Schaumerma

Erheblich zurück­hal­ten­der als ande­re Medien berich­tet die "FAZ":

Ein Auftrag winkt für eine Flotte von bis zu zwölf U‑Booten. "Allerdings gibt es noch kei­nen fer­tig abge­schlos­se­nen Vertrag – der soll nach aktu­el­ler TKMS-Prognose bis Jahresende ste­hen. Carney spricht etwas vor­sich­ti­ger von sechs bis 18 Monaten erwar­te­ter Verhandlungszeit." Die Börse ist nicht beson­ders über­zeugt: Nach zunächst fünf Prozent Steigerung des Kurses sank er wie­der unter den Wert des Vortags. TKMS (vor­mals Thyssenkrupp Marine Systems) steht mit die­sem Bombenerfolg in der Tradition der namens­ge­ben­den Konzerne, die bereits an den bei­den letz­ten Weltkriegen vor­treff­lich ver­dient haben.

Exzellent: 99,9 % besser als Lauterbach

Eine ehr­li­che Haut ist er ja: Wir spa­ren stark für die "Verteidigung". Dafür ver­schul­den wir uns über bei­de Ohren. Was fehlt, ist die Benennung der­je­ni­gen, die die Zinsen ein­stecken und die­se wie­der in die Rüstung stecken.

Lauterbach liest bekannt­lich nur die Überschriften von Studien. Hier trifft das auch auf den von ihm zitier­ten Tweet zu. Sein Gewährsmann meint: "Diese Studie durch­bricht den Optimismus rund um medi­zi­ni­sche KI, indem sie zeigt, wie leicht Benchmark-Erfolge mit ech­ter Bereitschaft ver­wech­selt wer­den kön­nen."

Einmal Lobbyist, immer Lobbyist

»… Gut andert­halb Jahre nach dem Bruch der Ampel-Koalition heu­ert der ehe­ma­li­ge Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) bei der däni­schen Investmentgesellschaft Urban Partners an. Der Stadtentwicklungsinvestor mit Hauptsitz in Kopenhagen gab bekannt, dass der ehe­ma­li­ge Vizekanzler ab 1. August als Senior Advisor in das Unternehmen ein­tre­ten wer­de…«

„Einmal Lobbyist, immer Lobbyist“ wei­ter­le­sen

Nach Trumps Telefonat mit Klingfantino: Rekordrüstungsetat beschlossen

Sozialverbände und Gewerkschaften – eigent­lich bis auf die "Unternehmerverbände" die gesam­te Gesellschaft – haben der Bundesregierung die Rote Karte gezeigt. Anhaltende Fouls gegen die Regularien von Sozialstaatlichkeit erfor­dern, daß Merz von den näch­sten Kürzungsspielen aus­ge­schlos­sen wird.

Nun macht aber Merz einen "fan­ta­sti­schen Job" beim Einkauf US-ame­ri­ka­ni­schen Rüstungsmaterials (das eige­ne will nicht so recht in die Gänge kom­men) und US-ame­ri­ka­ni­schen Frackinggases (das bil­li­ge­re aus ande­rer Quelle will man nicht mehr). Deshalb müs­sen die Regularien aus­ge­setzt und Merz im Spiel blei­ben. Beim Anruf Trumps bei Klingfantino droh­te er damit, sonst nicht zum NATO-Gipfel zu kom­men. Was könn­te es schlim­me­res geben?