Ganz wie Klingbeil. Der rechnet auch mit einem Plus, wenn "wir" wieder Export-Weltmeister sind. Nur hat er keine reichen Gönner (bzw. gönnt ihnen ihren Reichtum). Der DFB wird nach Jahrzehnten des Sponsorings durch Adidas ab dem nächsten Jahr von Nike finanziert und rechnet mit 100 Millionen pro Jahr (kicker.de, 21.3.24).
Gefühlt haben sich diese Herren und eine Dame schon eine ganze Woche nicht mehr getroffen. Je weniger sie zu Hause gebacken bekommen (wer von ihnen kann sich auf eine Bevölkerungsmehrheit stützen?), um so öfter müssen sie gipfeln. Der "Junior Redakteur" und Magister der Goethe-Uni Frankfurt Ben Mengler weiß vermutlich nicht, wie passend seine Wortwahl ist.
Die "Zeit" weiß aus dem "Kyjiwer Politikbetrieb", "dass selbst das Umfeld des Präsidenten nichts von der anstehenden Regierungsumbildung im Vorfeld mitbekommen hat". Gewöhnlich wird ein solches Verhalten Autokraten zugeschrieben. "Selenskyj will Momentum ausbauen", heißt es weiter. Swyrydenko solle wohl Botschafterin in den USA werden und Trump umschmeicheln. Der Artikel zur Regierungskrise endet Zeit-gemäß optimistisch: »Aus Kyjiwer Regierungskreisen heißt es zudem, dass die Pläne für eine Lizenzproduktion der dringend benötigten Abfangraketen für Patriot-Systeme auf ukrainischem Boden weit fortgeschritten sind.« (Zum Original aus der Überschrift siehe de Maizière: Jugendliche nicht verunsichert.)
Mehr als ein Jahr verschleppt und torpediert der mehrfache Bundesverdienstkreuzträger seine Bestellung als Sachverständiger durch das Sozialgericht München. Dafür pöbelt er gegen eine zweite Sachverständige:
Es soll hier nicht um Beamten-Bashing gehen und um angeblich faule LehrerInnen mit ellenlangen Urlauben. Bedeutsamer ist die Erklärung, warum die "Staatsdiener" nicht nur bei Corona jeden noch so großen Unsinn fromm mitgetragen haben und es weiter tun.
»… Der durchschnittliche Zahlbetrag bei den rund 20 Millionen Altersrentnerinnen und ‑rentnern lag Ende 2024 bei 1154 Euro im Monat. Die 1,4 Millionen Pensionäre des öffentlichen Dienstes erhielten Anfang 2025 ein durchschnittliches Ruhegehalt von 3416 Euro brutto im Monat. Beide Systeme seien aber so unterschiedlich, dass ein Vergleich von Beamtenversorgung und der Rentenversicherung „nur schwer möglich“ sei, stellt der Parlamentsdienst fest.
Ausgerechnet der Vorstandschef der Universitätsmedizin Mainz ("Wir haben den Krisenstab einberufen, auch ich selbst war nachts vor Ort") macht, ohne eine einzige Zahl zu nennen, auf Mitgefühl mit "schwerstkranken Patienten". Damit will er mehr Geld für sich herausschinden. Doch kein anderes Universitätsklinikum wird so mit Geld geflutet wie das in Mainz, und bei keinem anderen ist die Verquickung mit der Pharmaindustrie so ausgeprägt wie dort.
Zum Geschäftsmodell der Uniklinik gehört seit langem die Privatisierung öffentlich erbrachter Forschung, wovon in vielfältiger Weise nicht nur Ugur Sahin als Professor an der Mainzer Uni profitiert. Zugleich findet eine immense Einflußnahme von selbstredend steuerbefreiten millionenschweren Stiftungen wie die von Boehringer Ingelheim statt. Ausführliches zur staatlich geförderten Pharmafia gibt es hier:
Vordergründig geht es der Innensenatorin, die wie alle in derartigen Ressorts ein scharfer Hund ist, um "die Schutzmaßnahmen, die wir gesetzlich für den Bund erbringen". Ihr reichen "die 120 Millionen Euro, die uns der aktuelle Hauptstadtfinanzierungsvertrag jährlich zugesteht, bei Weitem nicht". Sie will 373 Millionen.
Eine der Begründungen: Als der Vertrag abgeschlossen wurde, "hatten wir 3000 Versammlungen jährlich, jetzt sind es mehr als 7000".