Es soll hier nicht um Beamten-Bashing gehen und um angeblich faule LehrerInnen mit ellenlangen Urlauben. Bedeutsamer ist die Erklärung, warum die "Staatsdiener" nicht nur bei Corona jeden noch so großen Unsinn fromm mitgetragen haben und es weiter tun.

»… Der durchschnittliche Zahlbetrag bei den rund 20 Millionen Altersrentnerinnen und ‑rentnern lag Ende 2024 bei 1154 Euro im Monat. Die 1,4 Millionen Pensionäre des öffentlichen Dienstes erhielten Anfang 2025 ein durchschnittliches Ruhegehalt von 3416 Euro brutto im Monat. Beide Systeme seien aber so unterschiedlich, dass ein Vergleich von Beamtenversorgung und der Rentenversicherung „nur schwer möglich“ sei, stellt der Parlamentsdienst fest.
Die von der Linken-Rentenexpertin Sarah Vollath erbetene Aufstellung gibt einen Überblick über die Rentenansprüche von Beschäftigten und die Versorgungsleistungen des öffentlichen Dienstes. Die Linke setzt sich seit langem gegen die Unterschiede und für eine Erwerbstätigenversicherung ein, in der unter anderem auch Beamtinnen und Beamte einzahlen sollen…
Gutachter: Leistungen nicht vergleichbar
Die unabhängigen Gutachter des Bundestages weisen unter Berufung auf das Bundessozialgericht aber darauf hin, dass wegen der großen Unterschiede zwischen den beiden Systemen von vornherein keine „leistungsbezogene Vergleichbarkeit“ bestehe.
Beamtinnen und Beamte haben demnach in der Regel einen vollständigen Erwerbslebenslauf. Anders viele Rentnerinnen und Rentner: In den Zahlen sind beispielsweise auch die Renten ehemaliger Minijobber oder von Müttern mit Job-Unterbrechungen enthalten. Heterogene Erwerbsbiografien führten „zu systematisch niedrigeren Durchschnittswerten“, so die Wissenschaftlichen Dienste…
Vollath hat auch nachgerechnet, wie lange ein Beschäftigter für eine monatliche Rente in Höhe des durchschnittlichen Beamtenruhegehalts arbeiten müsste, wenn er durchschnittlich verdient – Ergebnis: 80 Jahre.«

Ich werde das nie verstehen wie man einen Staat der sein eigen Volk ins Elend schickt demokratisch nennen kann.
na, wenn schon Populismus und Neiddebatte, dann bitte richtig:
Offenlegung aller Einkommens- und Vermögensverhältnisse bzw. Abschaffung des Steuergeheimnis.
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Im Selbstzerfleischungsdiskurs mitmachen endet zwangsläufig in der eigenen Zerfleischung.
> Im Selbstzerfleischungsdiskurs mitmachen endet zwangsläufig in der eigenen Zerfleischung.
Genau das ist das eigentliche Ziel dieser Propaganda.
Was früher gerne "übersehen" wurde bei Vergleichen, daß es verschiedene "Dienste" gab, einen niederen, einen mittleren und einen gehobenen Dienst nämlich.
Da verglichen sich "Arbeiter" gerne mit Beamten des "gehobenen Dienstes" und motzten rum bzgl. ihres geringen Einkommens. Unangebracht, denn die Löhne und Gehälter in "Guten Jahren" waren für Arbeiter und Angestellte wesentlich attraktiver als Beamteneinkünfte des "mittleren" Dienstes. Nahm man die Einkünfte von Führungspersonal und "Spitzenmanagement" hinzu, sah der "gehobene Dienst" beim Beamten auch nicht mehr so gut aus. Was allerdings die "Beamtenpensionen" anging, das ist richtig, die waren "attraktiv" – bis Heute! Bloß daß ein Beamter der in Ungnade fiel nicht einfach die Firma wechselte, sondern alle Ansprüche verlieren kann und konnte!
Weil der "untere und mittlere Dienst" mittlerweile weggefallen sind, zahlt das "System" noch an Ehemalige, die es so, Heute im aktiven Dienst gar nicht mehr gibt. Ausnahme: Polizei und Bundeswehr, Wobei ich mir bei der Bundeswehr nicht so sicher bin. Die Meisten dort sind vermutlich "Angestellte" des Staates und nicht verbeamtet. Die hatte man so früher nicht, auf breiter Ebene. Das ist wohl neu.
