Ist die Überschrift bekloppter oder das Bild peinlicher?

Nun hat sich der sehr konservative Medienunternehmer erfolgreich an den äußerst konservativen Medienmogul herangewanzt und ihm anscheinend einige Millionen aus der Tasche geleiert – für ein Schiff.
»… Das neue Schiff soll in meiner Vorstellung dreistöckig sein: 600 Tonnen Schiffsstahl. 4000 kWh Silizium-Batterie-Leistung für den Elektroantrieb. Mehr als 1000 m² Innenraum auf 80 m Länge und elf Meter Breite. Platz für 400 Menschen. Im Zentrum ein großer Newsroom mit Flatscreens und Bloomberg-Terminals. Auf dem Oberdeck Platz für sommerliche Round-Table-Gespräche und elegante Empfänge..
„Kathedrale des Kapitalismus“, steht über der Bauskizze.
… Nachdem The Pioneer in Berlin mit zwei Medienschiffen und einem Doppeldecker, dem Pioneer Bus, eine profitable Operation und ein mittlerweile 120-köpfiges Team aufgebaut hat, schlage ich Mathias Döpfner nun also die Expansion nach Frankfurt vor.
Über 40 Millionen Euro sind dafür nötig, hat unser Team errechnet. Das neue Schiff ist nicht günstiger als die anderen beiden. Dutzende Investment-Experten und über 50 neue Journalisten und Pädagogen zum Erstellen von Lerninhalten werden gebraucht. Dazu: KI-Technik und App-Entwicklung. Am Ende müssen auch Kapitän und Crew angeheuert werden…
Unsere Mission: Die Demokratisierung des Kapitalismus. Wir wollen die zeitgemäße Übersetzung von Ludwig Erhards „Wohlstand für Alle“ liefern. Deutschland schafft sich nicht ab, wie Thilo Sarrazin einst meinte, sondern legt jetzt erst richtig los: Aus Kindern werden Leute; und aus Leuten werden Investoren…
Der Kapitalismus – so unsere Schlussfolgerung – ist für Deutschland nicht das Problem, sondern die Lösung. Und für ein ambitioniertes Medienunternehmen, das sich der Marktwirtschaft und dem Unternehmertum verpflichtet fühlt, bieten sich Riesenchancen.
Döpfners Reaktion? „Das Projekt ist größenwahnsinnig“, sagt er frei heraus. Ist das der Samuel-Fischer-Moment, vor dem ich mich gefürchtet habe? Downsize your dreams. Halbiere deine Ideen.
„Aber“, fügt Döpfner schon nach kurzer Pause hinzu, „wahrscheinlich braucht es in unserer festgefahrenen deutschen Situation genau das, eine Portion Größenwahn.“ Er teile die Mission. Er befürworte die Ambition. Er war kurz gefasst: on fire. Vor mir saß der wagemutige Verleger, auf den ich gehofft hatte.
Wenige Wochen, nachdem die eingereichten Geschäftspläne alle Stufen der Überprüfung durch Springer-Vorstände, Pioneer-Aufsichtsräte und unabhängige Investment-Experten durchlaufen haben, heißt es nun also: Pioneer go!..«
Sei kein Esel! Investiere!
Was konkret ist das Tolle an der Lösung?
»Es geht um finanzielle Selbstbestimmung. Es geht um das Verhindern von millionenfacher Armut im Alter und die Rückeroberung von Zukunftsfähigkeit. Es geht um nichts Geringeres als die Bekämpfung anti-marktwirtschaftlicher Reflexe und damit um die Wehrhaftigkeit einer wie erstarrt wirkenden Gesellschaft.
Der wichtigste technische Unterschied zwischen dem Umlageverfahren und dem Kapitalmarkt ist der Effekt von Zins und Zinseszins. Im alten System lebt man von der Hand in den Mund. Am Kapitalmarkt schickt man das Geld zur Arbeit.
Aber der wichtigere Unterschied zwischen dem alten und dem neuen System ist kein technischer, sondern ein mentaler. Im alten System wartet man auf seine staatlich organisierte Altersvorsorge. Man muss nichts tun. Man muss nichts verstehen. Man muss einfach nur geduldig warten wie ein Esel. Und darf sich nicht wundern, wenn die Geldbeträge der staatlichen Rentenversicherung deutlich kleiner ausfallen als versprochen.
