Eine ausführliche Besprechung des Bildes zu diesem Artikel, den ein Leser gefunden hat, wäre interessant.

»… Viele Straftaten bei Corona-Demonstrationen
Es sind vor allem Straftaten, die im Kontext der Corona-Demonstrationen von selbsternannten "Querdenkern" und Verschwörungsideologen verübt werden, die für die Polizei zunehmend eine Herausforderung bedeuten. Die Täterinnen und Täter werden dabei oft keiner bestimmten Ideologie zugeordnet. In den polizeilichen Statistiken werden sie dann meist in der Kategorie "Politisch-motivierte Kriminalität – sonstige" eingetragen.
Die Verfassungsschutzbehörden haben im vergangenen Jahr den neuen Phänomenbereich "Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates" und das neue Beobachtungsobjekt "Demokratiefeindliche und/oder sicherheitsgefährdende Delegitimierung des Staates" eingeführt, um die extremistische Verschwörungsideologen in den Blick nehmen zu können…
Für die Polizei gestaltet sich die Bearbeitung von gewaltbereiten Querdenkern mitunter schwieriger. Straftaten im Kontext der Corona-Pandemie werden bislang nicht systematisch erfasst, es fehlt zudem an detaillierten Lagebildern, die das Phänomen genauer beschreiben, etwa Schwerpunktregionen oder Erkenntnissen über den Tätertypus.
Auch bei der Einstufung der als besonders gefährlich geltenden Extremisten, der Gefährder und relevanten Personen, fehlt es an einer eigenen Kategorie…«
So wie dieses Narrativ schon damals keinerlei faktische Grundlage hatte, werden heute Straftäter imaginiert, die alleine durch das Zeigen oder Rufen von israelkritischen Parolen als solche geframt werden.
Angst und Terror
Das Modell der autoritären Formierung einer Gesellschaft auf der Grundlage von Ausgrenzung beliebiger bzw. von der politischen Konjunktur bestimmter Personengruppen bei gleichzeitiger Konstruktion einer Mehrheit von anständigen, gerne auch hart arbeitenden, Deutschen, die sich jenseits antagonistischer Interessen dem Kampf "für unsere Demokratie und das Klima sowie gegen Pandemie und Extremismus" verschrieben habe, ist durchaus erfolgreich.
Konstituierend dafür ist das Bestehen und Schüren von Ängsten. Sie können reale Grundlagen haben wie die Furcht vor sozialem Abstieg und kommenden Kriegen oder den sich häufenden Naturkatastrophen. Und sie können medial (bei weitem nicht nur in "sozialen Medien") künstlich erzeugt werden wie die Sorge um "Überfremdung" oder das Hochjazzen jährlich neuer "Pandemiengefahren".
Besonders hilfreich sind Amoktaten oder terroristische Anschläge. Bei allem Betroffenheitsgetue waren und sind sie stets hochwillkommene Anlässe, die Daumenschrauben von Überwachung und Sprechverboten noch fester anzuziehen.
Das Neue ist, daß komplementär zur handwerklichen und kommunikativen Unfähigkeit der Regierenden im Allgemeinen eine überaus schlampige Berichterstattung über den aktuellen Anschlag in Berlin erfolgt. Das beginnt mit dem als zweifelsfrei dargestellten Ziel des CSD. Dafür mag der Ort sprechen, andere Anhaltspunkte gibt es bisher nicht. Jedenfalls sind keine Äußerungen des Kleinkriminellen, der als mutmaßliche Täter gilt, in Richtung Queerfeindlichkeit bekannt geworden. Es reicht der Generalverdacht des Islamismus, der analog bei einem strenggläubigen Katholiken als Verdächtigem eher nicht geäußert würde. (Der wäre in einem solchen Falle auch ein psychisch gestörter Einzeltäter, und zu Recht würde seine Religionsgemeinschaft nicht in Mithaftung genommen.)
Merkwürdiges
Seit geraumer Zeit wurde der mutmaßliche Täter videoüberwacht und seine Kommunikation wurde kontrolliert. Das macht man mit Gefährdern so, auch wenn dieser Begriff überaus schillernd ist. Wie wir sehen, hat diese staatliche Überwachung, die allerorten zu verschärfen lauthals gefordert wird, den Anschlag nicht verhindert. Dennoch wird von AfD bis SPD vehement nach noch mehr Einschränkungen von Grundrechten als angeblich präventive Maßnahmen gerufen. Auch in dieser Frage nehmen sich "unsere Demokraten" und die vom sogenannten Verfassungsschutz wie zuvor die Maßnahmengegner ins Visier genommenen Rechtsausleger nichts.
