ihren Körper zu injizieren?" – hätten wir wahrscheinlich eine Ablehnungsquote von 95 % gehabt.«
Videoquelle: youtube.com (24.10.21)
Ein weiterer Stefan, der Multimilliardär Stefan Quandt, sitzt neben Sandra Ciesek im Stiftungsrat der Stiftung Charité. Vorsitzender des Rats ist Jörg Appelhans, "persönlicher Referent der Familie Quandt und Vorstand der Johanna-Quandt-Stiftung".
Siehe auch
Kommerzielle Interessen von Charité und Labor Berlin
Stiftung Charité – fest in der Hand der Wirtschaft
(Hervorhebungen in blau nicht im Original.)

> Druck auf den Charité-Vorstand?
Der Vorstand entscheidet doch gar nichts. Und solange Kliniken in privater Hand sind kann von Versorgung keine Rede sein, da ist das was verdi mit dem Unternehmer auskaspert nicht mehr als ein gespielter Witz.
@Erfordia: Empfehlung – mal runter vom arroganten Roß!
Ihre Geringschätzung der Kämpfe der Krankenkausbeschäftigten steht in einem fulminanten Gegensatz zu Ihren Ausführungen über Klassenkämpfe und Arbeiterklasse allgemein. Wenn Sie sich mal ein paar Minuten Zeit nehmen und recherchieren, welchen Widerständen des Vorstands (wer auch sonst?) das Personal ausgesetzt war, bis es nach Jahren den ersten Entlastungstarifvertrag bundesweit durchsetzen konnte, würden Sie vielleicht anders denken. Dabei geht es noch nicht einmal um Geld, sondern um erträgliche Arbeitsbedingungen im Interesse auch der PatientInnen.
Ihr vermutliches Bild von Arbeiterklasse mit Helmen auf dem Kopf und an den Fließbändern sowie zigarrerauchenden Patriarchen an den Firmenspitzen ist nicht mehr ganz tauglich. Ihr ebenso von mir vermutetes Bild dieser Arbeiterklasse, die unter Führung der bolschewistischen Partei die Diktatur des Proletariats herbeiführt, kollidiert mancherorts ebenfalls an der Realität…
Zustimmen würde ich der vermuteten Auffassung, daß eine Überwindung des Kapitalismus ohne das Zutun der Arbeiterklasse nicht gelingen wird. Zu ihr gehören in einem Verständnis, daß nicht vor hundert Jahren stehen geblieben ist, auch die vielen Menschen in Dienstleistungsberufen. Sie müßten überzeugt werden, daß ihre Kämpfe auch um Partikularinteressen eingebunden werden sollten in die zur Ablösung eines ungerechten und überlebten Gesellschaftsmodells. Sie vor den Kopf zu stoßen, ist dabei der falsche Weg.
Lieber @aa,
es ist nunmal so, daß die Arbeiterklasse den Kampf nur gewinnen kann wenn sie nach marxistisch-leninistischen Grundsätzen geführt wird und handelt. Das ist historisch bewiesen!
Tariflöhne aushandeln ist eine Sache. Ob sie gezahlt werden, eine Andere, genau das entscheiden private Interessen die hier unser ganzes Leben bestimmen.
Und noch etwas @aa: Was ich hier schreibe, das sind einfach nur Fakten. Machen Sie sich doch mal klar, was Lohn im ökonomischen Sinne ist:
Lohn ist stets ein Bruchteil des durch Arbeit geschaffenen Mehrwertes (Marx).
So ist das was ein Unternehmer letztendlich an Lohn zahlt, das Ergebnis einer eiskalten Kalkulation und nicht etwa ein Zugeständnis oder das Ergebnis irgendwelcher Verhandlungen. Sehen Sie, die Gewerkschaften haben an den sogenannten Tariflöhnen gar keinen Anteil. Natürlich dürfen Sie gerne glauben, ver.di hätte da was verhandelt, aber ein solcher Glaube ist genauso ein Trugschluss wie der Glaube bei irgendwelchen Sonderangeboten im Supermarkt ein Schnäppchen gemacht zu haben.
MFG
Man sollte halt darauf achten die AG*s nicht noch "auf dumme Gedanken" zu bringen indem man Notfallbesetzungen noch "effizienter" gestaltet. Was für ein Spagat!
