So schlecht steht es um die Grünen, daß sie Habeck aus der Mottenkiste holen müssen.

"Vor ihm drängen sich die Menschen an 200 Biertischen direkt an der Elbe, viele Kamerateams umringen ihn". Wie viele Menschen neben der Journaille an den Biertischen saßen, wird nicht berichtet. "Die Grünen sind die Partei der Stunde in Sachsen-Anhalt", sagt Habeck. Auch sonst "bringt [er] die Menge mehrfach zum Lachen". "Essen und Trinken gibt es umsonst". Der Frau vom "Tagesspiegel" ist wichtig, daß die Grünen ("Wir ringen um Aufmerksamkeit", sagt die Spitzenkandidatin) in den Landtag kommen, um eine absolute blaue Mehrheit zu verhindern.
»… Das anschließende Gespräch der beiden Politiker wirkt wie eine Show, durchchoreografiert vom erfahrenen Habeck, der sich wohlfühlt im Mittelpunkt. Er bringt die Menge mehrfach zum Lachen, unter anderem weil er seine Parteikollegin immer wieder in eine neue Richtung schiebt, damit alle Besuchenden die zwei zu Gesicht bekommen. Er witzelt, führt das durch das Gespräch, das sich vor allem um die Persönlichkeit der Spitzenkandidatin dreht, um sie noch nahbarer zu machen…
Fragen vom Tagesspiegel und anderen Medien beantwortet Habeck an diesem Freitag nicht. Nach der Veranstaltung sieht er müde aus und fragt sein Team regelmäßig nach der Uhrzeit. „Suse ist die Frau der Stunde“, sagt er lediglich. Ob sie das auch am kommenden Sonntag ist, könnte über vieles entscheiden in Deutschland.«

Der lachende Mann. Die Frage ist, ob die die mit ihm lachen das aus Mitleid tun oder weil sie ihn einfach nur lächerlich finden.
Baerbocks und Habecks aller Formen und Farben sind die besten "Mittel" um den Wähler in (s)eine (individuelle) "blaue Flucht" klein rein zu treiben.
.… mit verlaub .…. sind wir nicht alle ein bischen hearbeck? [Fragezeichen!]
Susan "Suse" Sziborra-Seidlitz (ich hoffe, das geht so) ist mit einem Neonazi von der HdJ (Heimattreue deutsche Jugend) verheiratet.
Für eine "Frau der Stunde" ist das sicherlich sehr passend.
@Michael Sailer: Das ist wohl dreißig Jahre her und mag als "Jugendsünde" durchgehen. Ein Kenner der damaligen Neonaziszene sagt:
"Ich wundere mich, dass das jetzt so an die Oberfläche dringt. Denn der gesamte Vorgang ist seit vielen Jahren bekannt. Es wurde darüber berichtet, es kam im Landtag zur Sprache. Es gibt dazu keine neue Entwicklung. Ich glaube, dass es ein Wahlkampfmanöver, eine Kampagne aus dem publizistischen Vorfeld der AfD ist. Man will offenbar einen Konter setzen zu dem Umstand, dass es in der AfD zahlreiche Personen gibt, die nicht nur eine rechtsextreme politische Sozialisation haben, sondern das auch in der AfD politisch fortsetzen."
https://www.focus.de/politik/deutschland/mann-von-top-gruener-war-neonazi-es-war-eine-lebenswelt_bf80de6a-8682–465a-b23d-75acb2075e76.html
@Michael Seiler ; @aa
Neonazis waren Leute um die ich einen maximalen Bogen veranstaltete. Deswegen kenne ich mich heute nicht so gut aus mit denen. Wohl ein Manko! Die Leute haben sich in vielerlei Hinsicht verändert. Bei Einigen ware es erheiternd mitanzusehen, obwohl es alles andere als lustig ist.
Was aber, bis zum heutigen Tag den weitaus stärkeren Effekt hat, und weiter haben wird, ist die Tatsache daß die nach Außen unkenntlichen, eigentlich den nachhaltigeren Schaden angerichtet haben, anrichten und anrichten werden. Es macht die ehemals "rauhen und direkten Burschen" von einst schon fast wieder sympathisch ehrlich und offen, wenn man in der Lage ist über ihre Schandtaten einmal hinweg zu sehen. Sie mochten wohl die Hinterlistigkeit auch nicht so, habe ich jedenfalls manchmal den Eindruck.
Sie sind nicht die treibende Kraft des wirksamen Rechtsextremismus. Mit meinen "Thesen" aber stehe ich wohl eher alleine da. Weil, ich würde tatsächlich soweit gehen, daß "gediegenere Leute" sogar stillschweigend glücklich darüber sind, daß es da welche gab, die vom eigentlichen Geschehen ablenkten. Auch wenn es die Extremisten selbst anders sehen wollen, habe ich den Eindruck daß eine dementsprechende plakativ-narrative "Szene" einst gefördert wurde. Obwohl ich selbst deutscher bin, verstehe ich dieses Land erst richtig, seit ich die wahren Zahlenverhältnisse in diesem Zusammenhang kenne und abschätzen gelernt habe. Das ist sehr ernüchternd. Es wundert mich daher nicht im Allergeringsten was Michael Seiler da "offenbart", und deckt sich gar nicht mal selten auch mit persönlichen Erfahrungen. Denken, "Gruene" seien "Links", war ein Fehler den ich persönlich jedenfalls nicht wiederholen möchte. Das trifft aber auch auf ein paar andere "Gruppen" von leuten zu. Optimist, bin ich jedenfalls NICHT.
Die neuen "Neos" sind von einer anderen Qualität, und scheinbar breiter aufgestellt und akzeptiert. Keine "Randgruppe" jedenfalls, die man dem Ausland präsentieren könnte, quasi: "Seht mal, so klein und assisch ist unser Problemchen, habt keine Angst, was wollen die paar Spinner?" Der Fake ist einfach ganz schön "deep". Was soll man auch sagen, ohne irgendwie, von irgendwo eins auf die Mütze zu bekommen? – Isso!