Krumme Dinger wurden dem Mann seit Jahren vorgeworfen ("Aserbaidschan-Affäre" im Zusammenhang mit Beatmungsgeräten 2020 und andere Lobbytätigkeiten), aber richtig erwischen lassen hat er sich erst jetzt. Die Parallele zur Dummheit von Jens Spahn ist nicht zu übersehen.

Bareiß machte immer wieder mit extrem konservativen Ansichten von sich reden und war selbstverständlich ein Befürworter der "Corona-Impfpflicht":

"Bareiß sagte: »Für mich ist es politisch nicht mehr verantwortbar, dass ganze Branchen, Einzelhändler, Restaurantbetriebe, Clubs, Bars und die ganze Kino‑, Kultur- und Veranstaltungsszene 20 Monate im staatlich verordneten Krisenzustand leben und vor großen Existenzängsten stehen, während sich andere die Freiheit nehmen, sich nicht zu impfen.« Man habe bisher mit historischen Maßnahmen und Summen viele Unternehmen retten können. Auf Dauer gehe das nicht."
Auch die weiteren Meldungen des "Spiegel" von diesem Tag sind erinnerungswürdig:
"… RKI-Chef Wieler: Niemand möchte gerne eine Impfpflicht
… "Aber wenn man alles andere versucht hat, dann sagt die WHO: Dann muss man auch über eine Impfpflicht nachdenken."
... Hendrik Wüst fordert mehr und strengere Kontrollen
17.08 Uhr: Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat sich für einen höheren Kontrolldruck zur Durchsetzung der verschärften Corona-Auflage ausgesprochen…
An die Spieler der ersten Fußball-Bundesliga appellierte Wüst, ihrer Vorbildfunktion gerecht zu werden. »Sie sollen sich gefälligst impfen lassen. Das wäre jedenfalls meine dringliche Bitte.«
… Verkehrsunternehmen bereiten sich auf 3G-Regelung vor
14.07: Die Deutsche Bahn will Anfang der Woche bekannt geben, wie sie mit der neuen 3G-Regel für Fahrgäste umgehen wird. Einem Sprecher zufolge laufen derzeit die Vorbereitungen einer Umsetzung der jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern. Man stelle sich darauf ein, dass die neuen Regeln im Laufe der Woche in Kraft träten…
Linke-Fraktionschef Gebhardt fordert harten Lockdown in Sachsen
13.49 Uhr: Der Fraktionschef der Linken im sächsischen Landtag, Rico Gebhardt, fordert einen sofortigen, harten Lockdown für alle… Das öffentliche und wirtschaftliche Leben müsse für alle nicht lebenswichtigen Bereiche für mindestens zwei Wochen zum Stillstand kommen. Erst danach könne es Lockerungen für Geimpfte und Genesene geben. Für Ungeimpfte solle es bei Kontaktbeschränkungen bleiben…
Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte in drei Landkreisen in Baden-Württemberg
13.30 Uhr: Ungeimpfte in drei baden-württembergischen Corona-Hotspots dürfen ihre Wohnung von Montag an in der Nacht nur noch mit einem triftigen Grund verlassen…
Israel beginnt mit Covid-Impfung für Kinder ab fünf Jahren
12.55 Uhr: Ab Dienstag können in Israel auch Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren die Impfung gegen das Coronavirus erhalten…
Drosten bewertet Absage der Ampel-Parteien an Impfpflicht kritisch
12:47 Uhr: Der Virologe Christian Drosten hat sich in einem Tweet kritisch zur Ansage mehrerer Politiker und Politikerinnen geäußert, dass es in Deutschland keine allgemeine Impfpflicht geben werde…
Zustimmung zu Drostens Einschätzung signalisierte der Impfstoffexperte Leif Erik Sander, der ebenfalls an der Berliner Charité forscht…
Thüringens Innenminister zieht 2G im Einzelhandel in Erwägung
12.07 Uhr: Nachdem die sächsische Landesregierung am Freitag strengere Corona-Maßnahmen angekündigt hatte, hat sich nun auch Thüringens Innenminister, der auch stellvertretender Ministerpräsident ist, zu einer 2G-Regelung im Einzelhandel geäußert: »Das muss man in Erwägung ziehen«, sagte Georg Maier (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. »Wir müssen damit rechnen, dass Nicht-Geimpfte vermehrt nach Thüringen kommen zum Einkaufen«, sagte er weiter. Das sei ein Riesenproblem…
Biontech-Gründer Uğur Şahin: Booster schützt sehr gut vor Erkrankung
3.01 Uhr: Der Schutz vor einer schweren Corona-Erkrankung ist beim Biontech-Impfstoff nach Angaben von Unternehmensgründer Uğur Şahin bis zum neunten Monat sehr hoch…
Şahin sprach sich für Auffrischungsimpfungen aus. »Ein Booster schützt zum einen den Geimpften sehr gut vor Erkrankung, er hilft aber auch, weitere Ansteckungsketten zu unterbrechen.«…"
Unfreiwillig komisch ist diese Grafik, die im Zusammenhang mit Coronaprotesten in den Niederlanden gezeigt wird:

Ein Klick auf die Lupe macht es nicht besser:

Noch mal zur Meldung vom 3.8.26:


