
Es ist zweifellos gut, wenn sich "bundesweit rund 10.000 Klinik-Beschäftigte" an Protesten gegen den Kahlschlag im Gesundheitswesen beteiligen. Vermutlich hat Frau Fahimi noch mehr gesagt als die recht schrägen Zitate, die dpa veröffentlicht. Reichlich strange etwa:
»… Der Entwurf sei nichts als ein Kürzungsprogramm, so Fahimi. «Es hat mit einer Reform nichts zu tun». Sie habe gehofft, dass man mehr aus der Corona-Pandemie gelernt habe…«
Was hätte die Partei, der sie angehört, und die Gewerkschaft, die sie vertritt, denn lernen können aus dem, was für sie eine Pandemie war? Noch mehr Zwang und moralischen Druck auf das Personal ausüben? Noch mehr geschlossene Stationen wegen absurder Massentests und daraus resultierender Quarantäne? Noch weitere Verlängerungen der täglichen Arbeitszeiten, gerne auch für positiv getestete Beschäftigte? Zahllose Krankenhäuser und Stationen wurden inmitten einer angeblich die Menschheit gefährdenden Pandemie geschlossen. Hat der DGB diese Begründung je hinterfragt? Die Widersprüchlichkeit der Haltung der Gewerkschaften (die überwiegend regierungstreu war), wird schön erkennbar in Lauterbach auf verdi-Kundgebung ausgepfiffen und Auf euren Applaus kann ich gerne verzichten.

Gewerkschaftsdemo in Karlsruhe:
Laut, schrill und fern vom Volke.
@Erfordia…: Das Volk oder wenigstens das Maß aller Dinge sind ja Sie…
@aa
meine Gewerkschaft hieß FDGB. Da gab es Ferienheime, erschwingliche Urlaubsplätze für alle, gleichen Lohn für gleiche Arbeit, Wohnungen und überhaupt Arbeit für alle …
Möchten Sie weiter vergleichen?