Rollen werden die Köpfe wohl erst nach den Wahlen. "Nach der neuesten Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF kommt die SPD kommt in Sachsen-Anhalt etwa auf 9 Prozent." [sic]

"… Bas sagte, sie könne den Wunsch nachvollziehen, dass die SPD mit ihren Positionen als Partei sichtbarer werde. «Auf der anderen Seite haben Lars Klingbeil als Vizekanzler sowie Finanzminister und ich als Arbeitsministerin im Koalitionsausschuss gerade viel mehr Möglichkeiten, SPD-Ziele durchzusetzen. Zwei SPD-Vorsitzende ohne Regierungsamt hätten es in Verhandlungen insofern schwerer, müssten aber auch Kompromisse machen.»"
Das Problem von Bas ist nicht das Kompromißlertum. Sondern daß sie vollen Herzens die Kriegstüchtigkeit auch im Sozialen vertritt

was sind die spd-ziele beim sozialabbau? die spd-ziele beim sozialabbau sollten sein, kein sozialabbau, weil der sozialabbau ein finanzprodukt ist. die spd-spitze vertritt ziele, die den interessen der menschen entgegengesetzt sind. 43 prozent vom bundeshalt zur kriegsproduktion ist niemals sozial, rechtfertigt aber den sozialabbau, braucht den sozialabbau. und, das Klima steht über den Menschen, aber unter dem kapital. im zentrum von allem steht nicht klima- sondern Kapitalschutz und das fühlt sich nur sicher, wenn es sich vermehrt.
Immer wieder das Personal dieser Kleinparteien. Warum wird wohl eine Bas die Kriegstüchtigkeit gegen die arbeitende Klasse (bzw. das Proletariat) ausleben?
"Bas: Hilft SPD nicht, wenn Köpfe ausgetauscht werden"
Zutreffend erkannt. Neben der Sicherstellung der eigenen Versorgungsbezüge helfen neue Köpfe der SPD nicht, da auch neue Köpfe der SPD auf der neoliberalen Schleimspur des oligarchischen Finanzkapitalismus begeistert schliddern werden. Geschwätz ist das eine Sache, Taten eine andere Angelegenheit.
"… dass die SPD mit ihren Positionen als Partei sichtbarer werde."
Die Positionen der SPD sind seit Jahrzehnten deutlich sichtbar. Da kann kaum noch etwas verbessert werden. Neoliberal und in tiefster Überzeugung dem oligarchischen Finanzkapital huldigend und die eigenen Versorgungsbezüge und Ruhestandsgelder sicherend. Ob mit einer Bas und einem Klingbeil, oder mit einem sonstigen TINA-Schaumschläger, ist dabei gleichgültig.
"Auf der anderen Seite haben Lars Klingbeil als Vizekanzler sowie Finanzminister und ich als Arbeitsministerin im Koalitionsausschuss gerade viel mehr Möglichkeiten, SPD-Ziele durchzusetzen."
Welche Ziele sollen denn durchgesetzt werden? In Konformität mit der neoliberal-marktradikalen Ideologie oder mit Blick auf die Versorgungsbezüge und Ruhestandsgelder die noch schnellere Schleifung der kümmerlichen Ruine, die sich demokratischer und sozialer Bundesstaat nennt? Die Umsetzung der Ideen von Friedman und Hayek als reine Heilslehre? Na, dann: Der Kurs stimmt schon.
"Zwei SPD-Vorsitzende ohne Regierungsamt hätten es in Verhandlungen insofern schwerer, müssten aber auch Kompromisse machen."
Ohne daran zu zweifeln, dass auch zwei neue Figuren der TINA-Ideologie unterliegen mit Blick auf Machterhalt, Versorgungsbezüge und Ruhestandsgelder, "Kompromisse" machen werden, ändert es an der Situation der SPD zutreffend nichts. Eine SPD, die etwas grundlegend ändern soll, würde eine Neugründung der Partei erfordern und die Einsicht, dass mit ein paar Kreuzchen dieser "Putsch von oben" durch das oligarchische Finanzkapital in den Staaten, die gemeinhin als "der Westen" bezeichnet werden, weder aufgehalten noch zurückgedrängt werden kann.
Köpfe? Ärsche!