
Der privatversicherte Lobbyist ist überzeugt: "Wenn jemand einen Teil seiner Gesundheitskosten selbst tragen muss, geht er häufig bewusster mit Leistungen um. Diese Erfahrung kennen wir auch aus anderen Versicherungsbereichen. Das kann dazu beitragen, die Gesamtausgaben zu senken.".

"Wenn jemand einen Teil seiner Gesundheitskosten selbst tragen muss, geht er häufig bewusster mit Leistungen um"
Das stimmt. Dann geht er nämlich nicht mehr zum Arzt, nimmt Leistungen nicht in Anspruch, ist kränker, und stirbt auch früher.
Hahaha, da hat er gut Lachen, der Industrie- und Handelslobbyist.
Die privaten Krankenversicherungen parasitieren an einem Gesundheitssystem, das von den gesetzlich Versicherten finanziert wird. Deshalb können sie es sich leisten, den Ärzten ihr Säckel zu vergolden, während bei den GKV-Mitgliedern die Leistungen gestrichen, und sie zu Patienten zweiter Klasse gemacht werden.
Die Privaten gehören abgeschafft, und Leute wieder DIHK-Präsident pflichtversichert. Dann gehen sie erfahrungsgemäß auch bewusster mit ihren Worten um.
https://www.google.com/search?q=Ist+die+morgenost+auf+saugf%C3%A4higes+Papier+gedruckt+und+damit+zum+Arschabwischen+geeignet&sca_esv=55c2a383725cf7d8&sxsrf=APpeQnsgtDyxUcLq-KEaUvsGDJMx6W0roA%3A1783940181812&source=hp&ei=VcRUatfxLpiExc8Pndij4QY&iflsig=ABILxe8AAAAAalTSZSILSPzNe6X16PIyt1-uB8brDSEi&udm=50&ved=0ahUKEwiX8NaGv8-VAxUYQvEDHR3sKGwQ4dUDCCc&uact=5&oq=Ist+die+morgenost+auf+saugf%C3%A4higes+Papier+gedruckt+und+damit+zum+Arschabwischen+geeignet&gs_lp=Egdnd3Mtd2l6IlhJc3QgZGllIG1vcmdlbm9zdCBhdWYgc2F1Z2bDpGhpZ2VzIFBhcGllciBnZWRydWNrdCB1bmQgZGFtaXQgenVtIEFyc2NoYWJ3aXNjaGVuIGdlZWlnbmV0SNvrAVDREVj16QFwA3gAkAEAmAGfAaABvDWqAQQ4Ny4xuAEDyAEA-AEBmAIQoAKiCqgCBcICDRAjGJ4GGPAFGOoCGCfCAg0QIxjwBRieBhjqAhgnwgIREAAYgAQYsQMYgwEYngYY8AXCAg4QABiABBixAxieBhjwBcICFBAAGIAEGIoFGLEDGIMBGJ4GGPAFwgILEAAYgAQYngYY8AXCAgoQABgDGJ4GGPAFmANkkgcEMTQuMqAHzUqyBwQxMy4yuAedCsIHBzAuOC43LjHIBziACAE&sclient=gws-wiz&aep=107&cs=0&mstk=AUtExfD4bpl0-CYziP_-F2O8mb2Zg68l2gd4pkbll-ZR_B_VHMChFv9hT92L0-7Oq5SRodIKoevSAwkMWW_BjYS_r4q1hZ_j8btR5A9j18ZXTM_rc1qJ9YBzcGDIRuT1DvrIO1jQjL60ko1UdoMvbwqgVUVNOW6IgSZyKA0&csuir=1&mtid=dsRUarCYJu2-hbIPrICXuAQ
Aber Vorsicht: Verstopfungsgefahr!
Auch dieser Herr bezieht sein Einkommen aus einer Zwangsabgabe (Zwangsmitgliedschaft bei der IHK, mit anderen Worten aus den Taschen der meisten Arbeitnehmer und vieler Selbstständiger dieses Landes). Alles, was Arbeitgeber an Abgaben und Steuern zahlen müssen, kommt letztendlich von den arbeitenden Arbeitnehmern.