Das Engagement am Kapitalmarkt braucht einen anderen Menschentypus – beweglicher, wacher, informierter. Warten funktioniert hier nicht…«
Das Schöne an dieser Demokratisierung des Kapitalismus ist: Alle können mitmachen. Entweder durch den Kauf von Aktien des Steingart-Unternehmens "(Mindestinvestitionsvolumen: 100.000 Euro)" oder
»2. Sie unterstützen den Schiffsneubau mit dem einmaligen Betrag von 1000 Euro als Pioneer Three Founding Partner. Sie bekommen ein wertiges Zertifikat, das Ihr Engagement dokumentiert. Sie sind als VIP-Gast bei der Schiffseinweihung im Jahr 2028 dabei. Und: Sie bringen beim regelmäßigen Founding Partner Call ihre Erfahrung bei der Weiterentwicklung unserer journalistischen Finanzmarkt-Produkte ein. Sie bilden das Sounding Board der Pioneer Three.
Wer will da nicht dabei sein?
Bei aller berechtigter Kritik an der Mediemacht der Techkonzerne und der penetranten Meinungsmache des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks sollte man nicht den Einfluß der traditionellen deutschen Presse- und Medienunternehmen unterschätzen.
Nach (veralteten) Zahlen des Wirtschaftsministerium wurde 2021 auf dem Pressemarkt ein Umsatz von 26,7 Mrd. Euro erzielt. "Umsatzverluste verzeichneten die selbständigen Journalistinnen/Journalisten und Pressefotografinnen/Pressefotografen". Von der ungeheuren Konzentration auf wenige Konzerne ist dort nichts zu erfahren. Schon für das Jahr 2018 galt: "Die Top‑5 der auflagenstärksten Verlagsgruppen erzielen innerhalb der Gattung Abonnementzeitungen einen Marktanteil von 38,6 Prozent, bei den Kaufzeitungen sind es 99,6 Prozent" (presseforschung.de).

Der Menschentypus, der hier propagiert wird, lässt sich mit zwei Worten beschreiben: Illusion und Selbstausbeutung.
Das funktioniert am besten mit einer Prise weißem Pulver, und getönten Brillen bei Nacht. Zumindest, solange irgendjemand so dumm ist, und dafür zahlt.
kapitalismus ist die lösung, weil im kapitalismus arbeit zins erbringt.
die leute sollen arbeiten, damit ihr leben zinsen abwirft.
man verzinst die arbeit, um zu leben.
man investiert in sich selbst, wenn man arbeitet.
wer nichts verzinst, der verzinst sein leben.
man darf sich nicht wundern, wenn die versprochene kapitalrendite nicht geleistet wird.
die rentenversicherung zahlt geldbeträge aus, die kleiner ausfallen als versprochen. sie haben also weder einen festen zinssatz, noch wird dieser auf dem markt ermittelt.
die rente gehört dem staat. die arbeit dem arbeitgeber.
die rente aus kapital gehört dem kapitalisten.
kapitalismus ist die lösung, weil es nur noch kapitalisten gibt, sofern sie arbeiten. die demokratisierung des kapitalismus macht eben alle zu kapitalisten. die einen schicken geld aus kapitalerträgen auf die arbeit, die anderen schicken das arbeitsentgelt auf arbeit, das sie zur arbeit schickt.
die arbeit ist die lösung.
im artikel steht noch: "Wohlstand durch eigene Leistung, nicht durch Umverteilung. Das ist das Ziel."
die "eigene leistung" entscheidet über das investitionsvolumen, über das kapital, das man zum Anlegen übrig hat, daß man arbeiten schicken kann.
die "eigene Leistung" hat etwas mit Erfolg zu tun, nicht mit viel Arbeiten. Das "arbeitende Geld" vermehrt sich nicht durch die "eigene Leistung", die vermehrt nur das zur arbeit geschickte geld.
ein anderer artikel:
https://www.thepioneer.de/originals/others/articles/reza-pahlavi-interview-iran-europa-regimewechsel-exklusiv
vom 23.4.26:
"Reza Pahlavi im Exklusiv-Interview: „Die Iraner sind geeinter denn je“
Der Iran steh an einem Wendepunkt. Reza Pahlavi, ältester Sohn des Schahs und Exilpolitiker, spricht über die Folgen der Militärintervention, die Rolle Europas und seine Pläne für einen politischen Übergang. Der Oppositionelle fordert mehr Druck auf das Regime – und setzt auf einen baldigen Umbruch.
The Pioneer: Die Trump-Regierung ist mit einer eher diffusen Zielsetzung in den Krieg mit dem Iran eingetreten, eine davon war die Befreiung des iranischen Volkes. Hat die amerikanische Militärintervention aus Ihrer Sicht den Menschen tatsächlich geholfen?