Aber man kann es nur immer wieder wiederholen. Ein Gesundheitswesen kann nicht privatisiert werden. Das Ziel eines "Unternehmens" ist das positive Betriebsergebnis. Wann "schnallt" das eigentlich mal Eine/r? Man könnte genauso gut "Rendite" mit dem Wort "Korruption" ersetzen. Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun. Ich weiß es nicht. Ich chaabe nämmlidch gar keine Aktien!
Die Welt ist eigentlich viel einfacher als man meinen sollte. Aber vieleicht ist ja genau das das Problem dabei.
Gucksdu:
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__263.html
Quelle: Quelle
Auf Anfrage erkläre ich es sogar genauer. Bloß glaube ich nicht wirklich daß das eine/r hören oder gar lesen (noch sachlimmer) möchte. Das ist halt was Viele (fälschlicherweise) unter "Freiheit&Demokratie" verstehen. Nicht die Einzigen die völlig falsch liegen!
Weiß jetzt wirklich nicht wie ich drauf komme, aber "Faschismus" verfolgt politisch das Bestreben, das Recht durch eine Willkürherrschaft zu ersetzen.
> Weiß jetzt wirklich nicht wie ich drauf komme, aber "Faschismus" verfolgt politisch das Bestreben, das Recht durch eine Willkürherrschaft zu ersetzen.
Nun, das tut bereits der Kapitalismus. Faschismus ist nur eine andere Art des Kapitalismus, besser gesagt des Imperialismus.
Und sicher doch FINE: Ein Gesundheitswesen hat in privaten Händen nichts zu suchen. Ist es aber und genau daraus erwachsen sämliche Probleme die es damit hat.
@Erfordia:
Darüber mußte ich jetzt tatsächlich lange grübeln, weil ich kein "Faschismusexperte" bin.- (keine Kritik, an der Stelle)
Der Zusammenhang besteht darin, daß ein Überpotential an Kapital ein Mittel zur Machtausübung darstellt. Anders ausgedrückt, eine starke Differenz im verfügbaren K. bildet den proportionalen Machtunterschied. "Kapital" ist in dem Bezug ein Begriff der Neuzeit, explizit der "industriellen" Revolution. Unser so genanntes liberal-angelehntes System schützt das Eigentum, auf einer nach oben offenen Skala. dadurch erreicht dieses bereiche, in denen Wenige nicht mehr in der Lage wären, oder sind, ihr "Eigentum" (per Definition) zu schützen. (oder zu behalten) Das übernimmt der Staat, mit den ihm zur Verfügung stehenden Mittel. Jetzt komme ich aber schon zu weit vom "Faschismus" ab.
Der F. , und da lehne ich mich etwas an dessen Sprachrohr "Hitler" an, ist die Vorstellung einer willkürlichen, nicht rechtsgebundenen Ordnung, in der sich "Der Stärkere" durchsetzt. Auf die Definitionen möchte ich mich nicht weiter einlassen, nur Eine im Umkehrschluß – Der sich durchsetzt ist der Stärkere! Es geht mehr um die Auseinandersetzung selbst als um eine Gesellschaftsordnung.
Bevor wir Staat und Recht kannten, stellten sich "natürliche" Feudalsysteme ein, welche in der modernen Welt so, absehbar nicht mehr zu Stande kommen können. Der oder die Feudalherren verfügten über die Güter und (!) über die Menschen – also auch die "Händler" und (bedingt) die Klerikalen.
Leider muß ich vermuten, wie ein hegemonialer Faschismus verliefe. Durch rückständige Innovation, würde dieser sich selbst aufgeben (-> Spanien!). Die "Kapitalisten" würden nacheinander "ausgeschaltet" werden. Die reinen Kapitalgesellschaften würden zunächst als Mittel zur Verfügung stehen, um dann zu Grunde zu gehen. Eine "elitäre Inzucht" würde sich, genauso wie bei "Dynastien", auch bei Dominanzherrschaft bemerkbar machen und zur Benachteiligung des Gesamtsystemes führen. (s.Antike) So sehe ich das zumindest, und glaube auch daß ich gar nicht so weit falsch liege dabei.
Weil ich aber eher mittelmäßig intelligent bin, gehe ich also davon aus. daß "Die Faschisten" das irgendwie auch wissen. Sie kämpfen also, dem Kerne nach, um eine Interimsposition bei der Machtausübung. An der Stelle aber, wird's extrem spekulativ. Worauf wollen "Die" hinaus? Das bietet – auch in der Politik – reichlich Stoff für "Spekulationen". (Hitler sei im Grunde "links" gewesen, etc.…) Es dient nicht der Sache, an der Stelle groß Herleitungen aufzubauen, denn ein Kampfmittel der (politischen) Faschisten ist eine gewisse "Unkompliziertheit dem Anschein nach" aufzubauen, um "ad-hoc" Masse hinter sich zu schaffen. Beispiel "Populismus".
