Man darf den Faschismus nicht der AfD überlassen!

Konzentrationslager außer­halb Europas sind für die "FAZ" ein Beitrag für Zusammenhalt und Kultur im Inneren. Die Werbung paßt zum Autor.

Müller sorgt sich auch, daß zu vie­le Unwürdige die deut­sche Staatsangehörigkeit erhiel­ten: "Was für den Einzelnen groß­zü­gig ist und Deutschland tat­säch­lich mehr Neubürger in die Arme trei­ben mag, ist aber nicht auto­ma­tisch gut für das Gemeinwesen… Der Grundsatz muss klar sein. Es geht ums Ganze."

Siehe zu Müller auch:

15 Antworten auf „Man darf den Faschismus nicht der AfD überlassen!“

    1. "Niemand hat die Absicht den Faschismus zu beseitigen."

      In dem Punkt – ohne groß nach­zu­den­ken – stim­me ich ihnen 100%'ig zu! Bis zum "Führer" wird es aber noch'n gan­zes Weilchen dauer­en, falls sie es wie­der "mit Führer" machen wollen.

      Regional gibt es bereits ein paar Kandidaten, wie ich mei­ne. Man "erkennt" sie an den vie­len "Folgern". Nur für "Aussenstehende" etwas schwe­rer zu erken­nen. Auf die BRD hoch­ge­rech­net aber, über Daumen und Knie gebro­chen, ste­hen wohl noch ein paar Hunderte an. Ob sie die­ses­mal einen Deutschen, oder wie­der mal einen Ausländer neh­men. Jede Entscheidung dahin­ge­gehnd wird wohl zum Kotzen sein!

      Und, bezug­neh­mend – in ein Lager zu kom­men, setzt vor­aus daß man noch lebt. Auch wie­der so eine "rela­ti­ve" Betrachtung.

      Wünsche also, ganz alle­ge­mein betrach­tet: Zu leben UND Gut gleich­zei­tig! Nacher heißt es dann wie­der "Der hat doch nichts".

        1. @Erfordia…: Steht das Zitat auch in der Kleinen Enzyklopädie Gesundheit, Bibliografisches Institut Leipzig 1985, die Sie immer zitie­ren? Oder haben Sie es mal wie­der frei erfunden?

          1. Ach lie­ber @aa,

            daß der Faschismus heu­te Demokratie heißt hat ja nicht nur Castro fest­ge­stellt. Zu die­ser Erkenntnis kann jeder gelan­gen der sich mit der Geschichte der Menschheit befasst.

            MSG

            1. @Erfordia: Dachte ich mir, daß Sie das Zitat nicht bele­gen kön­nen und statt­des­sen wie­der mit recht­ha­be­ri­schem Gestus auftreten.

                1. @Erfordia…: Erstens ist das kei­ne Quelle. Zweitens steht dort ein ande­rer Text als der von Ihnen zitier­te. Drittens ist Ihr letz­ter Satz bezeich­nend für Ihre Argumentation. Viertens: Eine umfang­rei­che Sammlung mit Castro-Zitaten (und Quellenangaben) fin­den sie hier: http://​www​.fidel​ca​stro​.cu/​e​s​/​c​i​t​a​s​-​s​o​b​r​e​/​G​u​e​r​r​a​s​?​p​a​g​e=1. Ihres aller­dings nicht.

  1. wer nicht koope­riert, kommt ins Lager. das wäre dann die näch­ste stu­fe, was irgend­wie ein abstieg wäre, wodurch stu­fen ver­gleich­bar werden.

  2. Wie im Inneren! Glauben Sie nicht? – Bitteschön, Ihre freie Entscheidung. Jedem die Seine.

    "Was für den Einzelnen groß­zü­gig ist und Deutschland tat­säch­lich mehr Neubürger in die Arme trei­ben mag … " – oder etwa: " … in die Armee trei­ben mag .… " ?

