Unverzüglich. Unverbrüchlich.

Unverzüglich. Unverbrüchlich.

Ich werde den Teufel tun und mich inhaltlich zu einem Thema positionieren, von dem ich nicht betroffen bin und zu dem ich keine qualifizierte Meinung habe. Mich interessiert, wie es Christina Berndt wieder einmal gelingt, aus einem beliebigen Thema eine Verkaufsförderung für Pharmaprodukte zu machen.

Es menschelt sehr in dem Artikel, was für eine Reportage zulässig ist. Aufschlußreich ist die Zielrichtung dabei:
„Eßt mehr Hormone!“ weiterlesenAllerlei belanglose Zahlen werden genannt, etwa daß in Sachsen-Anhalt 329 Tagesdosen pro Nase anfielen, in Baden-Württemberg aber nur 257. Nicht zu finden ist eine Aufstellung über die Höhe der Zahlungen an die Pharmaindustrie. Die kann den Hals nicht vollkriegen, siehe "Abnehmspritzen: Lilly-Deutschlandchef fordert Erstattung bei Adipositas" (faz.net, 3.8.26, Bezahlschranke). "Je nach Dosierung kostet ein Monats-Pen von Mounjaro auf dem deutschen Markt zwischen rund 200 und 490 Euro".

Jenseits der Hysterie der WHO, die sich zunehmend interessengesteuert zeigt, ist die Frage von Interesse. Spätestens sei 2019 (!) verspricht der politisch-pharmazeutische Komplex, innerhalb von 100 Tagen Impfstoffe gegen jede Art von Epidemien bereitzustellen. Offensichtlich hat man dabei eine wohlhabende Zielgruppe im Blick, die ggf. staatlich gedrängt als Kundschaft auftritt. In jedem Fall aber die massive Subventionierung der Pharmaindustrie. Afrika bleibt naturgemäß in der Warteschlange. Was angesichts der verwendeten mRNA-Technologie eher ein Segen ist.