Faschismus und Kapitalismus haben ebensoviele Gemeinsamkeiten, wie Unterschiedlichkeiten. Wenn ein "Kapitalist" sein Kapital in Gefahr sieht, schreit er ggf. auch nach dem (geschriebenen und verbindlichen) Recht. Er "überläßt" es auch nicht freiwillihg den "Faschisten". Dazu füge ich gerne auch eine persönliche Erinnerung – wenn ich mir schonmal die Mühe gemacht habe. Es gab, vorwiegend im 18. und 19. Jhrdt. anarchistische Theoretiker, die zu erstaunlichen Erkenntnissen gekommen sind. So widersprüchlich diese auch ausgefallen sein mögen, so bestandsfest waren die einzelnen "Thesen an sich" dabei geblieben.
Die Frage, ob sich der Anarchismus damals selbst ad-absurdum theoretisierte, in seinem fast fanatischem "Wirklichkeitsbezug", bleibt meiner Ansicht nach offen. Aber ich habe tatsächlich eine ganz bestimmte Vermutung. Jedwede Zukunft einer Gesellschaft, wie auch immer man das drehen und wenden möchte, ist vom Kompromiss geprägt. Es spielt – objektiv gesehen – keine Rolle ob man das "ideologisch" anerkennen will, oder ob man es zu verbieten sucht.
Jednfalls halte ich, eine "Diktatur" des Proletariates zwar für stark genug einen "Faschismus" einzudämmen – mit Leichtigkeit! Doch wie weit ähnelt es dem bereits in seinen Auswirkungen? Und in der heutigen Zeit kommt unweigerlich noch etwas hinzu. Das politische Gewicht eines "Proletariats" wird entwicklungsbedingt keine Bedutung hinsichtlich "der Massen" haben. Somit entspricht das alte Mittel des klassischen Kommunismus, nicht mehr der Zeit. ABER – ganz so weit sind wir noch nicht. Was wir derzeit erleben, ist wie die einstige "Utopie" bereits an unsere Türe klopft. Eine Maschine als (hinterfragenswerter) "Dienstleister"! Aber auch das kann man vorausbestimmen – oder es zumindest versuchen. Entweder setzt sich die "intelligente Technologie" niemals durch, oder "Der Mensch" wird den Kürzeren ziehen dabei. – Ganz klares Bild, jetzt schon! [Meine Meinung!]
Hätten "Die Sowjets" weiter geherrscht, so hätten Sie sehr wahrscheinlich versucht, sogar dei besten "intelligenten Maschinen" herzustellen – Oder etwa nicht? 😉 (Im Sinne, das Beste für das Proletariat zu leisten)
Sorry, für die verbliebenen Rechtsschreibfehler. Aber, wenn ich mal genug Geld für eine*n gendernden/nicht-gendernden Krrekturleser*In habe .….. 😀
Bei diesem Kabinett an Führungs-"Persönlichkeiten" und Stiftungs-Steuersparern, möchte man um die Charité lieber einen großen Bogen machen, auch wenn man den Pflegekräften damit sicher Unrecht tut.
da macht auch die charité mit. IP-Transfer an Spinoffs. es geht um Kapital und Eigentum, das privatisiert werden soll, um es zu vermarkten.
04.09.2026, 11:28 Uhr – Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege
Gemeinsame Pressemitteilung: Auf dem Weg zu neuen Deeptech-Standards in der Hauptstadtregion: Start der gemeinsamen Erprobung eines Rahmens für den IP-Transfer an Spinoffs
Das Startup-Ökosystem der Metropolregion Berlin-Brandenburg stellt die Weichen auf Zukunft: Zehn Berliner Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen, die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie die Berlin-Brandenburger Startup Factory JUNI haben ein Memorandum of Understanding (MoU) zum „Berliner IP-Modell” geschlossen. Der gemeinsame Ziel- und Prozessrahmen soll die Verwertung von forschungsbasiertem geistigem Eigentum (IP) vereinfachen und Ausgründungen nachhaltig investitionsfähig machen.
Entwickelt wurde das Rahmenwerk von JUNI gemeinsam mit Berliner und Brandenburger Wissenschaftseinrichtungen. Mit dem MoU beginnen nun die unterzeichnenden Berliner Einrichtungen mit der vereinbarten dreijährigen Erprobungsphase. In dieser Phase wird auch den unterschiedlichen institutionellen Rahmenbedingungen Rechnung getragen.
