Um 50 % gesteigerte Zuzahlungen für gesetzlich Versicherte, reduzierte Zuschüsse für Zahnersatz, Schleifung der beitragsfreien Familienversicherung, Kürzungen beim Krankengeld – das alles trifft nicht nur Frauen. Vor allem aber sie werden weiter in die Altersarmut getrieben.

Noch eine Feministin, wie sie Herr Kiefer (Studium des Wirtschaftsingenieurwesens) liebt:


das problem an diesen leuten ist, daß man denken könnte, nicht das system, sondern diese leute seien das problem. "und erlöse uns von Merz", "und führe uns nicht in versuchung, sondern erlöse uns von den Bösen, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern". Die Bösen, das sind die Gläubiger und jeder ist so einer, weil er in diesem System funktioniert, auch wenn er kaputt ist.
"50 % gesteigerte Zuzahlungen für gesetzlich Versicherte, reduzierte Zuschüsse für Zahnersatz, Schleifung der beitragsfreien Familienversicherung, Kürzungen beim Krankengeld …"
Sie erkaufen sich ihre "größte Armee in Europa" und eine vermeintlich höhere "Wettbewerbsfähigkeit", mit der Verachtung der Menschen für ein politisches System, das ihre Lebensbedingungen seit Jahrzehnten unablässig verschlechtert.
"Machtzentrum von Merz".
Das ist ein Widerspruch in sich.
(Sch)Merz war immer nur ein Büttel, eine Sprechpuppe, ein willfähriger Erfüllungsgehilfe. Von dem kam noch nie etwas Eigenes. Der kennt sich höchstens mit Bierdeckeln und Stammtisch-Sprüchen aus (ja, ich weiß, ich tue hiermit vielen Stammtischen unrecht). Wenn deren Handeln nicht so desolate Auswirkungen hätte, könnte man glatt Mitleid mit solch armseligen Figuren haben. Ach nee, nicht wirklich.
Immer wieder interessant, wie der Austausch beliebiger "Nasen" in sogenannten politischen Führungspositionen abgefeiert wird. Ob nun Nase A oder Nase B dem gemeinen Einwohner mittels Reformen enteignet und dem Kapital zur Ausbeutung zur Verfügung stellt, ist wenig erheblich. Dies mag vor Jahrzehnten anders gewesen sein. Vorbei. Es ist eine Frage eines Systems, das so gestaltet ist, dass es auf Autopilot läuft und nur die "Erklärbären" wechseln.
(Muss Erklärbär in diesem Zusammenhang "gegendert" werden, oder geht das auch als generisches Maskulinum durch?)