    An der Stelle möch­te ich mich aus­nahms­wei­se den "Corona-Faschisten" anschlie­ßen und bemerkt wis­sen wol­len, daß der Vergleich zum "KZ" doch etwas weit her­ge­holt ist, denn wir mei­nen damit gro­ße Vernichgtungsantalten mit Vergasungsräumlichkeiten und Verbrennungsöfen der höhe­ren Kapazitätsklassen. Aber dann wie­der­um – Ja es "ent­wickelt sich", könn­te man fast mei­nen. Man wüsche (Konjunktiv) also ver­erst mal, sei­ne Händchen noch in "Unschuld"? – wie Pontius Pilatus. (ein histo­ri­scher Prefekt)

    1. @F.I.N.E.: Es ist sinn­voll, die KZs der Nazis dif­fe­ren­ziert zu sehen in fol­gen­dem Sinne. Es gab die indu­stri­el­len Vergasungslager, doch die mei­sten, jeden­falls frü­hen, KZs wur­den ein­ge­rich­tet, um poli­ti­sche Gegner und ande­re unlieb­sa­me Personen gefan­gen­zu­hal­ten und ein­zu­schüch­tern. Mit die­sem Verständnis sehe ich eine Parallele zu den Lagern der EU. Richtig ist, daß als­bald auch in den "nor­ma­len" KZs der Nazis Vernichtung durch Arbeit und Hunger statt­fand. Das ist sei­tens der EU wohl (noch?) nicht geplant.

      1. @aa: Dazu käme noch, daß die Vernichtungslager im wesent­li­chen im Krieg "arbei­te­ten". Und man hielt das Ganze so geheim es eben ging. Wir wis­sen öffent­lich, nor­ma­ler­wei­se auch nicht was in unse­rer "Gesellschaft" genau abgeht. – Einiges!

      2. @aa:

        Es schweift viel­eicht leicht ab jetzt, aber die Informationslage in Deutschland ist zu bestimm­ten Themen, lei­der mehr als schlecht. Es wird viel über Auslandsfinanzierung der NSDAP gespro­chen, und die war ja ein­deu­tig vor­han­den! Es gibt aber noch ande­re Themen dies­be­züg­lich. Es gab Auslandsarbeit der NSDAP, bereits vor dem Krieg! Und anders als bei uns, ist die Rechtslage bzgl. Verboten eine ande­re. Andere Länder ande­re Sitten! Das Nichtwissen um man­che Dinge erscheint mir manch­mal gefähr­li­cher als eini­ges Andere. Manchmal, wohlgemerkt!

        Die NSDAP der USA, vor dem zwei­ten Weltkrieg: Ein Artikel
        https://​www​.ifz​-muen​chen​.de/​h​e​f​t​a​r​c​h​i​v​/​1​9​7​5​_​3​_​2​_​d​i​a​m​o​n​d​.​pdf
        Quelle: sie­he Quelle

        Soweit – Denken muß man lei­der selber!

        1. > Es wird viel über Auslandsfinanzierung der NSDAP gespro­chen, und die war ja ein­deu­tig vorhanden!

          Ja sicher doch. Und zwar in Gestalt des Dawes-Plan 1924. Um die­sel­be Zeit kamen Ford, GM u.a. Amerikanische Unternehmen nach Deutschland um die unheil­vol­le Verschmelzung des deut­schen Industriekapitals mit deut­schen und US-Banken sowie US-Unternehmern vor­an­zu­trei­ben. So wur­de mit den Anleihen des Dawes-plan haupt­säch­lich die NSDAP finan­ziert, der Versailler Vertrag umgan­gen und der Deutsche Preußen-Staat wie­der­be­waff­net. Der Young-plan 1929 prä­zi­sier­te die wei­te­re Abwicklung der Zahlungen mit Verbindlichkeiten bis weit hin­ein in die 80er Jahre. Ebenfalls 1929 wur­de die BIZ gegrün­det um den Zahlungsverkehr auch im Falle eines glo­ba­len Krieges sicher­zu­stel­len und zu koordinieren.

          All die­se Kriegsvorbereitungen gip­fel­ten 1935 mit der Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland.

          Soweit – Denken muß man lei­der sel­ber! Genau. Und das wei­ter oben Geschriebene sind histo­ri­sche Fakten die kann jeder raus­krie­gen der sich Mühe gibt und sich mal rich­tig mit Geschichte befasst.

          MSG

      3. > Es gab die indu­stri­el­len Vergasungslager, doch die mei­sten, jeden­falls frü­hen, KZs wur­den ein­ge­rich­tet, um poli­ti­sche Gegner und ande­re unlieb­sa­me Personen gefan­gen­zu­hal­ten und einzuschüchtern.

        Danke @aa!

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