Überraschend taucht im Protokoll des Berliner Krisenstabs vom 23.11.20 die seit Monaten beerdigte Verdoppelungszeit auf. Auch sonst weist der Text bedenkliche Zeichen von Besoffen- und Besessenheit auf:

Angela Merkel herself hatte aus der häuslichen Quarantäne am 28.3.20 zum Zeitraum der Verdoppelungs gepodcastet: "Er muss in Richtung von zehn Tagen gehen, damit unser Gesundheitssystem nicht überfordert wird" (web.archive.org; siehe auch Angela, laß uns frei!). Damals mußte ein Wert von fünfeinhalb Tagen für den ersten Lockdown herhalten. Inzwischen wurde man kreativer und erfand modellierte R‑Werte (bereits ad acta gelegt) und neuerdings Inzidenzen, um einen weiteren Lockdown zu begründen.
Ahndungen und Berufsverbote
Neu eingeführt werden auch "Ausbrüche" in Krankenhäusern, was selbst der Stab für "unerklärlich" hält. Dafür wimmelt es am 25.11.20 von Ankündigungen von Ordnungswidrigkeitsverfahren und anderen Ahndungen und Konsequenzen gegen Pflegeheime. Auch "die Meldungen der GesÄ sind teilweise unzureichend".
Wie stets wird die Presse nach "Auffälligkeiten" durchsucht (um sie zu ahnden?):

Am 26.11.20 bringt offenbar die Gesundheitssenatorin (inzwischen wegen anderer Delikte vorbestraft) Berufsverbote ins Gespräch:

Es sollen an diesem Tag Vertragsabschlüsse zu Impfzentren erfolgen. "Alle anderen Arbeiten gehen in den Nachrang".
Das Protokoll vom 27.11.20 beginnt mit der Festellung zur Inzidenz: "im 7‑Tage-Vergleich Absenkung um 6 % -> Anstieg und Wachstum gebremst, aber noch nicht gestoppt". Trotz immens forcierter Tests sinkt die Zahl der Positiven – was unwidersprochen umgedeutet wird in ein Wachstum…
Erfundene Todesfälle
Ebenso kritiklos hingenommen wird die lapidare Feststellung: "Korrektur der Sterbezahlen von gestern – 8 Fälle falsch gemeldet = 13 Verstorbene". Selbst hier stimmt noch nicht einmal die Mathematik, an Vortag war von 16 Todesfällen die Rede. Auch ein Vergleich mit am 26.11. genannten 13 Todesfällen in Pflegeheimen führt nicht zu der Behauptung. Überhaupt lassen sich die jeweils gemeldeten Zahlen in keiner Weise mit späteren Übersichten des Senats vereinbaren und müssen als willkürlich überhöht angesehen werden.
Das immer wieder benannte Chaos im eigenen Haus ("das redigierte Exemplar [des Hygienekonzeptes] wird im SenBüro weitergesucht") verträgt sich aus Sicht der Exekutierenden dabei offenbar vortrefflich mit Drohungen gegen Pflegebeschäftigte, die an den alle zwei Tage geänderten Vorschriften verzweifeln.
Fast schon enttäuscht wird am 30.11.20 festgehalten: "Berlin ist nicht mehr unter den TOP 15 des RKI, Sachsen hat die Spitzenposition übernommen". Doch auch hier stirbt die Hoffnung zuletzt: "7‑Tage-Inzidenz. um 12 % abgenommen (Wochenvergleich) – aber: Nachmeldungen kommen noch!"
Infizierte Hunde
Der Schwachsinn kennt keinerlei Grenzen. Im Protokoll "_GroßeLagen_gesamt-final – Kopie" vom 26.11.20 ist zu lesen:

Bedauerlicherweise ist nichts über Maßnahmen diesbezüglich zu erfahren. Auch später bleibt das Thema verdientermaßen unbeachtet. Noch heute aber informiert die Barmer Krankenkasse, daß Menschen "weltweit" ihre pets anstecken können, wohl aber nicht Meerschweinchen. Umgekehrt hätten sich in Hongkong Menschen in "Tierhandlungen bei Hamstern angesteckt". Das Fritz-Loeffler-Institut rät dazu, bei Streicheln von Waldi oder Mausi "einen Mund-Nase-Schutz zu tragen". Die Apotheken-Rundschau beantwortet die Frage:

