
»… Verbandschefin Ostermann sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, es dürfe keinesfalls passieren, dass über den Sommer jedes Vorhaben von den verschiedenen Interessengruppen zerpflückt werde…«
Nach ihrem kurzzeitigen Flirt mit der AfD brauchte Ostermann wohl wieder Aufmerksamkeit. Am 7.8.23 erklärte das FDP-Mitglied in einem FAZ-Interview unter dem Titel "Der Markt ist schlauer als Technokraten":
»... Zum Beispiel muss die Steuerbelastung für Unternehmen auf weniger als 25 Prozent sinken und die Körperschaftssteuer auf 10 Prozent. Und der Solidaritätszuschlag muss ganz verschwinden. Für Familienunternehmen ist es außerdem extrem wichtig, Gewissheit bei der Erbschaftsteuer zu bekommen, dass Betriebsvermögen weiterhin ausgenommen wird…
Der Sozialstaat muss auf das notwendige Maß zurückgefahren werden und sich an die Menschen richten, die auch wirklich Hilfe benötigen…
Deshalb müssen wir Unternehmer laut werden mit unserer Stimme…«
Zum damaligen Zeitpunkt erwirtschafteten die Beschäftigten des Familienunternehmens einen Umsatz von rund 80 Millionen Euro.