Dann war der Verdächtigte auch so freundlich oder so blöde, sein Handy nicht wie jedermann bei sich zu tragen, sondern im Tatauto liegen zu lassen. Wer dabei an den Fall Amri denkt, steckt in der Verschwörerschublade. Damit war die Sache für den Staatsschutz, der ihn bis wenige Stunden vor der Tat buchstäblich auf dem Videoschirm hatte, klar. Er konnte in Windeseile jede Berliner Bushaltestelle mit Fahndungsfotos versehen. Umgekehrt war es dem Verdächtigten ohne Handy nicht möglich, sich für ein eigentlich nach IS-Maßstäben obligatorisches Bekennervideo in die Luft zu sprengen.
Stattdessen setzt er sich mit mehreren Bekannten in eine Gartenlaube und wartet den Besuch der Sondereinsatzkommandos ab. Diese hochgerüsteten und auf derartige Fälle hin ausgebildeten Beamten können sich einer vermeintlichen Stichwaffe nur erwehren, indem sie den Mann mit mehreren Schüssen niederstrecken.
Inzwischen soll auf dem Handy doch ein "Bekennervideo" gefunden worden sein. Nach Medienberichten handelt es sich darin um einen vermummten Mann, der sich zum IS bekennt. Ob es sich um den Täter handelt, ist unklar und es gibt offenbar keinen Bezug zur Tat im Tiergarten.
Der "Tagesspiegel", der beständig zwischen rechtem und woken Populismus schwankt, empört sich über eine FDP-Frau:

Preisler hatte einen anderen Abdul als Täter gebrandmarkt und wahlkämpfend der Politik Versagen vorgeworfen. Derselbe "Tagesspiegel" hatte sie 2020 so gefeiert:

Mehr dazu in:
Julius Geiler, der den erstgenannten Artikel verantwortet, war einige Male Star von Beiträgen auf corodok. Unter anderem in:
Und ist es nicht praktisch, daß der Tatverdächtige namens Ballout so ähnlich heißt wie ein bekannter Corona-Gefährder?

Die Unternehmer und Finanzoligarchen haben Angst davor, daß sich diejenigen gegen sie erheben die dafür das größte Motiv haben:
Die Arbeiter des werktätigen Volkes.
Und das sind auch diejenigen die vom Staat mit allen Mitteln bekämpft werden, Massenentlassungen, Vernichtung von Existenzen bis hin zum offenen Terror. Der Staat lässt keine Sekunde aus, seine Macht zu demonstrieren.
Ball-weg, der Ball ist im Aus. Ball-out: der Ball geht ins Aus, über die Grenze des Spielfeldes, er hat sich selbst exkludiert und wurde als out-law gejagt und erschossen. Er ist über die Grenze gegangen, die "rote linie". "draußen ist feindlich" sang blixa bargeld. Sicherheit gibt es im Feld. Im Feld gelten Regeln, die auch verändert werden können (Sozialabbau), außerhalb ist Chaos, Gesetzlosigkeit, das "nackte Leben", das getötet werden kann, ohne daß die Tötung ein Mord ist (Agamben, homo sacer).
Der Name ist ein Gleichnis, eine Bilderrede.
Auf dem Bild sieht man Klon HE62157 inmitten der Streitkräfte des Imperiums. Wie später bekannt wurde, handelte es sich um einen Undercover-Agenten der Jedi, der die Truppen des Imperators infiltrieren und geheime Schlachtpläne an die Rebellen weiterleiten konnte, was letztlich eine verheerende Niederlage des Imperiums zur Folge hatte: Die dunkle Seite der Macht musste sich zurück ziehen, der Maskenzwang wurde aufgehoben, die allgemeine Impfpflicht scheiterte.
Nur ein kleiner "Pieps"
Klarer Fall – MittextremistInnen, demokratistische Unruhestifter und Faschismusstoerer
"Das Neue ist, daß komplementär zur handwerklichen und kommunikativen Unfähigkeit der Regierenden im Allgemeinen …"
Es kommt auf die Perspektive an. Die genannte (und meine Perspektive) müssen nicht zwingend die Perspektive und damit der Maßstab sein. Aus Sicht der derzeit (und seit Jahrzehnten) herrschenden Exekutive läuft es exakt so ab, wie es sein sollte. Die Exekutive bzw. Politik in diesem oligarchischen System wird von einer, nämlich dieser, administrativ-technokratischen "Managerschicht" organisiert, die das derzeit sichtbare Ergebnis als Ziel hat. Da ist handwerklich nichts daneben, das passt exakt. Merke: Was die beherrschte Bevölkerung wünscht oder was diese belastet ist: Irrelevant.
