Es wird Gründe geben, warum diese dpa-Meldung anders als so viele andere (bisher) nicht automatisch von der "Zeit" und anderen Qualitätsmedien veröffentlicht wurde:

»"Wir machen Druck, damit Menschen bei Pflegebedürftigkeit gut abgesichert sind und wir Beschäftigte in der Altenpflege zu guten Bedingungen arbeiten können", sagte Mitinitiator Hans-Jürgen Schneider. "Dafür ist uns kein Weg zu weit."
Der Referentenentwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz müsse grundlegend überarbeitet werden. Eine geplante Aussetzung der Tariflohnpflicht und die unzureichende Refinanzierung von Tariferhöhungen etwa sieht die Gewerkschaft Verdi kritisch. Die Aktion wende sich auch gegen die Kürzung von Zuschüssen für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen.
"Ein Finanzausgleich zwischen gesetzlicher und privater Versicherung würde Ungerechtigkeiten beseitigen", erklärte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler. "Darüber hinaus sollten Beiträge auf alle Einkommensarten erhoben werden, auch zum Beispiel auf hohe Mieteinnahmen und Aktiengewinne. Das würde dauerhaft eine bedarfsgerechte Pflege für alle ermöglichen."«
Es ist löblich, daß diejenigen in Bewegung kommen, die die Sozialkürzungen von Merz und Klingbeil in erster Linie auszubaden haben. Leider aber verzichten die Gewerkschaften auf die Organisation breiter Proteste, für die es mit Sicherheit eine Basis gäbe. Schon gar nicht benennen sie den offenkundigen Zusammenhang zwischen den hunderten Milliarden Schulden zugunsten von Rheinmetall & Co. und der Angriffswelle von CDU, SPD und Unternehmerverbänden auf die Lebensbedingungen ihrer Mitglieder.

Warum ein Pflegebett von Magdeburg nach Berlin geschoben wird?
Aus demselben Grund, warum Millionen Container durch den Panamakanal geschifft werden!
@Erfordia…: Soso…
Sehen Sie @aa, das Wort "geschoben" sagt doch alles:
Schiebung, Schiebereien.
Wann werden Menschen endlich begreifen daß es im Kapitalismus niemals darum geht, Menschen zu versorgen!?
https://www.deutschlandfunk.de/pflegenotstand-interview-mit-claus-fussek-sozialarbeiter-und-buchautor-100.html
Solch Tacheles ist leider viel zu selten zu hören. Das Interesse die Pflegekräfte durch Maschinen zu ersetzen, kommt noch hinzu.
Ich habe noch eine Altenheimpflegerin im Ohr, die von dem Medikamentenmissbrauch in dem Heim, in dem sie arbeitete, erzählte. Ruhig stellen, muss man schließlich vor allem diejenigen, die sich noch bewegen wollen und könnten. Das gilt für Krankenhäuser genauso.