Reza Pahlavi: Die erste Folge der militärischen Intervention war in gewisser Weise die Schaffung gleicher Bedingungen für die Menschen, die unbewaffnet waren und bei friedlichen Demonstrationen einer beispiellosen Brutalität ausgesetzt waren. In so einer Situation können die Menschen nur dann wieder auf die Straße gehen, wenn der Repressionsapparat deutlich geschwächt wird.
[…]
Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um Folgendes zu sagen: Der größte Konflikt in der Region ist derzeit nicht so sehr der Krieg von außen gegen das Regime, sondern der des Regimes gegen das iranische Volk. Und der hat nicht aufgehört.
…"
es kommt eine kritische frage, die verliert sich aber im nebel des weiterlesens gegen e‑mail-adresse.
die interviewende heißt "Chelsea Spieker – Die Stimme des transatlantischen Journalismus bei The Pioneer "
https://fokusthemen.de/chelsea-spieker-lebenslauf-alter-pioneer
die zeitung ist transatlantisch ausgerichtet.
aber auch:
https://www.thepioneer.de/originals/others/articles/leihmutterschaft-fall-spahn-milliardengeschaeft
von: heute:
"Gekauftes Glück: Wenn Kinder zur Ware werden
Die Geburt von Jens Spahns Sohn per Leihmutter stößt in Deutschland eine neue Debatte an. Während im Inland ein striktes Verbot gilt, nutzen viele Paare Angebote im Ausland. Ein Blick auf den boomenden Markt, die rechtliche Grauzone und die ethischen Argumente beider Seiten."
international hat sich ein miliardenschweres geschäft entwickelt, aber in deutschland ist leihmutterschaft verboten, so ähnlich wie die widerspruchsregel beim organhandel: "ein gesellschaftspolitischer Streit mit Kulturkampf-Potential."
es ist anti-marktwirtschaftlich, leistungen, die erbracht werden könnten, ethisch zu bewerten.
> 600 Tonnen Schiffsstahl. 4000 kWh Silizium-Batterie-Leistung für den Elektroantrieb.
4000 kWh ist nicht die Leistung sondern die mögliche Energiemenge die gespeichert werden kann. Und bei 4000 kW Leistung (die man zum Bewegen von 600 Tonnen braucht) reicht diese Energiemenge für eine Stunde Fahrt.
Die Leistung von Schiffsdieseln variiert extrem und reicht von weniger als 100 PS in kleinen Sportbooten bis hin zu über 100.000 PS in den größten Containerschiffen (google ki).
1 kW sind 1,36 PS
Btw., was ist daran demokratisch wenn man sein Geld in ein Privatunternehmen steckt was mit glanzvollen Versprechungen daherkommt?
Letztendlich gibt eine AG auch nur Aktion heraus um an Geld zu kommen. Wobei der Aktienkäufer das volle Risiko sein Geld zu verlieren selber trägt. Was bitte soll daran demokratisch sein?
Und ja, man kann mit dem Handel von Aktien viel gewinnen. Eben weil andere verlieren.
Und weil es so schön passt hier:
https://www.jungewelt.de/artikel/526257.kassen-haben-sich-verzockt.html
ich bin hier noch nicht fertig.
was hat "Wacken" mit der Axel Springer SE zu tun?
wikipedia, Mathias Döpfner:
"Zionismus und jüdisches Leben in Deutschland
Döpfner bezeichnet sich selbst als nichtjüdischen Zionisten; er zeigt sich sowohl in öffentlichen Aussagen als auch in der Ausrichtung der Verlagsgruppe betont solidarisch mit Israel und verteidigt das Land gegen Kritik. Er fordert, dass „Deutschland jüdischer werden muss“, und spricht sich für eine verstärkte und bevorzugte Einwanderung jüdischer Personen aus.
Anlässlich der Verleihung der „Presidential Medal of Honour“ durch Jitzchak Herzog im Jahr 2025 schreib Pauline Jäckels von der Tageszeitung, diese Preisverleihung sei „vollkommen schlüssig“. Denn es habe sich kaum jemand „so effektiv in den Dienst israelischer Propaganda gestellt wie Döpfner und sein Verlag“, etwa durch die Betitlung jeglicher kritischer Äußerungen zu Israel als „Antisemitismus“ oder „Israelhass“.]