Was Viele nicht wissen oder vergessen haben. Die Bediensteten von Bahn, Post und Verkehrsbetrieben waren früher oft "Beamte". Damals hat die Wirtschaft im Übrigen noch funktioniert. Aber das wird den Aktienbesitzer natürlich nicht zum Nachdenken bewegen – NEVER!
Es ist nach wie vor, ein pures "Spaltthema". Egal ob "links" oder "rechts", wie so Vieles heutzutage. Es impliziert daß dein Busfahrer, der Postbeamte, der Zugführer früher nicht gearbeitet hätte. Das ist Quatsch. Es lenkt, politisch gesehen, nur vom eiigentlichen Problem ab. Wir werden von einer Kleptokratie beherrscht. Und die alimentiert ihre "Vasallen" über ihre eigenen Kanäle. Das ist das Resultat einer "angeblichen Freiheit", zunehmend derjenigen sie sich (noch) durchsetzen können. Auch das verändert sich sehr stark.
Zwar will ich nicht behaupten das Alles jetzt 100%ig richtig dargestellt zu haben,, jedoch fällt mir eins dabei sehr gravierend auf. Was Beamten an Einkünften haben, kann jeder der sich dafür interessiert ganz offiziell in Erfahrung bringen.
liebe leute, versuchen Sie daß mal bei Ihrem persönlichen Füh… äh … "Manager". Was der ein oder andere dabei tatsächlich "managet", würd mich auch noch interessieren. Nie da, telefoniert, in Besprechung, ausser Hause! Das können viele von Denen am allerbesten. Was der ein oder andere dabei "beiseite" schafft das hätte "so ein träger Beamter von früher", in der Tat doch niemals zusammenbekommen. (frei nach "Pispers") Da würd ich mal den Lichtpegel drauf richten. Oder sind wir dazu einfach schon zu feige? Tj – die organisierte Kriminalität .….
Die Zuschauer der zwangsfinanzierten Propagandaanstalten ARD und ZDF werden es schätzen, daß es bei den Zwangsfinanzierten sogar beides gleichzeitig gibt, nämlich eine üppige Rente und obendrauf noch eine höhere Pension. Insbesondere jene Mitmenschen mit einer Rente am Rande des Existenzminimums freuen sich sicherlich jeden Monat darüber, wenn die Berufslügner von ihnen die Zwangsabgabe erpressen und stehlen.
@Peter Pan: Rente und Pension? Nach meinem Kenntnisstand werden die ÖRR-Beschäftigten zwar üppig bezahlt, sind aber keine Beamten.
Pensionen werden in Deutschland nicht nur an Beamte gezahlt, die auch als Personen im (ehemals) öffentlich-rechtlichen Amtsverhältnis bezeichnet werden. Auch Personen im öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis können eine Pension beziehen. Ich kenne unter anderem einen Lehrer, der für seine Tätigkeit an einer Privatschule (Internat) eine Pension erhält.
Der zwangsfinanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk hat einen eigenen Trog für die Pension von besonders linientreue Propagandisten, zusätzlich zu den Rentenbeiträgen. Neben Einlagen in Form von Geld werden von den Berufslügnern auch beispielsweise Kunstwerke als Anlage verwendet. Das macht es für Dritte schwierig, das Volumen des Troges zu bemessen.
Einen weiteren Beitrag zur Altersversorgung stellen Beteiligungen an scheinprivatwirtschaftlichen Tochterunternehmen des Staatsfunks dar, an denen sich Funktionäre im Ruhestand laben können.
Oh, dass Beamtinnen nie Mutter werden und dementsprechend einen "vollen Erwerbslebenslauf" haben, war bis 2021 nicht so, danach aber trfft das immer häufiger zu, denn die haben sich ja alle spritzen lassen.
PS: In meinem Leben Nr. 1 kannte ich einige ehemalige Kommilitoninnen, die Lehrerinnen wurden – seither weiß ich: Alles Bashing auf LehrwrInnen ist fast vollumfänglich gerechtfertigt.