Winke-winke mit Pinkepinke. Und ab

287 Millionen plus Zinsen, das will ein Hamburger Unternehmen vom Bund – für nicht gelie­fer­te Masken. Warum auch nicht? Andere haben mit falsch anzei­gen­den Schnelltests oder nicht vor­han­de­nen Impfstellen ihr Geld machen kön­nen. Von den Milliarden für Biontech, Pfizer & Co. zu schwei­gen. Auch in die­sem bizar­ren Fall hat anschei­nend Jens Spahn Mißbrauch Vorschub geleistet.

dpa /​mz​.de (10.6.26)
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Was gerade geraten wird

Ich ver­mis­se: Es war der Russe. Oder Linksextremisten. Auch der Hinweis auf Covid-Keime im Abwasser fehlt.

»… Das Unternehmen for­der­te dazu auf, Wasser vor der Benutzung spru­delnd auf­zu­ko­chen und min­de­stens zehn Minuten lang­sam abküh­len zu las­sen. Das gel­te etwa für Wasser zur Zubereitung von Lebensmitteln, das Waschen von Obst und Gemüse oder für das Zähneputzen, aber auch für das Reinigen von Wunden oder eine Nasenspülung…«

Schlechtes Timing

Für den deut­schen Hitzeaktionstag hat sich Hans Kluge, Chefpandemiker der WHO für Europa, einen schlech­ten Termin aus­ge­sucht. Nicht nur wet­ter­tech­nisch. Die "Sparmaßnahmen" im Gesundheitswesen pas­sen wenig zu sei­nem Gejaule.

Zu Kluge zuletzt auf die­sem Block zu lesen: Hans-Henri mit poli­ti­scher Führungsstärke. Mit Instrumenten kennt er sich aus.

Da geht einem das Herz auf. Der Kanzler stellte klar

"… Silvia Dronsch aus Suhlendorf bei Uelzen hat­te Merz bei einem Bürgerdialog Ende April im nahe­ge­le­ge­nen Salzwedel in Sachsen-Anhalt eine Frage gestellt. Dabei berich­te­te sie zunächst mit Blick auf die geplan­te Gesundheitsreform, dass sie an Hautkrebs im vier­ten Stadium lei­de und ihr nun die Vorsorge genom­men werde.

Damit ging sie auf zunächst kol­por­tier­te Pläne zur Abschaffung der kosten­lo­sen Hautkrebsuntersuchung im Rahmen der Reform ein. Sie frag­te den CDU-Politiker dar­auf­hin, war­um bei den Bürgern so stark gespart wer­de, nicht aber bei den Politikern – dabei deu­te­te sie an, dass die Regierung für sich eine Lohnerhöhung plane.

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Koch watscht Kellner ab

»Der US-Pharmakonzern Pfizer sagt aus Ärger über Sparvorgaben der Bundesregierung ein Treffen mit Kanzler Friedrich Merz (CDU) ab und stellt Investitionen in Deutschland auf den Prüfstand. In einem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vor­liegt, kri­ti­siert Vorstandschef Albert Bourla die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) und zieht sei­ne Teilnahme an einem Investorentreffen zurück. Zuvor hat­te das "Handelsblatt" berichtet.

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