Transparenz und Effizienz: Zielmarke 90 Tage vom Labor zum Vertrag
Deutschland und Europa forschen auf Weltniveau – bei der kommerziellen Übersetzung fallen sie jedoch zurück: Talente und IP wandern ab oder bleiben ungenutzt, weil komplexe und unklare Prozesse den Transfer verzögern, entgegen der Präferenz aller Beteiligten. Genau hier setzt das „Berliner IP-Modell” an. Für standardisierbare Transferprozesse formuliert es eine klare Zielmarke: Vom initialen IP-Audit bis zur Unterschrift sollen höchstens drei Monate vergehen. Die Erprobungsphase wird zeigen, welche institutionellen Voraussetzungen für dieses Ziel notwendig sind oder geschaffen werden sollten, um es zuverlässig zu erreichen.
Das Herzstück des Rahmenwerks bilden drei klar definierte Komponenten:
Das IP-Audit: Eine strukturierte Bestandsaufnahme, um bestehende Schutzrechte und Eigentumsverhältnisse vorab transparent zu erfassen.
Die IP-Scorecard: Ein neutrales Bewertungstool, das in Anlehnung an die SPRIND-Methodik den echten Wettbewerbsschutz der IP in drei Stufen einordnet.
Die Transfer-Modelle: Fünf Modelle – von virtuellen Anteilen über echte Geschäftsanteile bis hin zum reinen Nutzungsentgelt oder einer Festvergütung.
Welche Modelle eine Einrichtung in die Erprobung einbezieht und anbietet, entscheidet sie vorab unter Berücksichtigung ihrer bestehenden Transferregelungen. Innerhalb dieses Angebots wählt das Spinoff aus. Je Bewertungsstufe sieht das Berliner IP-Modell vorformulierte, an internationalen Best Practices erfolgreicher Innovationsökosysteme orientierte Vertragsbedingungen vor. Die Standardvertragsvorlagen sowie ein Rechtsgutachten legt JUNI in den ersten drei Monaten der Erprobungsphase vor.
Die Bandbreiten des Rahmenwerks beruhen auf einer Analyse internationaler Transfer-Ökosysteme, die JUNI begleitend veröffentlicht, um Transparenz und Nachvollziehbarkeit sicherzustellen.
Laura Möller, CEO von Juni: „Das Berliner IP-Modell ist der strategische Hebel, um Spitzenforschung ohne Reibungsverluste in den Weltmarkt zu bringen. Wir schaffen damit eine investitionsfreundliche Infrastruktur, die Gründungen ab Tag eins maximale Planungssicherheit und die notwendige Liquiditätsschonung ermöglicht. Das Modell und vor allem die Bereitschaft der unterzeichnenden Einrichtungen kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Wir erleben derzeit ein Momentum hinsichtlich der Relevanz von wissenschaftlichen Ausgründungen und sind davon überzeugt, dass es zu einer positiven Dynamik beiträgt. Die Metropolregion stärkt damit ihre Innovationskraft.“
Dr. Henry Marx, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung: „Berlin macht vor, was noch kein anderes Bundesland geschafft hat: Mit dem Berlin Model schaffen wir ein landesweit einheitliches und institutionsübergreifendes IP-Modell für Ausgründungen aus der Wissenschaft. Damit sorgen wir für klare Standards, mehr Transparenz und Planbarkeit – und vor allem für mehr Geschwindigkeit beim Transfer von Ideen aus der Forschung in den Markt. Das macht Ausgründungen einfacher und Berliner Start-ups zugleich attraktiver für Investorinnen und Investoren. Gemeinsam mit JUNI, den Berliner Hochschulen, der BUA, der Charité und der Senatswirtschaftsverwaltung schaffen wir so bessere Bedingungen für wissenschaftsbasierte Gründungen und stärken den Innovationsstandort Berlin. Zugleich geben wir damit einen wichtigen Impuls für die geplante nationale IP-Strategie des Bundes.“
Dr. Severin Fischer, Staatssekretär für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Um als Wirtschaftsstandort weiterhin international ganz vorne mitspielen zu können, brauchen wir exzellente Rahmenbedingungen für technologiegetriebene Ausgründungen. Mit der Deep Tech Berlin Agenda und der Berlin Transfer Bridge haben wir den Rahmen gesetzt; das Berliner IP-Modell füllt ihn nun dort, wo es für Gründerinnen und Gründer am konkretesten wird – beim geistigen Eigentum. Es baut Bürokratie ab, erleichtert die Mobilisierung von Investitionen durch Kapitalgeber und legt die Basis für zukunftsfähige Arbeitsplätze. Ein echter Standortvorteil für Berlin.”
