Klöckner, Weimer, Wegener. Wer wäre berufener, "unsere Demokratie" zu verkörpern und sie in leuchtenden Farben gegen das "Unrechtsregime" in grau zu besingen?

An der Mauer starben in den 28 Jahren so viele Menschen, wie die Festung EU heute an einem Tag an ihren Grenzen verrecken läßt. Jeder von ihnen ist einer zu viel. Doch der Gegensatz zwischen der Lopreisung damaliger Fluchthelfer (Freiheitskämpfer) und der Kriminalisierung heutiger (Schleuserbanden) ist unübersehbar. Um ihn aufrecht zu erhalten, braucht es die Erzählung, Flüchtlinge aus der SBZ/DDR seien keineswegs aus wirtschaftlichen Gründen in den Westen gekommen, sondern stets, um den Stasihäschern zu entgehen.
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