Beim World Jewish Congress 2026 in Genf wiederholte Döpfner in einer Rede sein Bekenntnis zum Zionismus. Er forderte, die „Woke-Ideologie als trojanisches Pferd des Antisemitismus und des Islamismus [zu] entlarven“. Unter dem „Deckmantel von Dekolonisierung, Antirassismus und sozialer Gerechtigkeit und vor allem des grünen Klimaktivismus“ werde oft „purer Judenhass“ verbreitet."
wikipedia, Axel Springer SE:
"Kritik an der Berichterstattung im Nahen Osten
2024 berichtete The Intercept über eine Anzeige des zur Axel Springer SE gehörende Kleinanzeigenportal Yad2, die mit einer Persiflage der Parole „From the River to the Sea“ für über das Portal verfügbare Immobilien in ganz Israel und den palästinensischen Autonomiegebieten warb, ohne eine entsprechende Differenzierung des Staatsgebiets vorzunehmen.[86] Zudem sollen auf dem Portal Häuser und Grundstücke in illegalen Siedlungen im Westjordanland inseriert worden sein. Der Konzern verwies auf die Meldefunktion der Plattform. Die Firma Yad2 bewarb zudem die Maklerfirma Harey Zahav, welche mehrmals durch Vernichtungs- und Annexionsfantasien gegenüber Gaza auffiel und in einer Werbeanzeige etwa mögliche künftige Siedlungen in einem entvölkerten Gazastreifen zeigte.
Eines der Unternehmensgrundsätze des Axel-Springer-Verlages lautet „Wir unterstützen das jüdische Volk und das Existenzrecht des Staates Israel“. Das NDR-Magazin ZAPP kritisierte Springer 2024 allerdings dafür, aus diesem Grundsatz abzuleiten, „dass man Palästinenser und alle, die sich kritisch gegenüber Israel äußern, ‚diskreditieren muss und dass man sozusagen dagegen dann auch anschreibt‘.“ Vorausgegangen waren Umfrageergebnisse, wonach die Hälfte der Befragten die deutsche Berichterstattung zum Nahostkonflikt als nicht vertrauenswürdig ansehen.
Deutschlandfunk kritisierte Anfang 2024, Axel Springer schildere mit seinen Formaten israelische Opfer ausführlich, lasse das Leid palästinensischer Zivilisten aber kaum vorkommen; Übermedien warf ebenfalls vor, palästinensische Opfer in Gaza systematisch auszublenden.
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Anteilseigner:
Haupteigentümer der Axel Springer SE sind seit 2025 Friede Springer und Mathias Döpfner, die zusammen 95 Prozent der Anteile halten. Die restlichen Anteile sind im Besitz von Axel Sven Springer, einem Enkel des Firmengründers, und der Friede-Springer-Stiftung.
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Im Juni 2019 gab das Unternehmen den Abschluss einer Vereinbarung mit der US-amerikanischen Beteiligungsgesellschaft KKR bekannt. …
KKR erreichte im August 2019 einen Anteil von 42,5 %. Weil dadurch der Streubesitz auf unter 5 % fiel, wurde die Aktie im August 2019 aus dem Börsenindex MDAX ausgeschlossen. Mit Ablauf des 6. April 2020 ist die Aktie nicht mehr an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. …
2025 gaben die Investoren KKR und CPP Investments ihre Anteile an Springer ab. The Stepstone Group und Aviv wurden unabhängige Joint-Venture-Unternehmen unter Mehrheitsbeteiligung von KKR und CPP. Die Springer SE ist als Minderheitsaktionär mit zehn Prozent an beiden Unternehmen beteiligt. Als Haupteigentümer der Axel Springer SE halten Friede Springer und der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner zusammen 95 % Anteile. 5 % liegen bei Axel Sven Springer, einem Enkel des Gründers, und der Friede-Springer-Stiftung.
Im September 2024 gab die Axel Springer SE die Entscheidung bekannt, die Unternehmensstruktur aufzuspalten in ein familiengeführtes Medienunternehmen einerseits und das „Classifieds“-Geschäft (Kleinanzeigen) andererseits. Das künftige Medienunternehmen (bestehend aus der Bild-Gruppe, Business Insider, Politico, Welt-Gruppe, idealo, Bonial, Morning Brew, Dyn Media, Emarketer sowie dem Joint Venture Ringier Axel Springer Polska) soll zu 98 % im Besitz von Friede Springer und Mathias Döpfner sein, die restlichen Anteile behält Axel Sven Springer, ein Enkel des Firmengründers. Das „Classifieds“-Geschäft (The Stepstone Group, AVIV, finanzen.net, Awin) soll zu eigenständigen Gemeinschaftsunternehmen werden, in denen KKR und CPP Investments (der Investmentarm des kanadischen Pensionsfonds Canada Pension Plan) die Mehrheitsaktionäre, die Axel Springer SE Co-Minderheitsaktionärin und die Enkelkinder von Axel Springer beteiligt sind. Noch vor der Aufspaltung im November 2024 gab die Axel Springer SE bekannt, dass sie sich vollständig von Finanzen.net trennt. Die Anteile an dem Finanzportal wurden an das britische Private-Equity-Unternehmen Inflexion verkauft. "
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Wikipedia, KKR & Co.:
"KKR & Co. Inc. (früher Kohlberg Kravis Roberts & Co.) mit Sitz in New York City ist eine börsennotierte Beteiligungsgesellschaft. Gegründet wurde KKR 1976 von Jerome Kohlberg, Jr., Henry Kravis und George R. Roberts.