"Für mich ist es politisch nicht mehr verantwortbar, dass ganze Branchen, Einzelhändler, Restaurantbetriebe, … während sich andere die Freiheit nehmen, sich nicht zu impfen."
Ach ja, die CDU. Freiheit ist die Freiheit des Unternehmers. Die Freiheit "anderer" muss sich danach richten.
So sind sie, die schwarzen Christenmenschen.
"Şahin sprach sich für Auffrischungsimpfungen aus. »Ein Booster schützt zum einen den Geimpften sehr gut vor Erkrankung, er hilft aber auch, weitere Ansteckungsketten zu unterbrechen.«…"
Nach heutigem Wissen um die Wirkung, bzw. Nicht-Wirkung der Spritzen, hat Sahin da schlichtweg den Schlangenölverkäufer gemacht.
Inmitten einer Heerschar von Schlangenölverkäufern, und einem Milliardenheer von Schlangenölgespritzten.
Finde ich überhaupt nicht witzig. Denn wie ich erfahren mußte, lassen sich nicht alle relevanten Substanzen überhaupt nachweisen. Ehrlich gesagt, muß man sich fragen ob man so eine "Binsenweisheit" überhaupt öffentlich erörtern sollte. Man weiß nie welcher Haken mitliest. Allerdings ist es manchmal für Geschädigte wichtig zu wissen, daß sie Dinge trotzdem richtig wahrgenommen haben – auch ganz ohne Nachweis! Es kann nämlich sehr schlimm sein "im Dunkeln zu tappen". In dem Fall Bareiß weisen die Behörden m.E. auf "Konsumdrogen" nach BTMG hin. Für die gibt es nämlich standardisierte Meßmethoden. Das ist dann, aber auch nur für so einen Fall, sehr praktisch und preisgünstig, weil für Analysen allgemein gilt, daß man zuerst wissen sollte wonach man sucht, bevor man sucht. Sonst klappt's nicht. – Dunkle Dunkelziffern!
Synthetische Substanzen im Blut? Das setzt ja eine Blutentnahme voraus. Es sei denn es ist nur eine Behauptung.
@Erfordia…: Ihre messerscharfe Logik korrespondiert mit der Info im Artikel. "Der Verdacht beruhe vor allem auf dem Ergebnis einer Blutanalyse."
@aa
"Der Verdacht beruhe vor allem auf dem Ergebnis einer Blutanalyse."
Auch seltsam solch Logik. Denn das widerspricht sich ja. Denn entweder hat man einen Verdacht oder ein konkretes Ergebnis.
Sehen Sie aa, so geht Propaganda. Und Sie tappen da ständig rein.
@Erfordia:
Bei freiwilliger Abgabe spräche das dann für den Angeklagten. Wenn der sich nichts hätte zu Schulden kommen lassen, also "Ersttäter" sein sollte, hätte ich als Richter ihn laufebn lassen. Das sage ich offen und unverblümt. Vorausgesetzt er wäre nicht geständig und gäbe an er wisse nicht wie das passieren komnte. Warum ich ihn sofort hätte laufen lassen liegt daran daß ich bereits Erfahrungen mit Intoxinationen im Realleben machen mußte. Einhundert Minuspunkte an der Stelle, für unsere Justitz und allem drum und dran – Man stellt und stellte sich dumm, sogar sehr verdächtig dumm! Im "modernen Staat" Deutschland sind weder Polizei noch Justitz in der Lage nach modernen Kenntnissen gegen Gewaltkriminalität mittels Intoxinationen auch nur halbwegs vorzugehen. Zudem gesellt sich der dringende Vedacht, daß man das in extrem vielen Fällen gar nicht anders beabsichtigt. Meine persönliche Meinung dazu: Würde man konsequent, mögliche Vergiftungsfälle empirisch verfolgen, würden innerhalb weniger Jahre spürbare Verschiebungen der "sozialen Strukturen" eintreten. Das wäre dann eine Analogie zu "Dopingkontrollen" bei extremen Sportarten – man bekäme plötzlich ganz andere "Favoriten", ohne "von Aussen" große Veränderungen wahrnehmen zu können. Man muß bei dem Vergleich aber eines bedenken! Einem Narrativ nach ist "Doping" die künstliche Leistungssteigerung des "Favoriten". Das ist aber – wie so oft – nur die halbe Wahrheit. Es kann auch eine Art "Negativdoping" der Gegner der eigenen Favoriten bedeuten. Nur um das mal so, versuchen zu verdeutlichen.
Qui bonus? – Pharma, Medizin, Sport, Führung, Politik, Millitär, Firma , … bis in die Vereine und Nachbarschaften hinein! – Glaubst Du nicht, dann "träume" weiter – Meine Meinung!
Zurück zum Thema: Analyse hin oder her, kann nur nachweisen wonach gesucht wird. Auch im Blut. Findet man "nichts" heißt es lediglich daß man nichts gefunden hat. Nicht aber das da nichts ist. Ausschlußverfahren, leider! Erfindet mal einer die ultimative Analysemaschine, wäre die gesamte Kriminalgeschichte fast komplett aufzurollen. Das ist aber keine bloße "Vermutung". Aufgrund der Entwicklung unsererer Rechnergeschwindigkeiten haben Analyseverfahren gewaltige Fortschritte machen können. Und jetzt "Der Hammer" dabei: Behörden, insbesondere die Justitz machen selten Gebrauch davon. Trotz Kostenrevolution! Spezialfirmen selektieren mögliche Kundschaften. (!)
DAS Thema ist "revolutionär". Denk mal!
Wobei das Problem, dem Grunde nach wohl eher URALT!
Das steht ja fast schon sinnbildlich für die derzeitige 'Politik' :
Völlig zugekokst einen schweren Crash bauen.
Aber als BTA hat man da wohl nicht viel zu befürchten, außer einem symbolischen Klaps auf den Hintern. Kurzen Prozess nebst Rechtsverdrehungen aller Art macht man im Allgemeinen nur mit dem niederen Pöbel. Man muss ja schließlich immer mal wieder demonstrieren, wer hier das Sagen hat.