Wie bei Corona: Staatsknete und Sitfungsgelder fließen in Projekte, die auf dem eigentlich hoch gelobten Markt keine Chance hätten und einen zweifelhaften Nutzen vorweisen. Was ist die Else Kröner-Fresenius Stiftung? Welche Rolle spielen Christian Drosten und Carmen Scheibenbogen?

"…Gerade erst habe die junge Ärztin und Wissenschaftlerin Fiona Kolbinger für ihre Arbeit auf dem Gebiet der KI-gestützten Krebschirurgie den mit 210.000 Euro dotierten Jung-Karriere-Förderpreis 2026 erhalten, betonte Troost…
«Seit 2019 haben wir zudem in Dresden mit Unterstützung der Else Kröner-Fresenius Stiftungsförderung das Else Kröner Fresenius Zentrum für Digitale Gesundheit (EKFZ) aufgebaut», erläuterte die Professorin ein weiteres Projekt…"

Schon früh wurde über den Großkonzern und seine Stitung auf corodok berichtet. Am 6.11.20 etwa:
Goethe-Universität – Quandt – Drosten: Kreise schließen sich
In Wie wurde Christian Drosten Prof. an der Charité? wird dargestellt, daß Drosten protegiert wurde durch die Johanna-Quandt-Stiftung. Der Einfluß des Multimilliardärs Stefan Quandt auf die Charité wird in dem Beitrag ebenso beleuchtet.
Nun schließen sich die Kreise (wieder), und auch die Goethe-Universität spielt eine Rolle. faz.net schreibt am 5.11.:
»Zur Erforschung einer neuen Therapie für schwerkranke Covid-19-Patienten hat die Goethe-Universität eine Spende von 1,45 Millionen Euro erhalten. Für Projekte wie dieses sammelt die Hochschule Geld in ihrem Goethe-Corona-Fonds, der mit der jüngsten Zuwendung ein Volumen von 4,75 Millionen Euro erreicht hat. Die jüngste Millionenspende stammt von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung, der Barbara-und-Wilfried-Mohr-Stiftung, der J2xU-Stiftung und dem Unternehmer Stefan Quandt…
Aus dem Goethe-Corona-Fonds werden sowohl klinische Studien finanziert als auch Vorhaben, mit denen die Folgen der Pandemie und die Bemühungen zu ihrer Eindämmung untersucht werden.«
Das erzwingt neue Fragen zur Rolle der Goethe-Universität bei der Vertuschung der Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Dissertation Drostens. Auch die Aufgabe von Sandra Ciesek, Professorin für Medizinische Virologie an der Goethe-Universität, und ebenfalls gesponsert von Quandt, wird noch interessanter.
NAPKON
Fresenius und die Stiftung spielten auch eine Rolle beim Nationalen Pandemie Kohorten Netz (NAPKON), das mit fast 400 Mio. Euro aus dem Forschungsministerium gefördert wurde. Vornehmliche Aufgabe war der Aufbau eines Long-COVID-Narrativs, weshalb im September 2020 auch das RKI integriert wurde. Eine begleitende Studie führt in einer ellenlangen "Declaration of interests" sämtliche Pharmakonzerne und sieben Mal Fresenius auf. Mit dabei ist auch die hochdekorierte Carmen Scheibenbogen. Mehr dazu und Quellen in RKI-Protokolle, nächste Runde (63): "Die verschiedenen Eingriffe von Entscheidungsträgern auf die Auswahl der zu testenden Personenkreise erschwert die Interpretation" [sic].
Die Stiftung unterhält zahlreichen Forschungszentren vergibt eine ganze Reihe Preise. Ich vermute dennoch, daß der Begriff der Bestechung hier strafrechtlich unscharf wäre:

Im letzten Jahr (2026 gibt es anscheinend keinen) gingen die 2,5 Millionen an:

Aus einem Werbevideo des "Else Kröner Fresenius Zentrum für Digitale Gesundheit" (auf den Namen muß man kommen!):


"Bis zu 40 Millionen Euro" macht die Stiftung dafür locker.
Deutlich weniger bekamen Schnapsideen wie die "künstliche Nase" oder Virenmesser wie beim Alkohol im Jahr 2022. Es ging wohl eher um PR und die Pandemie-Erzählung. Unter "Ideen gegen die nächste Pandemie" ist auf youtube.com zu sehen:
"Ein Dia hab ich noch"
Zum Auftakt des Ideenwettbewerbs Ende 2021 konnte die Stiftung den "berühmten Virologen" Christian Drosten auffahren:
Der jüngste Beitrag hier:
und noch mehr via https://kodoroc.de/?s=fresenius.

Dank der Robotik und künstlicher Intelligenz drehen sich die Geldwaschmaschinen immer schneller. Und RNS-Spritzmittel trägt zur Vermögensumlage bei.
In diesem System müssen zwei Dinge klar voneinander getrennt betrachtet werden: Medizinische Aspekte und Gesundheit sowie Medizin als Durchlauferhitzer und profitgetriebenes Modell. Ersteres wird (noch) als Notwendigkeit mitgeführt, das Letztere ist die Zielrichtung eines kapitalistischen Systems, das jeden Aspekt der Existenz ökonomisiert. Bei "Gesundheitspolitik" in diesem System geht es um Profit. Die Koexistenz dieser Aspekte (Modelle) wurde spätenstens vor ca. 25 Jahren aufgegeben. Die kumulierte Wirkung der "Maßnahmen" wird nun auch für ignorante Mitläufer sichtbar und erlebbar.
@aa, wie lange wollen Sie eigentlich noch an Drostens Dissertation rumnörgeln!? Das nützt niemandem außer der Propaganda.
https://www.gentechnologiebericht.de/
"Kaum ein Wissenschaftszweig verfügt über eine ähnliche gesellschaftspolitische Sprengkraft wie die Gentechnologien. Diese bieten ein rasant wachsendes methodisches Repertoire und schließen unmittelbar an die Lebenswirklichkeit von Bürgerinnen und Bürgern an.
Der „Gentechnologiebericht – Monitoring und interdisziplinärer Dialog“ versteht sich in seiner nicht interessengebundenen Beobachtungsfunktion als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Bereits seit 2001 nimmt die Arbeitsgruppe die unterschiedlichen Anwendungsbereiche – Stammzell- und Organoidforschung, Gendiagnostik, Gentherapie, Epigenetik, Grüne Gentechnik, Synthetische Biologie, Genomchirurgie und Einzelzellanalyse – und deren Entwicklung in Deutschland aus interdisziplinärer Perspektive in den Blick und bietet mit seinem langfristigen Monitoring eine Grundlage für einen sachlich-informierten und ergebnisoffenen öffentlichen Diskurs zu Fragen der Gentechnologie.
Die Gruppe war eine Langzeitaufgabe der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und wurde von 2019` bis 2021 als Drittmittelprojekt finanziert durch die Friede Springer Stiftung. Seit Januar 2022 ist die Arbeitsgruppe am Berlin Institute of Health (BIH) ansässig."