Also in August, KKR became the biggest shareholder of German media group Axel Springer SE, paying $3.2 billion for a 43.54% stake.
Am 12. Juni 2019 kündigte KKR ein freiwilliges Übernahmeangebot der Axel Springer SE an, die das Unternehmen mit 6,8 Milliarden Euro bewertete. Im Jahr 2020 kaufte KKR die Mehrheit am Axel Springer Verlag und erhielt die Bewilligung, die Aktie von der Börse zu nehmen (→ Delisting). KKR bildete ein Konsortium mit Friede Springer und Mathias Döpfner. Der Bestand der Welt-Gruppe war laut den Angebotsunterlagen an das Erreichen wirtschaftlicher Ziele geknüpft, was zu Spekulationen über Kosteneinsparungen und Stellenabbau führte. Zum Axel Springer Verlag gehören neben der Welt unter anderem die Bild, Bild.de, Bild am Sonntag, Sport Bild, N24 Doku, Business Insider und Travelbook.
In June, KKR retained second spot in Private Equity International's 2024 PEI 300 ranking, behind Blackstone Inc. In the same month, it acquired Superstruct Entertainment, owner of European music festivals including Wacken Open Air (Germany), Boardmasters (UK) and Zwarte Cross (The Netherlands) for approximately €1.3 billion.
Im Juni 2024 übernahm KKR den von Providence gegründeten Festivalveranstalter Superstruct, der unter anderem das Mysteryland, Parookaville, Sziget, Sónar und das Wacken Open Air ausrichtet.
Boycott of Superstruct Entertainment festivals
See also: Boycott of Superstruct Entertainment festivals
The company's €1.3 billion purchase of Superstruct Entertainment in June 2024 led to the boycott of Superstruct Entertainment festivals due to the company's investments in Israeli settlements, weapons companies, and the Coastal GasLink pipeline. Superstruct operates music festivals such as Sónar, Field Day, Viña Rock, Resurrection Fest, O Son do Camiño, Monegros Desert Festival, Arenal Sound Festival, Granada Sound, Festival Internacional de Benicàssim and also by event broadcasters like Boiler Room.
More than 70 artists of Sónar festival signed an open letter stating "we oppose any affiliation between the cultural sector and entities complicit in war crimes". More than 200 performers signed an open letter urging Field Day festival event organizers to cut ties with KKR. Boiler Room also issued a statement following pressure by artists and attendees explaining that they had no say on the acquisition by Superstruct Entertainment and reaffirmed their adherence to the Boycott, Divestment and Sanctions movement until international law and human rights are respected [by Israel]."
Wikipedia, Boycott of Superstruct Entertainment festivals:
"In 2025, a boycott campaign started against music festivals promoted by Superstruct Entertainment, owned by KKR private equity conglomerate since 2024. The campaign is motivated by KKR's economic interests in Israel that campaigners characterize as complicity in the Gaza genocide. Several artists canceled their performances at festivals such as Field Day in the United Kingdom or Sónar in Spain. …
Since 2017, Superstruct Entertainment has built up a large portfolio of music festivals, with more than 80 events worldwide, and a particularly strong presence in Europe. In June 2024, the Kohlberg Kravis Roberts (KKR) private-equity conglomerate announced the acquisition of Superstruct. KKR's investments in Israel-linked companies became central to the controversy: Axel Springer, a German publisher operating the Yad2 real estate platform that lists properties in occupied Palestinian territories; the cybersecurity firm Optiv, which has partnerships in Israel; or the Coastal GasLink pipeline. …
On 17 May 2025, the Minister of Culture of Spain, Ernest Urtasun declared that KKR is "not welcome" in the country, and requested that KKR and other companies involved in the expansion of illegal Israeli settlements to be barred from participation in the European single market. Enrique Santiago, spokesperson of United Left demanded that the Government stops any authorizations of festivals owned by KKR in the country."
seit 2019 war "Axel Springer" in der Hand von KKR, bis 2024, also während der gesamten "Pandemie".
das ist vielleicht wichtiger als die kleinen spenden der gates-stiftung.