Hoffen hilft nicht

Es ist zwei­fel­los gut, wenn sich "bun­des­weit rund 10.000 Klinik-Beschäftigte" an Protesten gegen den Kahlschlag im Gesundheitswesen betei­li­gen. Vermutlich hat Frau Fahimi noch mehr gesagt als die recht schrä­gen Zitate, die dpa ver­öf­fent­licht. Reichlich stran­ge etwa:

»… Der Entwurf sei nichts als ein Kürzungsprogramm, so Fahimi. «Es hat mit einer Reform nichts zu tun». Sie habe gehofft, dass man mehr aus der Corona-Pandemie gelernt habe…«

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Fahnen-Neid

Hätte Protest nicht gereicht?

tages​spie​gel​.de (28.5.26)

"Die sicher­heits­po­li­ti­schen Herausforderungen unse­rer Zeit machen deut­lich: Auf Dauer wird es ver­mut­lich nicht aus­rei­chen, allein auf Freiwilligkeit zu set­zen", sprach die Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses.

Experten: Macht doch nichts

Im Katastrophenranking kann Niedersachsen dies­mal kei­nen Spitzenplatz errei­chen. Verglichen mit der Zahl der gestoh­le­nen Daten ande­rer Länder sind die aus der Heimat von Boris Pistorius eher in der Drittliga anzusiedeln.

Nicht voll­stän­dig kom­pa­ti­bel sind die bei­den Informationen am Schluß des Artikels:

Übrigens: Man kann ohne gro­ßen Aufwand sei­ne Zustimmung zur ePA widerrufen.

Lauerbachs Erntedankfest

Wenn Zynismus und Unverfrorenheit zusam­men­kom­men, dann mani­fe­stie­ren sie sich ger­ne in die­ser Person. Dank erstat­tet Lauterbach dem Herrn (Dobrindt). Er hält uns die Mißernte in Gestalt von Geflüchteten vom Leib. Von denen, Karl bewah­re!, gar eine Pandemie aus­ge­hen kann. Wieder. Dabei ist es sein Verein, der nicht nur die "Entwicklungshilfe" kürzt, und er selbst arbeit seit Jahren hart dar­an, das Gesundheitssystem in Deutschland zum Kollabieren zu brin­gen. Wieviele Milliarden hat er der Pharmaindustrie ver­macht? Die Antwort macht sei­ne Krokodilstränen entbehrlich.

x.com (27.5.26)

Mal angenommen…,

… das Mininisterium des Inneren wür­de ein Video von Amnesty über Menschenrechtsverletzungen in Deutschland tei­len. Oder das für Umwelt eines von Greenpeace zu den Atomtransporten. Oder das für Verteidigung eines der Schüler gegen Wehrpflicht. Welche Empörungsstürme wür­de die Medienwelt in Gang setzen?

Wenn die Wirtschaftsministerin ein Video der Werbeagentur der Unternehmerverbände ver­brei­tet, bleibt es hin­ge­gen ziem­lich still. Reiche bedankt sich "für die­se Kampagne" der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. "Muttergesellschaft der INSM ist die IW-Medien, eine Tochterfirma des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln)" (insm​.de, Abruf 29.5.26). Das Video von Frau Reiche ist zu sehen auf x.com, 23.5.26. Bis zum Juni 2022 war stets ein Jahresetat "von rund sie­ben Millionen Euro" auf der Webseite von INSM ange­ge­ben, danach wur­de auf das Lobbyregister des Bundestags ver­wie­sen. Ausweislich eines dort ver­link­ten Berichts ist das Hauptanliegen der Initiative neben Meinungsbildung die eige­ne Versorgung mit statt­li­chen Gehältern und Pensionen.

Rätsel über Rätsel

Ich habe den Artikel nicht gele­sen. Sorgen eines ver­un­si­cher­ten Konzerns, sei­en sie auch zutiefst, inter­es­sie­ren mich nicht. Ein Rätsel liegt auch nicht vor, zumal Şahin und Türeci kei­nes­wegs abge­hen, jeden­falls nicht im medi­zi­ni­schen Sinne, son­dern sich bester wirt­schaft­li­cher Gesundheit erfreu­en. Sie tun das, was Kapitalbesitzer zu tun haben: Das aus öffent­li­chen Kassen stam­men­de Riesenvermögen gewinn­brin­gend ein­zu­set­zen. Dafür haben Kanzlerin und Drosten schließ­lich die Pandemie erfunden.

von der Leyen im Red Bull-Rausch

In Europa sol­len Maschinenbau und Pharmaindustrie "beson­ders pro­fi­tie­ren". Mexiko lie­fert Äpfel, Spargel und ande­re Lebensmittel. Alles wie gehabt. Mitgliedsstaaten und EU-Parlament "müs­sen noch final zustim­men". Das ein­zig Gute: Mexiko kann jetzt auf die Einhaltung der Menschenrechte in Deutschland pochen.

Im Celler Astloch

Das mit der "kon­ven­tio­nell stärk­sten Armee" Europas von Friedrich Merz braucht noch ein wenig.

»… Die Feuerwehr wur­de dem­nach zu einer Personenrettung nach Scheuen bei Celle geru­fen. Auf einem Übungsplatz der Bundeswehr waren zwei Fallschirmspringer in Bäumen gelandet.

Ein Soldat saß in sechs Metern Höhe in einem Baum fest, eine Soldatin befand sich in zehn Metern Höhe. Die Feuerwehr hol­te den Mann mit einer Drehleiter auf den Erdboden, die Frau konn­te mit­hil­fe einer trag­ba­ren Leiter geret­tet wer­den…«

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Bitte, bitte im Reiche der Mitte. Was total Sinn macht

Warum muß ich mich bei Katherina der Reichen immer fra­gen: Ist die wirk­lich echt oder han­delt es sich um ein frü­hes Modell fort­ge­schrit­te­ner Robotik?

Die schril­len Töne ein­zel­ner Wirtschaftslobbyisten kön­nen nicht dar­über hin­weg­täu­schen, daß alber­ne Sanktionspakete bei China noch weni­ger wirk­sam, aber weit­aus selbst­zer­stö­re­ri­scher wären als die gegen Rußland. Im Bericht kom­men auch eher lusti­ge "Experten" vor:

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