
In einem Bericht vom 13.6.26 auf zeit.de ist von einem eingebetteten Journalisten zu erfahren:
"… Laut Verteidigungsminister Boris Pistorius ist diese Brigade »das Leuchtturmprojekt der Zeitenwende«. 2.900 Soldatinnen und Soldaten sowie rund 800 Fahrzeuge sind an der Übung beteiligt – für die Brigade ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur »full capacity capability«, der vollen Einsatzbereitschaft, die Ende 2027 erreicht werden soll. Dann werden, wenn alles gut geht, 5.000 Bundeswehrkräfte in Litauen ihren Beitrag zur Abschreckung leisten – und dort leben…"
Daß nicht alles gut geht, erfahren wir später. Zwar "können die meisten locker das Doppelte von dem verdienen, was sie zu Hause als Sold erhalten", doch ist nicht abzusehen, daß die angepeilte Truppenstärke jemals erreicht werden kann. Dabei tun das Volk der "Litauen" und der Leuchtturmminister, was in ihren Kräften steht:
"… Der Zuzug stockt. Die Litauen [sic] wissen, was es heißt, von Russen überrollt und besetzt zu werden. Bedrohung ist hier kein Wort aus einer sicherheitspolitischen Richtlinie, sondern erlittene Vergangenheit. 46 Jahre lang, von 1944 bis 1990, waren sie Teil der von den Russen dominierten Sowjetunion. Zwar tun sie nun vieles, um den deutschen Soldatinnen und Soldaten die dauerhafte Versetzung in ihr Land so schmackhaft und ihre Grenzen somit so sicher wie möglich zu machen. Sie bauen moderne Kasernen, stylische Unterkünfte, deutsche Schulen und deutsche Kindergärten. Auch das deutsche Verteidigungsministerium lässt sich nicht lumpen und bietet, anstatt schnöder Flyer, wie zu Beginn, nun Schnupperreise für die ganze Familie nach Vilnius an. Mit Freiwilligkeit allein könnte es trotzdem nicht reichen. Für diesen Fall, das ist sowohl dem Verteidigungsminister als auch der militärischen Führung klar, wird beordert. Für Freuding ist jedenfalls eins klar: »Die Litauen-Brigade wird Ende 2027 stehen.«…"
Über Christian Freuding war zuletzt hier zu lesen:
Freuding gibt dem Chef der Angreifer noch drei Anweisungen mit auf den Weg
Vorerst ist der oberste deutsche Heeresführer nicht wirklich zufrieden: Das Angreifen klappt noch nicht richtig:
"… Ein halbes Dutzend Uniformierter steht nun um einen Toyota Landcruiser rum, auf der Motorhaube liegen diverse Bilder von unterschiedlichen Ständen des gerade unterbrochenen Gefechts. Der Mann in der Mitte ist der Kommandeur der Angreifer, er bekommt nun von der scharfen Stimme, die vorhin aus dem Lautsprecher tönte, einiges zu hören, weniger scharf zwar, aber doch bestimmt. Tenor: zu langsam, unpräzise Meldungen, Gefechtsordnung nicht breit genug, Drohne nicht effektiv eingesetzt, den Feind im Rücken übersehen. Freuding hört sich das zunächst an, fragt dann, ruhig und sachlich, beim Kommandeur nach, weshalb er in der ein oder anderen Situation so oder so entschieden habe. Die Engpassübung soll wiederholt werden. Freuding gibt dem Chef der Angreifer noch drei Anweisungen mit auf den Weg: Bessere Koordinierung beim Steilfeuer, schneller vorrücken, Überdenken des Drohneneinsatzes…
Freuding zieht Bilanz: »Es kann noch besser werden«
Bei der Wiederholung des Engpassgefechts läuft es zwar zunächst etwas besser, aber am Ende nicht gut. Die Angreifer übersehen ein von den norwegischen Kräften der Battlegoup ausgeführtes Manöver – und werden von hinten nacheinander abgeschossen…"
Vermummte Jammerer sind die neue Elite der Truppe
Ob es diese Edeltruppe ist, die immer wieder ukrainische Flugkörper in den Luftraum der baltischen Länder umleiten?