Wenn der nun posaunt, daß eine höhere Reichensteuer das falsche Signal sei, dann sollte man vorsichtig sein, was man darauf erwidert. Immerhin manipuliert er ganz offen mit der Beteiligung an den Gesundheitskosten. Der tut so, als wären die Leistungen des Gesundheitssystems kostenlos, was mißbraucht würde. Tatsächlich werden die Kosten durch die Beträge zur Krankenkassenversicherung finanziert, einem weiteren zwangsfinanzierten Trog in diesem Land. Was der fordert, ist die doppelte (!) Berechnung von Leistungen zum Nachteil der Beitragszahler. Der bedient sich selbst eines zwangsfinanzierten Troges und fordert gleichzeitig eine deutliche Erhöhung der Zahlungen in einen anderen zwangsfinanzierten Trog, wobei er einen wichtigen Teil der Wahrheit unterschlägt.
Wenn der nun von einer "Reichensteuer" als einem falschen Signal spricht, dann werden vermutlich die meisten Zuhörer und Leser dem widersprechen, ganz nach dem Motto: Mehr Abgaben für die Reichen, hurra! Dabei wird ein weiteres wichtiges Detail verschwiegen: Wer sind diese "Reichen"? Das sind tatsächlich auch Arbeitnehmer am unteren Ende eines mittleren Einkommens, denen schon lange nicht mehr am Monatsende genug übrig bleibt, um z. B. für eine Eigentumswohnung oder ein kleines Haus als Altersvorsorge zu sparen.
Seid vorsichtig mit Euren Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
"Der deutsche Monopolkapitalismus arbeitet heute auf einer "staatlichen" Basis, die darin besteht, dass der politische Machtapparat die proletarischen und kleinbürgerlichen Massen politisch unterdrückt und ökonomisch niederhält, was die Produktion des Mehrwerts erleichtert, und dass er ausserdem die für den Ankauf von Kriegsmaterialien erforderlichen Mittel bereitstellt, was die Realisierung des Mehrwerts ermöglicht. Es ist ein offenes Geheimnis, dass ein grosser Teil dieser Mittel weder aus Steuern, noch aus "echten" Anleihen herrührt, sondern eine kurzfristige Verschuldung des Staates bei den Banken, Sparkassen usw. darstellt. Es gibt aber auch Dauer kein ungedecktes Defizit, und das, was der Staat verausgabt, muss in der einen oder anderen Form von denen bezahlt werden, über die er seine Steuerhoheit geltend machen kann.
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Den kommenden Vernichtungsfeldzug gegen die Wohlfahrtserwerbslosen hat der Leiter der nationalsozialistischen Kommission für Wirtschaftspolitik, Bernard Köhler, in der schwerindustriellen "Deutschen Bergwerkszeitung" am 28.12.1935 mit folgenden Worten angekündigt: "Die Auslese durch einen scharfen Daseinskampf wird vor allem die Anzahl der unsozialen [= a‑sozialen] Elemente verringern, die, obwohl sie noch zu den Erwerbslosen gezählt werden, in Wirklichkeit keine Opfer des Kapitalismus sind, sondern Degenerierte, Abfälle des Volkes, die, je eher desto besser, verschwinden mögen. Sie werden vor die Wahl gestellt werden, entweder zu arbeiten oder zugrunde zu gehen. Die Volksgemeinschaft wird sie daran verhindern, das Nationaleinkommen zu verringern." (Die Finanzpolitik des Nationalsozialismus. Krieg und Krise ("Abgeschlossen im Juni 1936") von Alfred Meusel, in: Freie Wissenschaft. Ein Sammelbuch aus der deutschen Emigration, herausgegeben von E. J. Gumbel, Sebastian-Brant Verlag, Strasbourg 1938, S. 194 /S. 196)
@holger blank 13.07.26 21:05:
Interessante Argumentation von Bernard Köhler. Ein solcher Sprachgebrauch wäre heute nicht mehr opportun. Statt "arbeiten oder zugrunde gehen" spricht man von "Fordern und Fördern", statt "verschwinden mögen", sagt man: "Totalsanktion", statt "Volksgemeinschaft" heißt es: "Steuerzahler", statt "Daseinskampf", sagt man: "Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen", "Degenerierte Abfälle des Volkes", nennt man heute: "Arbeitsverweigerer".
Man sieht: Die Begriffe haben sich geändert. Der Geist ist noch vorhanden.
Allein die ehemalige SPD‑, und heutige Vorsitzende der Arbeitsagentur, wollte bei "Harten Brocken" lediglich "die Zügel anziehen". (Zitat Andrea Nahles) Soviel Humanität lässt sich kaum ertragen.
Wenn man "Die Reichen" einfach pflichtversichert, müssten sie nicht so viel in private Krankenkassen reinstecken oder selber bezahlen, die Armen! Aber warum sollten sie eine Pflichtversicherung für sich selbst anordnen lassen?