600 Millionen gekürzt, 11 Millionen "aufgestockt". So sieht der scheinheilige Umgang mit der parallel dramatisierten Ebola-Situation im Kongo aus. Hunderte Milliarden gibt die EU aus, um u.a. in Ruanda "der EU mehr globalen Einfluss zu sichern".
In keinem Käseblättchen, das sich von dpa versorgen läßt, darf diese Meldung fehlen, auch wenn sie jeglicher Rechtschreibung und Logik abhold ist:
Es kann keine Frage sein, das Ebola-Fieber ist eine furchterregende Krankheit mit einer hohen Todesrate. Nichts anderes aber als Panikmache ist es, wenn daraus eine furchterregende Massenseuche konstruiert wird. 4.945 bestätigte Fälle bei einer Bevölkerung von 112 Millionen können dies nicht belegen. Und das in einem der ärmsten Länder der Welt, das über riesige wertvolle Bodenschätze verfügt, aber nie die Gelegenheit erhielt, sich aus postkolonialen Abhängigkeiten zu befreien. In einem Land ohne funktionierende gesundheitliche Infrastruktur, heimgesucht von Bürgerkrieg und Massenflucht und mit einem oftmals begründeten Mißtrauen gegenüber westlichen "Hilfsmaßnahmen". Mehr in Wo WHO draufsteht, ist meist die Lüge verpackt. Und vom "Kongo-Müller".