"Und sie können medial (bei weitem nicht nur in "sozialen Medien") künstlich erzeugt werden …"
Selbstverständlich können sie das. Warum? Schlicht, da die Mehrheit auf plumpe Propaganda und zielgerichtet ausgerichtete "Messages" sehr empfänglich reagiert. Dies ist bekannt und wird zum Vorteil genutzt. Und der Teil, der "mitdenkt", will exakt eines nicht: Ausgeschlossen werden, ein Außenseiter sein. Und dann gibt es die opportunistischen Mitläufer.
Ausschalten wird man die Beeinflussung nie können, selbst wenn man aufmerksam durch das Leben geht und gefühlt auf die "Messages", das "Nudging" und die plumpe Konsumpropaganda und Angsterzeugungspropaganda nicht hereinfällt oder hereinzufallen glaubt.
Anzumerken ist allerdings, dass die Corona-Veranstaltung zu plump gemetzgert war, um nicht von Tag Eins an diesen Schwachsinn als solchen zu erkennen, wenn man eben nicht nur reiner Informationskonsument ist.
https://www.ardmediathek.de/tv-programm/6a33b5114f2092081adbd5fc
Saat des Terrors
Terror als Geschäftsmodell. Als Naturgesetz im kapitalistischen Zeitalter. Um Religion geht es jedenfalls nicht.
Wozu eine ausführliche Besprechung ?
Das Bild nebst zugehöriger Überschrift ist doch selbsterklärend 😄.
Und der Text des Mietmauls ist ja richtig süß.
Schön devot die gelernten asozialen Diffamierungen runterbeten.
So jemanden als Mitläufer zu bezeichnen, dürfte deutlich untertrieben sein. Wollte sich wohl mit seiner Untertanen-Kotzprobe für Höheres empfehlen…
"Wollte sich wohl mit seiner Untertanen-Kotzprobe für Höheres empfehlen…"
Hat es bestimmt auch geschafft. Nur um mal "weite Teile des "Systems" " zu erklären, und woher das ursächlich kommen könnte. Normalerweise keines Berichtes wert, in der "Coronazeit" halt auf den Kopf gestellt – wie man an "Die Guten Posten" kommt! 😀
So geht das, liebe .…… äh … Lesenden. 😉
Vor dem Haus des mutmaßlichen Täters war eine Videokamera installiert. Somit wurden alle, die dieses Haus betreten und verlassen, beobachtet wurden.
Er hatte mutmaßlich sein Handy dabei. Das wurde mit Sicherheit nicht nur abgehört, sondern auch getrackt.
Wozu das alles?
Hat man ihn womöglich wissentlich laufen lassen?
Die o.a. Maßnahmen erweisen sich so oder so als sinnlos.
Aus einem Bericht der EU-Kommission. Es geht dabei um Rückfallquoten von TerroristInnen. Dem entgegen tauchen die "Gefährder" hier "am Rande" wohl auf, als "EinzeltäterInnenterroristInnen". Es steht ab Seite 9 beispielsweise geschrieben:
" … dass „TerroristInnen sich im Allgemeinen psychologisch und
sozial von anderen StraftäterInnen unterscheiden, und dass diese Unterschiede eine erneute Straffälligkeit nach der Entlassung unwahrscheinlicher machen.“32 Beispielsweise sind psychiatrische
Störungen bei TerroristInnen weniger häufig als in anderen Populationen von GewaltverbrecherInnen, insbesondere bei Angehörigen terroristischer Gruppierungen. Obwohl psychische Erkrankungen bei EinzeltäterterroristInnen häufiger auftreten, ist deren Zahl noch verhältnismäßig klein.33 … "
Quelle: https://home-affairs.ec.europa.eu/document/download/71a7aece-7f9a-4133-b3a8-1cae552c0553_de
Man differenziert hier, ganz offensichtlich. Leider ist mir das zu brenzelig um mich weiter darauf einzulassen. Warum stellen zB. unsere "Gefährder" eine besondere Gruppe dar. Die mediale "Diskussion" klingt ehedem unwissenschaftlich. Nur ein Eindruck!