Nur jede 4. bis 5. Person wäre tatsächlich positiv getestet
Wie bei den RKI-Files finden sich auch hier immer mal wieder wissenschaftlich tragfähige Informationen. Am 26.11.20 erklärt der für die hauseigene Teststrategie des Senats Zuständige:

Interessiert das dort jemanden? Mitnichten. Das Schnelltestprogramm wird hochgerüstet und seine Ergebnisse finden Eingang in die Statistiken. Das Wissen darum, daß nur 20 bis 25 Prozent der Zahlen zutreffend sind, schert die Stabsoffiziere nicht. (Es kann noch nicht einmal davon die Rede davon sein, daß die Daten sämtlich PCR-mäßig bestätigt wurden.)
Wofür dieser (Selbst-)Betrug erforderlich ist, wird in einem zweiten Protokoll des Tages erkennbar:

Unmittelbar unter diesem Absatz ist zu lesen:

Das ist das gesamte Statement. Ein "Andererseits" scheint undenkbar.
Das Medikament der deutsch-amerikanischen Firma Biontech und Impfschäden
Weiter ist am 26.11.20 zu erfahren:
"die deutsch-amerikanische Firma Biontech wird (geplant zum 07.12.2020) einen Freigabeantrag für ihr Medikament stellen"
Daraus hingegen wurde nichts:
"SenGPG arbeitet aktuell an einer Erweiterung der Impfempfehlung des Landes Berlin, die die Geimpften gegen eventuelle Impfschäden rechtlich absichert"
Schließlich haben berufene ExpertInnen dargelegt, daß die "Impfung praktisch nebenwirkungsfrei" sei und von Impfschäden mithin keine Rede sein könne.
Wird fortgesetzt.