Die Vereinbarung sieht eine dreijährige Testphase vor. Während dieses Zeitraums wird JUNI die Erprobung der jeweils einbezogenen Bausteine gemeinsam mit den beteiligten Einrichtungen anhand quantitativer Kennzahlen (wie der Anzahl der Ausgründungen und der Prozessdauer) sowie qualitativer KPIs (Zufriedenheit der Gründer:innen und Transferstellen sowie die Einschätzung von Investor:innen) begleiten und regelmäßig im Berliner Transferrat Bericht erstatten. Ziel ist es, das „Berliner IP-Modell“ auf Grundlage der gewonnenen Erfahrung weiterzuentwickeln und als starkes Gütesiegel für Innovationskraft und Investitionsoffenheit überregional sichtbar zu machen.
Neben JUNI und den beiden Senatsverwaltungen haben in den vergangenen Wochen unterzeichnet: Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Berliner Hochschule für Technik, Alice Salomon Hochschule Berlin, Universität der Künste Berlin und Weißensee Kunsthochschule Berlin.
Unterstützt wird das Berliner IP-Modell zudem von führenden Venture Capital Investoren, wie HV Capital, Cherry Ventures und Earlybird, sowie spezialisierten Kapitalgebern wie Amino Collective, Prototype und Positron Ventures.
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin bringt ihre seit 2023 aufgebaute Erfahrung mit der Standardisierung und Weiterentwicklung des IP-Transfers an Spinoffs in die gemeinsame Erprobung ein. Ihre auf den Empfehlungen der Deutschen Hochschulmedizin basierenden „Fast Track Spin-off Terms“ sind bereits als rechtsverbindlicher Rahmen in Charité und BIH (Berlin Institute of Health at Charité) verankert. Im Rahmen des MoU erprobt die Charité insbesondere die Weiterentwicklung der Prozessschritte IP-Audit und IP-Scorecard sowie gemeinsame Standards für die Evaluierung und Erfolgsmessung. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Weiterentwicklung anschlussfähiger Transferstandards einfließen. Über die konkrete und zeitliche Umsetzung weiterer Elemente wird im Einklang mit den notwendigen Gremien- und Zustimmungsprozessen entschieden.
Das Modell ist ab sofort unter http://www.berlinmodel.eu öffentlich einsehbar. Weitere Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen können dem MoU beitreten.
@holger blank: https://kodoroc.de/2026/08/30/was-fuer-eine-frage/#comment-30783
Zitat Stefan Olbrich, Vorstandsmitglied der Bayer AG und Aufsichtsrat-Mitglied der Charite, auf dem Berliner World Health Summit 2021:
„Ich sage immer gerne: Wenn wir vor zwei Jahren eine Umfrage in der Öffentlichkeit gemacht hätten – "Wären Sie bereit, eine Gen- oder Zelltherapie in Ihren Körper zu injizieren?" – hätten wir wahrscheinlich eine Ablehnungsquote von 95 % gehabt“.
Ich weiß jetzt nicht, was man daran „gerne sagen“ kann, aber offensichtlich war auch Herr Olbrich (neben Frau Buyx und Frau Ciesek) gerne mit dabei, eine ganze Bevölkerung bezüglich des wahren Charakters und der damit verbundenen schweren bis tödlichen Nebenwirkungen der angeblichen „Covid-Schutzimpfung“ hinter die Fichte zu führen, um mittels einer Lüge eine geringe Ablehnungsquote zu erreichen.
Denn es war keine neuartige "Impfung" (oder mit den Worten von Frau Buyx "…so ein elegantes Verfahren…"), sondern genau diese "injizierte Gen- oder Zelltherapie" (und das ist KEINE Impfung!), eindeutig gekennzeichnet dadurch, mittels gentechnologischer Vektoren (Lipid-Nanopartikel mit modRNA-Fracht oder gentechnisch veränderte Viren) körperfremde RNA/DNA in unsere gesunden Zellen zu schleusen (Transfektion oder gentechnologische Infektion) und diese zur Produktion körperfremder Proteine zu zwingen.
Eine hochgefährliche, toxische bis tödliche Angelegenheit, was von Anfang an klar war, aber leider erst durch die desaströse Realität weltweit bewiesen werden mußte.