Panikmache zur Ablenkung von innen- wie außenpolitischen Desastern – wie gehabt. Ist es die erste WM in einem kriegführenden Land? Ich habe es nicht recherchiert. Der deutsche Sport hat, anders als zu Rußland, in Gestalt des DFB in persona Rudi Völler schon angekündigt, daß "politische Äußerungen zur USA von Donald Trump unerwünscht" sind (tagesspiegel.de, 28.5.26):

»… In den USA gelte zunächst ein 30-tägiges Einreiseverbot für ausländische Reisende, die sich in den vergangenen 21 Tagen in Uganda, der Demokratischen Republik Kongo sowie in Südsudan aufgehalten hätten, teilte die Gesundheitsbehörde CDC mit...«

Völler hat wie immer Recht: Donald Trump sollte politische Äußerungen zur USA unterlassen.
Nö.
Es dürfte nicht die erste WM in einem kriegführenden Land sein – es sei denn man ist so spitzfindig, den Terminus auf offiziell verbriefte Kriegserklärungen zu beschränken (und Bürgerkriege, "Spezialoperationen" und andere, zumindest kriegsähnliche "Konflikte" ausdrücklich auszuschließen),
Nach einer Kurzrecherche komme ich auf das faschistische Italien 1934 (mit "Kolonialkonflikten"), Frankreich 1938 (ebenfalls), England (als Teil des "Vereinigten Königreichs" ebenfalls), das militärjuntige Argentinien 1978 (trotz eines faktischen Bürgerkriegs – dem seinerzeit gleichwohl weniger publikumswirksame Empörung zuteil wurde als etwa Katar 2022), USA 1994 (naja, deren "Konflikte" galten zur Clinton-Zeiten sämtlich als "Humanitäre Hilfen") und Russland 2018 (Donbass, bestritten/"geleugnet" oder ebenfalls als "humanitäre Hilfen" etikettiert und, unbestritten: Syrien).
Naja, vielleicht ist ja der unerklärte derzeitige USA-Krieg gegen einen anderen WM-Teilnehmer bis zum Eröffnungsspiel beendet.
Nicht alle sind so devot und willig wie die BRD Regierung dem POTUS zu dienen:
https://www.bbc.com/news/articles/cpdp74lgzplo
Kenya court halts opening of US Ebola quarantine facility in the country