"Gegen Ende seines Besuchs schaut Freuding noch bei den Soldatinnen und Soldaten vorbei, die weder Namens- noch Zugehörigkeitsschilder tragen und deren Gesichter bis auf die Sehschlitze mit Masken verdeckt sind. Die Frauen und Männer von der EloKa, der elektromagnetischen Kriegsführung. Im Gespräch mit ihnen lernt man, warum sie für Freudings dreiphasige Kriegsführung so wichtig sind: Sie orten Radaranlagen, Drohnen oder Kommunikationsgeräte, sie täuschen und zerstören feindliche elektronische Systeme und nutzen dafür Störsender (Jammer), die feindliche Funkverbindungen oder GPS-Signale blockieren sowie Täuschkörper, die Raketen von ihrem eigentlichen Ziel ablenken. Und sie schützen die eigenen elektronischen Geräte, Netzwerke und Waffen gegen Angriffe. Nach dem Gespräch weiß man, warum sie vermummt sind wie die Soldaten vom Kommando Spezialkräfte (KSK): Sie sind die neue Elite der Truppe…"
Ohne Panzer kann man kein Land erobern
Auch wenn das Ganze eher nach Stuttgart 21 klingt als nach Blitzkriegstauglichkeit: Was hier auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion von deutschem Militär betrieben wird, ist nicht zu unterschätzen. Worum es dabei geht, plaudert Brigadegeneral Christoph Huber, der Chef des Manövers, aus:
"… Genau wie Freuding hält er nichts von der These, dass der Einsatz von Drohnen den Krieg revolutioniert, dass Panzergefechte bald der Vergangenheit angehören. Ohne Panzer könne man weder Angreifer zurückdrängen, noch Land erobern, meint Brigadegeneral Huber. »Wir erleben mit den Drohnen eine Evolution, keine Revolution.«…"
Die erwähnte nun nicht mehr so scharfe Stimme hatte entsprechend anfangs aus dem Lautsprecher von sich gegeben:
"Sie müssen zwingend angreifen. Sie haben jetzt alle Unterstützung. Bauen Sie endlich Angriffsschwung auf!"

Eine gruselige Welt, das Militär. Hinnehmbar, solange es seine neckischen Spiele in den Kasernen treibt. Eine schwerwiegende Belästigung, sobald es daraus hervorgekrochen kommt.
Mängel am Brandschutzsystem. Woran erinner mich das nur? Ach ja: BER.
Es kann also noch Jahre dauern mit der TU, und die Baufirmen verdienen sich gerade eine goldene Nase mit dem "inklusionsfähigen" Neubau des Jahn-Stadions.
Die Völker des Baltikums werden versklavt. Wenn die das nicht bereits sind. Eines der Ziele des 2. WK. Es ist längst erreicht. Nur der Terror, der geht halt weiter.
@Erfordia…: ? ? ?
Kapitalismus geht nicht ohne Terror @aa. Und Terror ist auch nur eine andere Art der Unterdrückung.
@Erfordia…: Sagte ich bereits, daß Sie Ihren Textbausteingenerator dringend überholen sollten?
Wieso ich @aa? Sie sind es doch die immer wieder dieselben Themen hervorwürgen. Und da werden meine Antworten immer wieder dieselben sein.
Und sehen Sie, sämtliche Völker der Welt werden terrorisiert, Venezuela, Palästina, Libanon, Libyen, Kongo, Ruanda, Mosamik … wo sie hingucken!
Was die Öffnung Russlands dem westlichen Kapital gebracht hat, sehen wir doch. Sind Stromabschaltungen und Räumungsklagen (Alltag auch in Deutschland) etwa kein Terror? Das kann jeden treffen, egal ob mit oder ohne Staatsbürgerschaft!
13.10.26 sicher ein Tippfehler
Nur embedded sind derartige Beschreibungen also erlaubt?
Wer schließt sich überhaupt der Truppe an? Ich fürchte, es sind nicht gerade die schlauesten. Selbst denken und entscheiden wird schließlich abtrainiert. Mag sein es gibt ein paar schlaue gewaltaffine mit Lust am Befehlen.
@o.W.: Danke! Korrigiert.