Egal welche Beweisprotokolle man den Rechtgläubigen auch in schwarz oder weiß vorlegen mag:
sie werden (je nach Windrichtung) weggucken oder sich wegducken, irgendwas von "Pandemie" säuseln und den Millionen Menschenleben, die diese gekostet habe, bzw. wie viele durch "Maßnahmen" (vor allem: "Impfungen") gerettet worden seien.
Besonders (Pseudo-)Intellektuelle (und/oder hartnäckig Einfältige) werden vielleicht noch das (angeblich mangelnde) "Wissen von damals" oder irgendeine der damals beliebten Erklärungen des "exponentiellen Wachstums" (für Dummies) hinzufügen, die sich empathisch und betroffen Gebenden die "Fälle" im eigenen Verwandten- oder Bekanntenkreis hervorheben (egal ob es sich um "schwere Verläufe" nach PCR-Test oder Heldinnen des Gesundheizwesens handelte) und spöttische Anmerkungen, dass es sich dabei doch um "anekdotische Evidenz" handele, mit brutalstmöglicher Empörung zurückweisen.
Könnte man als Beleg für eine Kant'sche Erkenntnis werten:
"der Verstand schöpft seine Gesetze (a priori) nicht aus der Natur, sondern schreibt sie dieser vor."
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Intellektuelles Highlight ist natürlich der Beitrag der "Apotheken-Umschau" mit dem Schmankerl, dass "der neuartige Erreger [schließlich] einst überhaupt erst von Tieren auf den Menschen übergesprungen" sei (mal Fledermaus, mal Pangolin, mal Marderhund, sämtlich mit ohne Haus-): "Doch das Risiko sehr gering [sei]", da ja 'Weltweit bislang nur etwas mehr als 120 solcher Fälle bekannt [sind].' (da war man bei der Andenvariante des Hantavirus schon weiter: ein gutes Dutzend auf ein Land beschränkte "Fälle" genügten für eine wochenlange, weltweite [Medien]Posse – dass diese binnen weniger als Quaranta Tagen abflachte, nutzt denjenigen, die als Kontaktpersonen per ordre de Mufti immer noch ihrer Freiheit beraubt sind, wohl nix).
Mein absoluter Favorit ist allerdings der Imperativ, dass man "dem Tier" keine Maske aufsetzen sollte (oder dürfe?), da sich das ja "nicht zuletzt aus Tierschutzgründen verbiete".
Galt im Juni 2021 selbstverständlich nicht für Säugetiere der Gattung Homo dingens und schon gar nicht deren Unterart irgendwas-mit-Wissen (mit und ohne ‑schaft).
Hauptsache das Keulen von Nerzen erfolgte "tierschutzkonform".
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Aha. Aus Tierschutzgründen sollten Hunde keine Masken tragen.
Wie ist es mit Kindeswohl? Oder Kindesmisshandlung?
Hunde durften ja auch mit Herrchen oder Frauchen zum Hundesfriseur ohne Test und ohne "Impfung", Menschen in Deutschland Monate lang gar nicht. Man sollte die "Ungeimpften" wohl an ihren ungepflegten Frisuren erkennen, Motto: Ihhhh, da geht ein ungepflegter, langhaariger Ungeimpfter! Fasst den bloß nicht an! Der darf nicht zum Friseur. Der ist aussätzig, der ist ungeimpft, der pflegt sich nicht, das ist ein a‑sozialer Ungeimpfter.
🙁 🙁
In RLP durften TierbesitzerInnen einige Monate lang ungeimpft keine Tierarzpraxis betreten. Im Notfall wurde auf dem Parkplatz behandelt bzw. das Tier abgeholt.
An welcher Stelle in diesen RKI-Protokollen steht eigentlich daß die Zahlen frei erfunden sind?
Vor "Corona-Pandemie", also dem Seuchenbetrug-Corona, hätte ich der Regierung gewünscht sich mit einem derartigen "coup" völlig lächerlich zu machen. Doch was uns das "gebildete", demokratisierte "Volk" hierbei geboten hat, lässt einen bis zum heutigen Tag zweifeln. Der einzige Hoffnungsschimmer bildet sich in dem offenkundigen Schwund der Mitgliederzahlen in den "Altparteien". Die Statistiken lassen offen, wo sie hin sind, und der Presse sind Ha-Ha-Hnatavirus und sterbende Einzelwale wichtiger. Dabei wären alle Impfopfer, tote wie Überlebende, bestätigte wie übergangene, ja auch wichtige Einzelschicksale.
Stell Dir vor es herrscht Demokratie und keiner macht mit? – Ja dann – weiter so ihr Deutschen aller Farben und Formen!
Unsereiner muß neidvoll anerkennen, wer "die bösen AFD" wählt, hat aber eine Partei die echt was tut. Auch für Nicht-Milliardäre. Ich bin echt neidisch, kein Witz. Wir haben zum Beispiel SPD 😀 , "Die Linke" 😀 (nicht zu verwechseln mit "den Linken") und die B90/Gruenen 😀 und last but not least das BSW mit guten Rednern! 🙁
3:1 Lachern in der Summe – mehr aber auch nicht. Gut, Lachen ist gesund. Aber eins erkennen wir sehr deutlich. Unsere "Woken" (wealth+envogue) tun was, für die Abgrenzung! Und "unsere" Politiker leben es uns vor. NIEMAND muß im besten Deutschland aller Zeiten arbeiten – im Gegensatz zum "Dritten Reich". Und unsere Politiker verbreiten dahingehend Beruhigung im vollendeten Maß. In den Achtzigern sagte man oft spöttisch "atomkraftneindanke – Der Strom kommt ja schließlich aus der Steckdose". Wir hielten das damals aber für "Flachs" (eine Art lockeren Diss's) – Oi-Oi-Oi .….
Wer hätte DAS für möglich gehalten – in dem Deutschland?
Die "Diät" kommt von der Bank. So ist es. Wer abnehmen will kriegt jetzt Pille. Die tun was!
stefanie
@Quo_vadis_BRD
49m
„Allein im Zentrallager des Bundes liegen noch mehr als sieben Millionen Impfdosen. Bestehende Verträge kosten den Steuerzahler jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag.
Gut drei Jahre nach Ende der Corona-Pandemie gibt es weiter Impfstoffvorräte im zentralen Lager des Bundes. Dort befinden sich noch 7,6 Millionen Dosen des Präparats Comirnaty LP.8.1 des Herstellers Biontech, wie das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage mitteilte.“
https://www.n‑tv.de/politik/Bund-lagert-noch-Millionen-Dosen-Corona-Impfstoff-id30881531.html
https://nitter.net/Quo_vadis_BRD/status/2061864426781749607#m