
"… Kapazitätsengpässe im Land gebe es aber nicht. «Wenn der eine Bestatter nicht kann, macht es der nächste. Wir sind in Hessen noch nicht an unsere Grenzen gestoßen.»…"
Zur Erinnerung:

"… Kapazitätsengpässe im Land gebe es aber nicht. «Wenn der eine Bestatter nicht kann, macht es der nächste. Wir sind in Hessen noch nicht an unsere Grenzen gestoßen.»…"
Zur Erinnerung:
Wenn es keine Kapazitätsengpässe gibt, was ist dann das Thema? Sommerloch? Oder einfach mal irgendetwas berichten, was mit "Hitze" zu tun hat?
In Zeiten der Kriegsertüchtigung sollten die Bestatter medienwirksam die Bestattung in anonymen Massengräbern, mit Bagger, Planierraupe, jeder Menge biologisch abbaubarer Dummies in kompostierbaren Fake-Leichensäcken gemeinsam mit dem Zivilschutz üben. Möglichst drastisch und medienwirksam, damit die Bevölkerung vielleicht beginnt zu realisieren, dass in der Grube die Familie liegen könnte. Am besten in Schutzanzügen. Vor Ruinenkulissen.
Die Betrachtung Atomschlag lassen wir an dieser Stelle außen vor.
Ein doch recht kläglicher Versuch eines Revivals von "Bergamo".
Irgendwie fehlen da die LKWs…
Wie bereits auch schon in Zeiten der Covid-19-Pandemiesimulation, so stellt EUROMOMO (1) doch recht aussagekräftige Daten bereit, die auch die aktuellen Panikmeldungen wieder deutlich relativieren.
Bezugnehmend auf die Angaben der letzten Jahre zur Übersterblichkeit (zurück bis 2020 für 26 inkludierte Länder) belegt das Jahr 2026 inklusive der Sommermonate (bis zur 31. Kalenderwoche) und zusammen mit 2024 den vorletzten Platz. (2) Eine vom länderspezifischen "Mittelwert" signifikant abweichende Übersterblichkeit (Kalenderwochen 25 – 27) konnte überdies überhaupt nur für Deutschland, Östereich, Frankreich, Belgien und die Niederlande verzeichnet werden, obwohl in ALLEN anderen 26 Ländern über alle Altersgruppen (3) bzw. besonders auch in jenen mit deutlich höheren Maximaltemperaturen (z.B. Spanien, Italien, Griechenland, Malta, Israel, Zypern) keine signifikante Übersterblichkeit sichtbar wird.
Eine verifizierbare, länderübergreifende Korrelation (geschweige eine Kausalität) von gemessener Temperatur bzw. Temperaturentwicklung und dazu noch maßgeblich definitonsbedingter "hitzebedingter Übersterblichkeit" lässt sich somit anhand der von EUROMOMO zur Verfügung gestellten Daten nicht erkennen.
(1) >>> https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps
(2) >>> https://imghoster.de/image/MeTPC
(3) >>> https://imghoster.de/image/MevBm
@André B.: Es gibt schon einen Peak in der KW 26, wobei die Kurve dann sofort wieder steil nach unten geht. Über die Jahre hinweg sterben sehr viel mehr Menschen im Winter als im Sommer.
@aa
Zitat:
"Es gibt schon einen Peak in der KW 26, wobei die Kurve dann sofort wieder steil nach unten geht. "
Vollkommen richtig, daher hatte ich auch geschrieben:
"…Eine vom länderspezifischen "Mittelwert" signifikant abweichende Übersterblichkeit (Kalenderwochen 25 – 27) konnte überdies überhaupt nur für Deutschland, Östereich, Frankreich, Belgien und die Niederlande verzeichnet werden,"
In den anderen bei EUROMOMO erfassten Ländern gab es jedoch keinen solchen Peak!
Mit freundlichen Grüßen
Korrektur:
"…obwohl in ALLEN anderen 26 Ländern…"
Abzüglich Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, die Niederlande und mit viel Wohlwollen vielleicht auch noch England sind es dann natürlich nur 20 (also nicht 26) andere Länder!
Wie, jetzt beschweren sich schon die Bestatter über sinkende Profitraten. Wie pervers ist das denn?