Alle Studien haben Auftraggeber, und die haben Interessen. Anders als meist üblich (da sind oft einfach "Experten" am Werk), werden sie diesmal benannt.
Das interessiert nicht nur Nordbayern, sondern das ganze Land. Zumindest diejenigen, die ahnen, was "sexpositive Veranstaltungen für heterosexuelle und queere Menschen" sein mögen. Im Sündenpfuhl Berlin wurden "in diesem Jahr bislang vier Mpox-Infektionen bei Frauen gemeldet". 375 (m/w/d) sind es laut RKI in der BRD. Offenbar sind die Modellierer am Limit zwecks Hitzetoter, so daß hier die Kapazitäten fehlen. Jedenfalls: "Menschen, die nicht geimpft seien und sich erstmals mit Mpox infizierten, hätten eher einen schwereren Krankheitsverlauf… Die Impfung sei sehr effektiv und gut verträglich, so Jansen vom RKI".
Nicht weniger als 36 ForscherInnen der Charité und anderer Leuchttürme der Wissenschaft schlachten den Fall des in Deutschland behandelten US-Arztes, der an Ebola erkrankt war, aus. Es fehlt kaum eine Größe, die nicht auch schon mit Corona Publicity betrieben: Christian Drosten, Victor M. Corman, Marylyn M. Addo, Andreas Nitsche und natürlich Leif Erik Sander. Das Bundeswehrkrankenhaus Berlin ist dreifach vertreten. Fünf weitere Personen, darunter vier Kinder im Alter von 1 bis 7 Jahren, wurden experimentell behandelt – mit einem "breit neutralisierenden Cocktail aus monoklonalen Antikörpern" "im Rahmen von Notfallgenehmigungen". Quellen hier und hier.
Das Bild erinnert mich an "Spiel ohne Grenzen", eine internationale Gameshow der 60er und 70er Jahre, die so noch nicht hieß, mit sehr viel Schmierseife als Schikane.